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Mo, 12:31 Uhr
05.03.2012

Konzertantes Geburtstagsgeschenk

Zum 100jährigen Jubiläum des Kurhauses Bad Lauterberg konnte der Kulturkreis einen der größten und berühmtesten Pianisten in Deutschland für ein Konzert gewinnen: Justus Frantz wird am 31. März um 20 Uhr im Kurhaus von Bad Lauterberg ein Gesprächskonzert geben - also noch mehr Nähe zum Künstler durch das Gespräch aufbauen...

Justus Franz (Foto: privat) Justus Franz (Foto: privat)

Ein einziger Einfall reicht, wenn er denn gut ist: Musik-Impresario Justus Frantz schuf vor mehr als 25 Jahren das Schleswig-Holstein Musik Festival und damit sein eigenes Denkmal. Justus Frantz – ein Name, den man mit großartigen Orchestern und absoluter Hingabe zur Musik assoziiert. Seit mehr als dreißig Jahren ist Professor Justus Frantz ein international erfolgreicher Pianist und Dirigent. Um die klassische Musik hat er sich unzählige Male verdient gemacht, immer wieder entdeckt und fördert er junge Musiktalente.

Einen ganz besondern Abend mit diesem außergewöhnlichen Künstler können nun die Zuhörer hier in der Region am Samstag, dem 31. März 2012 um 20 Uhr im Kurhaus von Bad Lauterberg erleben. Zum 100jährigen Jubiläum des Kurhauses Bad Lauterberg ist es dem Kulturkreis gelungen, Justus Frantz zu einem Konzertabend zu gewinnen.

Seine außergewöhnliche Musiker-Laufbahn begann im Jahre 1967, als Justus Frantz den internationalen Musikwettbewerb der ARD gewann. Mit 23 Jahren wurde er als einer der jüngsten Stipendiaten überhaupt in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen. Besonders das Studium in den Meisterkursen von Wilhelm Kempff beeinflusste Justus Frantz in seinem Werdegang.

Der Schritt in die internationale Spitzenklasse der Pianisten gelang Justus Frantz 1970 mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Herbert von Karajan. Fünf Jahre später feierte er sein USA-Debüt mit den New Yorker Philharmonikern unter Leonard Bernstein, mit dessen musikalischen Idealen er sich bis heute verbunden fühlt. Im Jahre 1986 wurde Justus Frantz Professor an der Hamburger Musikhochschule.

Da es ihm wichtig war, einem möglichst breiten Publikum die klassische Musik zu erschließen, gründete er im gleichen Jahr das Schleswig-Holstein Musik Festival, das sich schnell zu einem Festival mit Weltrang entwickelte, bei dem Künstler der internationalen Spitzenklasse in Schlössern, Scheunen und Gutshäusern musizieren. Bis 1994 war er dessen Intendant. Er war außerdem Mitbegründer der Deutsch-sowjetischen jungen Philharmonie im Jahre 1989, sowie 1995 Gründer der Philharmonie der Nationen, die sich aus jungen Musikern verschiedener Länder zusammensetzt.

An diesem Abend in Bad Lauterberg wird Justus Frantz in einem Gesprächskonzert über „Mozarts Reise nach Paris – sein Weg in die Unabhängigkeit“ auch die Moderation übernehmen.

Mozarts Leben war bestimmt von den Wünschen und dem Diktat seines Vaters. Ohne dessen Wunsch komponierte er nicht, reiste er nicht; er war immer begleitet von ihm. Und nun war plötzlich alles anders: Mozart erlebte zum ersten Mal die Freiheit. Justus Frantz wird berichten, wie und warum dieser Aufbruch in die Freiheit zustande kam.

Während sich Mozart mit zunehmendem Alter bei seinen Kompositionen immer weiter steigert, schreibt er seine größten Sonaten doch in seiner Jugend. Seine Freiheit gibt ihm ganz neue Inspiration, und er macht etwas daraus: Mozart beweist sich und der Welt, dass er zu neuen Ufern aufbricht. Die Reisesonate in F-Dur, die a-moll Sonate, seine Revolutionssonate – sein Aufstand gegen den Vater - die A-Dur Sonate mit dem türkischen Marsch sind die Sonaten, die erklärt werden. Justus Frantz wird die jeweiligen dramatischen Situationen in Mozarts Leben schildern. Vom "Gesang der Seele" sprechen die Kritiker oder "Mozarts Aufbruch als eine spannende Kulturhistorie".

Erleben Sie diesen Abend mit Justus Frantz mit der Musik von Wolfgang Amadeus Mozart am Samstag, den 31. März um 20 Uhr im Kurhaus von Bad Lauterberg.

Karten mit Ermäßigung im Vorverkauf sind über das Touristikbüro Bad Lauterberg, Ritscherstraße 4, Tel. 055 24 – 9 20 40 zu erhalten.
Autor: nnz

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