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Mo, 12:34 Uhr
27.02.2012

Hoffen auf Klaan

Mit der verkehrlichen Anbindung des Raumes Nordhausen an Erfurt kann man nicht zufrieden sein. Das sagt Andreas Wieninger, der SPD-Ortschef in Nordhausen. Dies betrifft die Straße ebenso wie die Schienenverbindung...

Der vorgesehene Ausbau der B4 ohne Priorität und somit weitere zeitliche Verzögerung wird von Wirtschaft und Bürgern mehr Aufwand und Geduld fordern. Die Notwendigkeit eines vierspurigen und sofortigen Ausbaues zwischen Nordhausen und Sondershausen kann nur bekräftigt werden.

Wieninger fordert in diesem Zusammenhang eine Änderung der Zuständigkeit für den Abschnitt. Da dieser Teil als Autobahnzubringer für Sondershausen gilt, sollte die Zuständigkeit bei der DEGES liegen. Bei der Schienenverbindung wurden die kürzeren Fahrzeiten durch kosmetische Eingriffe, die in weniger Halte der Züge besteht, erreicht. Die Sanierung der Strecke ist längst überfällig. Nach Fertigstellung der ICE Neubaustrecke können dann Reisende vom Knoten Erfurt schnell in alle Richtungen gelangen, nur von der Landeshauptstadt nach Nordhausen wird noch immer über eine Stunde Fahrzeit benötigt. Ziel müssen Fahrzeiten von unter einer Stunde zwischen Nordhausen und Erfurt sein.

Insgesamt muss man feststellen, dass die Menschen und die Wirtschaft der Region Nordhausen in Erfurt zu wenig Lobby besitzen. Teile der Landtagsabgeordneten haben sich anscheinend mehr damit beschäftigt sich „einzurichten“ als entsprechend ihres Wählerauftrages tätig zu werden, sagt Wieninger abschließend.

Positiv in diesem Zusammenhang sieht Wieninger den Wechsel von Inge Klaan zum 1. März als Staatsekretärin in das Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr. "Ich bin mir sicher, dass mit Inge Klaan die Interessen Nordhausens eine wichtige Stimme in Erfurt haben. Für die in Nordhausen geleistete Arbeit verdient sie Anerkennung, sagt Wieninger und dankt ihr, auch als Ausschussvorsitzender, für die gute und konstruktive gemeinsame Arbeit der vergangenen Jahre.
Autor: nnz

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Kommentare
Hans Dittmar
27.02.2012, 13:27 Uhr
SPD keine Lobby in Erfurt
Lieber Herr Wieninger,

sie haben es doch in ihrem Beitrag oder Interview richtig erkannt. 1. Die Politik spielt dabei immer eine große Rolle. Eine Partei in der Regierung, wird natürlich vordergründig Ihren Parteifreunden in der Region helfen. Mit dem Oberbürgermeisterkandidaten der SPD hat ihre Partei NULL Lobby in Erfurt.
Der CDU Kandidat DR. Zeh hat da natürlich sehr gute Voraussetzungen. Mit unserer ehem. Baudezernentin und jetzigen Staatssekretärin Frau Klaan (CDU) und dem Minister Reinholz haben wir Nordhäuser eigentlich die besten Voraussetzungen für die Zukunft. Damit wächst natürlich auch der Druck auf die CDU, nach einem Wechsel an der Rathausspitze auch die Vorteile einer guten Struktur nach Erfurt zu nutzen.
Retupmoc
27.02.2012, 13:38 Uhr
Ist ja lustig, Herr Dittmar
... weil diese ganzen unfähigen Leute in Erfurt bzw. Berlin (noch)im Amt sind, befürworten Sie Herrn Dr. Zeh? Was ist eigentlich wenn dann die Ära der Merkels und Lieberknechts demnächst den Bach runter geht und die SPD in Berlin und Erfurt das Sagen hat? Dann ist Ihr Favorit aber auf ganz verlorenem Posten. Ich finde, das man in Nordhausen auch den Kandidaten wählen sollte, der am sich am meisten für Nordhausen einsetzt. Und das ist definitiv nicht der Vertreter der CDU.
h3631
27.02.2012, 13:58 Uhr
Hand und Fuß
Lieber Herr Dittmar,was hat der Minister Reinholz bisher bei seinen Voraussetzungen für uns Nordhäuser getan? Was ist vor Jahren bei Dr.Zeh herausgekommen als er Minister war?Was wird herauskommen bei der künftigen Staatssekretärin Frau Klaan?Ein Zeh mit zwei anderen ist noch lange kein Fuß.
Luftikus
27.02.2012, 14:45 Uhr
Die CDU wird es richten, Herr Dittmar
Ich sehe das ähnlich wie Sie, Herr Dittmar. Wenn die SPD jemals wieder an die alleinige Regierung kommen sollte, dann haben wir ganz andere Probleme in diesem Land. In der Zeitung kann man ständig von Arbeit einiger Landtagdabegordneten lesen, aber dabei ist mir nie aufgefallen, das einer von der SPD dabei war. Da wird sogar die Frau Hitzing von der "kleinen" FDP häufiger erwähnt!
Harzer_Wolf
27.02.2012, 15:21 Uhr
Richtfest
In letzter Zeit fällt mir zur CDU nur Affaire Wulff, Affäre Guttenberg, Euro - Verbrennung Griechenland und Kompetenzstreitigkeiten ein. Im Land Thüringen nicht anders. Weniger Geld für Bildung, Niedriglohnland Nummer 1, marode Straßen, Kompetenzgerangel im Landtag.

Das Haus scheint einzustürzen!
TeeEff
27.02.2012, 16:07 Uhr
Ach Gott diese Kurzwahrnehmung...
des Bürgers.
Wie sah es denn die letzten 20 Jahre aus?
Da war ja die SPD unter Schröder ja sicher weder in Rot/Grün noch mit der CDU in der Großer Koalition beteiligt, doer wie?
Und wer da wann z.B. dem Finanzspekulatentum das Tor weit geöffnet hat, oder massiven Sozialabbau eingeleitet hat, fällt dem ein oder anderen vielleicht doch noch ein.
Wenn er mal nachdenkt. Länger als ein Jahr. Länger als von einer DSDS Staffel zur anderen.
schnuff
27.02.2012, 17:00 Uhr
Bleiben wir bei den Fakten....
und stellen fest, dass für die Finanzierung von Baumaßnahmen an Bundesstraßen das zugehörige Bundesverkehrsministerium zuständig ist.

Dort waren

von 2002 bis 2005 Manfred Stolpe (SPD)
und 2005 bis 2009 Wolfgang Tiefensee (SPD)

zuständig.
Wenn man also einen durchaus zu bemängelnden Zustand anspricht, dann gehören diese Genossen dazu. Und auch die SPD hatte vor Ort ihre MdL'er bzw. hat sie noch.

Schade, dass das immer so durchsichtig ist. :-)) Aber: das habt ihr ja gemacht!!
MA1990
27.02.2012, 18:35 Uhr
Faktencheck
Faktencheck für schnuff:

Den Bundesstraßenbau bezahlt der Bund und die Planungen dazu macht das Land Thüringen. Nur die machen bisher nichts für die B4 und unsere Landtagsabgeordneten Zeh, Primas und Co stört dies nicht mal - schließlich würde ihnen sonst auch ihr Dauer-Wahlversprechen verloren gehen.
Suse
27.02.2012, 19:15 Uhr
Es gab aber auch einen Thüringer Ministerpräsidenten Althaus /CDU
Sieht man sich den Straßenbau im Eichsfeld an, muss man heute wohl fragen, hatte er die besseren Beziehungen, um die Straßen in seinem Wahlkreis bevorzugt zu behandeln?
Luftikus
27.02.2012, 19:37 Uhr
Richtig Suse
Und was Herr Althaus für sein Eichsfeld getan hat, das macht unsere Frau Klaan nun für ihre Wahlheimat Nordhausen. Und sie wird wohl auch in anderen Interessen Nordhausens lieber mit Herr Dr. Zeh verhandeln, anstatt mit ihrem vorhergehenden Schinder.
Suse
27.02.2012, 19:53 Uhr
Bleibt abzuwarten....
Da gab es demnach auch keine Chance für Zeh etwas von dem Kuchen seines Parteifreundes abzubekommen? Schlimm,schlimm,auch in der CDU ist im Wahlkampf sich jeder selbst der Nächste. Was ist dann wohl jetzt,nach dem der beste Freund nicht mehr da ist ,von Zeh zu erwarten?
NDHler
27.02.2012, 21:06 Uhr
@schnuff
Das ist billiger Wahlkampf, jeder weiß, dass die Bundesstraßen vom Land geplant werden. Echt billig @schnuff! Die gesamte Vorarbeit wie Trassenführung, Raumplanung usw. wird vom Land organisiert oder genauer vom zuständigen Straßenbauamt! Diese Vorarbeiten sind für die B4 (Sundhäuser Berge) noch nicht gemacht worden, also kann auch der Bund keiner Finanzierung zustimmen! Es ist halt noch nicht jeder Feldweg im Eichsfeld asphaltiert, müssen wir eben noch etwas warten.
Ra.Fr.
28.02.2012, 10:56 Uhr
Stimmt nicht
Sehr geehrter NDHler, das mit der Trassenführung ist so nicht richtig. Die Planungen sind schon seit geraumer Zeit abgeschlossen und die Trassenführung steht auch schon fest.
I.H.
28.02.2012, 11:44 Uhr
Mumpitz
Jedesmal pünktlich vor Wahlen kommt dieser Quatsch mit der B4 auf's Tablett. Schlimm genug, dass die hiesige SPD keine eigenen Leute im Land hat, die solche Vorhaben voranbringen könnten, man animiert als Armutszeugnis sogar noch die politische Konkurrenz um solche Schildbürgerstreiche umzusetzen.

Auf die Idee in einer ländlichen Gegend 25 km parallel zu einer fast fertigen neuen Autobahn ein Stückchen Berg- und Talstrecke oder die ganze B4 vierspurig auszubauen muss man erst mal kommen. Was soll der Kram denn bringen? Eine Konkurrenzautobahn zur Autobahn?

Solange es Bottlenecks wie Oberspier, Greußen, Straußfurt, Gebesee gibt bringen die paar Meter vierspuriger Hainer Berg nichts bis garnichts. Die Strecke ist immer nur so schnell wie ihr engster Flaschenhals und davon gibt es 'zig bis nach Erfurt! Aber plant mal schön weiter ihr Verkehrsexperten. Das sorgt wenigstens für Unterhaltung.
Ra.Fr.
28.02.2012, 12:25 Uhr
Mumpitz hin oder her
Das hat mit der Wahl im ersten Moment einmal nichts zu tun. Der Plan für die Streckenführung ist fertig und auch schon in diversen Karten eingezeichnet.

Über Sinn oder Unsinn kann man auf jeden Fall streiten.

Herr Schroepcke, ich schließe mich Ihrer Meinung zum Ausbau der B4 vorbehaltlos an. Wenn die Autobahn über Sangerhausen nach Erfurt fertig ist, wird das mit Sicherheit der schnellste und stressfreiste Weg sein.
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