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Fr, 12:05 Uhr
17.10.2003

Auf der Schiene bis nach Saalfeld

Nordhausen/Sondershausen (nnz). Zu einem gemeinsamen Arbeitsgespräch trafen sich die SPD-Ortschefs von Sondershausen und Nordhausen, Wilhelm Schreier und Andreas Wieninger. Vor dem Hintergrund der angestrebten Städtepartnerschaft zwischen Sondershausen und Nordhausen wurde über die Vertiefung der weiteren Zusammenarbeit beraten. Und es ging um die Schiene.


Als eine vordringliche Aufgabe sehen beide den Erhalt der Kyffhäuserbahn an. Wenn im Entwurf des Landesentwicklungsplan des Freistaates Thüringen der Kyffhäuserkreis mit dem Status „Raum mit besonderen Entwicklungsaufgaben“ eingestuft werden soll, so bewirkt die drohende Schließung dieser Bahnstrecke nicht, eine für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus notwendige Verkehrsinfrastruktur. Im Gegenteil, sie behindert jegliche Bemühungen im Kyffhäuserkreis von den Rekordarbeitslosenzahlen weg, hin zu positiven Entwicklungen zu kommen.

Deshalb besteht Einvernehmen über den Erhalt und notwendige Sanierung dieser Strecke, so Schreier und Wieninger. Bei der Sanierung können durch weitere Haltepunkte in der Zukunft größere Fahrgastpotentiale erschlossen werden. Weiterhin würde die durchgehende, umsteigefreie Verbindung von Nordhausen über Sondershausen, Bad Frankenhausen, Artern, Sangerhausen, Berga Kelbra, Nordhausen und umgekehrte Richtung, aus betriebswirtschaftlicher Sicht für den Betreiber durchaus gute Ergebnisse bringen und positive wirtschaftliche Impulse für die Region geben.

Durch die entstehende Taktverdichtung zwischen Nordhausen und Sondershausen, sowie Sangerhausen und Artern, wird ein zusätzliches Angebot zu den Schienenverbindungen nach Erfurt geschaffen. Die Sanierung der Strecke Nordhausen – Erfurt wird als weiteres wichtiges und dringend notwendiges Projekt angesehen. Außer bei den akzeptablen Fahrzeiten der Regionalexpress Züge sind die Regional Bahn Fahrzeiten einfach zu unattraktiv.

Eine durchgehende, umsteigefreie Verbindung von Northeim, nach Nordhausen, Sondershausen, Erfurt, Arnstadt und Saalfeld, mit Anschluss in Saalfeld an den ICE nach München, bringt weiterhin eine optimale Nord – Süd Verbindung durch den Freistaat mit wichtigen verkehrspolitischen und wirtschaftspolitischen Impulsen auch für die Region Saalfeld, sind sich Schreier und Wieninger einig.
Autor: nnz

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