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Sa, 18:32 Uhr
03.03.2012

nnz-Doku: Gleiche Bedingungen

Die nnz hatte heute einen Leserbrief von Sebastian Drechsler veröffentlicht, der sich mit der Verkehrssituation im Allgemeinen und der in Nordhausen im Besonderen beschäftigte. Drechsler übte dabei vor allem Kritik an Visionen der SPD. Dazu gibt es jetzt eine Antwort in Form eines Briefes...


Lieber Sebastian Drechsler,

ich erlaube mir, Dich mit Du anzureden, da wir uns kennen und einige Jahre gemeinsam im Stadtrat für Verbesserungen zum Thema Verkehr gearbeitet haben.
Zunächst zu Deiner Aussage, die SPD beschäftige sich ausgiebigst mit dem Thema Verkehr. Ja, das stimmt. Und dem ist wohl nicht viel hinzuzufügen, außer, dass es wünschenswert wäre, wenn andere dies auch tun würden um entsprechende Verbesserungen bei der Verkehrsinfrastruktur durchzusetzen.

Dabei hat niemand behauptet, dass an anderen Stellen, wie auch du richtig bemerkt hast, nicht noch Verbesserungen notwendig sind. Der SPD geht es um eine den Anforderungen der Zukunft gerecht werdende Verkehrsinfrastruktur. Dies schließt für uns alle Verkehrsträger und –teilnehmer ein, auch Fußgänger und Radfahrer.

Die Anmerkung, Senioren seien nicht allzu viel unterwegs ist schlichtweg falsch und herabwürdigend. Auch wir werden einmal dazugehören dürfen. Sie sind nicht nur viel unterwegs, sondern es werden auch immer mehr. Dem sollte entsprechend Rechnung getragen werden, wie ich meine.

Was den Komfort der DB Regio betrifft, so muss diese wohl keinen Vergleich mit anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen scheuen. Es ist nur allgemein modern die Bahn schlecht zu reden, auch dann, wenn sie nicht der Verursacher einer Störung, sondern selbst Leidtragende ist.

In Thüringen sollen gleichwertige und vergleichbare Bedingungen hergestellt werden. Dies betrifft auch die Verkehrsinfrastruktur. Bei Fahrzeiten von über einer Stunde zwischen Nordhausen und Erfurt kann bei 76 km für Straße und Schiene wohl nicht die Rede sein. Der Nahverkehrsplan und Stadtentwicklungsplan sind und bleiben dabei für die SPD nach wie vor Grundlage. Wir haben sie auch mit beschlossen.

Weitere Informationen kannst du gern auf der durch die Stadtratsfraktion am Montagabend organisierte Informationsveranstaltung erhalten. Um 19 Uhr bist du herzlich eingeladen.

Mit besten Grüßen,
Andreas Wieninger
Autor: nnz

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Kommentare
altmeister
03.03.2012, 22:38 Uhr
Was haben Sie denn eigentlich sagen wollen?
Mal eine ganz einfache Frage:
Was wollen Sie hier aussagen, Herr Wieninger?
Die Themen, welche durch Herrn Drechsler angesprochen wurden, sind in Ihrer Antwort in keiner Weise geklärt, geschweige denn die Suggestion eines billigen Ausbaues der Straßenbahn auf feste Füße gestellt worden. Mit einem Kandidaten für den OB und Finanzexperten, wie sich Herr Jendricke nennt, sollte die SPD mehr als nur Träume haben!
Weiter die ganz banale Frage, warum sich in den letzten 16 Jahren der SPD-Regierung im Rathaus noch kein Weg gefunden hat um den Ausbau der B4 zu ermöglichen? Immer zur Wahl wird dieses Thema wieder hervorgeholt um Aufmerksamkeit zu finden. Der Wähler sollte wirklch sehr aufmerksam im Bezug zu diesen Aussagen sein, denn nach der Wahl ist schnell alles finanziell oder rechtlich nicht machbar, obwohl das vorhe klar gewesen war.
In welchem Zusammenhang wurde die DB von Herrn Drechsler schlecht gemacht? Da kann ich nichts finden, er hat diese sogar gelobt!
Was Sie doch so alles lesen, als DGB-Kreisverbandsvorsitzender, welcher sogar von der Bahn kommt...
Peppone
04.03.2012, 09:37 Uhr
Die Alten werden mehr?
Die Aussage des Herrn Wieninger soll wohl sein, dass die Zahl der älteren Mitbürger immer mehr wird und das man dafür mehr ÖPNV, sprich Straßenbahnen benötigt. Das behauptet er zumindest in seinem Brief.

Er macht aber einen kleinen jedoch ganz entscheidenden Denkfehler! Nicht die absolute Zahl der älteren Mitbürger steigt bei uns, sondern nur ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung. Die absoluten Zahlen der 60+ Menschen werden in unserer Region in den nächsten zwölf Jahren nicht steigen, denn die Geburten der Jahrgänge 1952 bis zum "Pillenknick" 1964 sind nahezu konstant.

Das heißt in ca. zwölf Jahren wird der Anteil der 60+ Menschen in unserer Region durch den "Pillenknick" signifikant sinken! Es sei denn die NDH-SPD hat bis dahin das Wasser des Lebens erfunden oder tausende von ausländischen Rentnern davon überzeugt ihren Lebensabend, zum Hirsche und Ziegen gucken mit Straßenbahn, bei uns zu verbringen.

Man kann die Zahlen des statistischen Bundesamtes nicht richtig interpretieren, das ist das Problem!

Für Interessierte die Geburtenentwicklung: http://www.bpb.de/files/B7ZXEC.pdf
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