Mo, 09:33 Uhr
27.02.2012
Marokko 2012 (5)
Im Rahmen der langjährigen Kooperation mit dem marokkanischen Ministerium für Jugend und Sport und gemäß des erlebnispädagogischen Konzeptes der Therapeutischen Wohngruppe Osterode, befinden sich derzeit 6 Jugendliche und 3 Betreuer in Marokko. In der nnz schreiben sie ein Reisetagebuch…
Nikita Sch. (15)
1) Kanne ausspülen, zwei Hände voll Tee nehmen und in die Kanne geben,
2) 1/4 Liter Wasser in die Kanne aufgießen,
3) eine Minute ziehen lassen, in Gläser gießen,
4) Wasser wieder in die Kanne gießen und umrühren
5) noch eine Weile ziehen lassen und dann genießen.
Nach der traditionellen Tee-Zeremonie warteten wir auf das Abendessen. Nach dem Essen, es gab Tajin, gingen wir schlafen.
Alessio G. (17)
Wir haben gekocht und jeder, der wollte durfte dann Klettern und sich Abseilen gehen. Leider wollten nur drei der Jugendlichen Klettern etc., aber es hat trotzdem richtig Spaß gemacht. Nach der Aktion wurden wir nochmal zum Tee im Dorf eingeladen. Deshalb haben wir unser Lager abgebaut und sind wieder zur Berberfamilie, wo wir am Vortag übernachteten. Nach dem Tee bei der netten Familie sind wir dann wieder ins Jungenheim gefahren. Wegen der anstrengenden und schönen Atlas-Tour, wo wir viel gesehen und gelernt haben, beschlossen wir gemeinsam ins Hamam zu gehen. Es war also ein richtig schöner Tag für uns alle.
Mischa K. (17)
Autor: nnz10. Februar 2012 - Wandern auf dem Atlas
Wir sind heute um 06:30 Uhr aufgestanden. Haben die Rucksäcke gepackt, das Bett gemacht und um 08:00 Uhr sind wir losgefahren. Eine halbe Stunde nach Abfahrt, haben wir gefrühstückt. Wir fuhren durch einige Berberdörfer und sahen viele schöne Vasen bzw. andere Dinge aus Lehm. Wir sind gegen 10:00 Uhr wandern gegangen. Nach ca. 40 Minuten haben wir die erste Rast gemacht und eine Stunde später haben wir Mittag gegessen. Etwa eine halbe Stunde haben wir für den Rückweg gebraucht. Ab dem Mittelpunkt der Tour haben wir den Toubkal gesehen und ich muss sagen, ich habe mich echt überschätzt, da ich dachte, dass ich den Toubkal locker schaffen würde. Nach der Tour durch den Atlas sind wir an einer Raststätte Tajin (traditionelles, marokkanisches Gericht) essen gegangen und ich muss echt sagen, dass es eins der leckersten Essen war, die ich in Marokko gegessen habe. Nach sechs Stunden wandern sind wir wieder zurück gefahren. Gegen 19:00 Uhr sind wir wieder im Heim gewesen und es war gut zu wissen, dass wir hier schlafen würden. Beeindruckend fand ich die Natur bzw. die Vegetation im Atlas. Aber auch das kleine Berberdorf am Ende der Tour. Man hat gesehen, wie die Menschen dort unter schlimmsten Bedingungen überleben konnten. Am tollsten fand ich die Geburt von zwei Ziegen auf einem Berg während der Tour, weil ich so was noch nie zuvor gesehen habe.Nikita Sch. (15)
11. Februar 2012 - Übernachtung in einem Berberdorf
Heute Früh sind wir um 07:30 Uhr aufgestanden und haben gefrühstückt. Danach haben wir unsere Rucksäcke in den Kofferraum gestellt und sind losgefahren zu einer Gastfamilie im Atlas, um uns dort einzusiedeln und von dort aus zu wandern. Dann waren wir klettern. Als wir damit fertig waren, gingen wir zurück, denn wir waren bei unserer Gastfamilie zum Essen eingeladen. Wir konnten aber als wir angekommen waren noch mit ansehen wie marokkanischer Tee zubereitet wird:1) Kanne ausspülen, zwei Hände voll Tee nehmen und in die Kanne geben,
2) 1/4 Liter Wasser in die Kanne aufgießen,
3) eine Minute ziehen lassen, in Gläser gießen,
4) Wasser wieder in die Kanne gießen und umrühren
5) noch eine Weile ziehen lassen und dann genießen.
Nach der traditionellen Tee-Zeremonie warteten wir auf das Abendessen. Nach dem Essen, es gab Tajin, gingen wir schlafen.
Alessio G. (17)
12. Februar 2012 - Erlebnispädagogik im Atlas
Als wir heute Morgen aufgestanden sind, wurden wir bei der Berberfamilie, wo wir geschlafen hatten, zum Tee und Frühstück eingeladen. Danach sind wir an einem Fluss entlang gewandert und haben an einer geeigneten Stelle ein Lager aufgestellt mit einer Feuerstelle. Jeder von uns bekam eine Aufgabe. Eine Gruppe hat eine geeignete Stelle im Atlas zum Klettern und Abseilen gesucht. Einige von uns haben eingekauft und der Rest hat Feuerholz gesucht und den Feuerplatz vorbereitet.Wir haben gekocht und jeder, der wollte durfte dann Klettern und sich Abseilen gehen. Leider wollten nur drei der Jugendlichen Klettern etc., aber es hat trotzdem richtig Spaß gemacht. Nach der Aktion wurden wir nochmal zum Tee im Dorf eingeladen. Deshalb haben wir unser Lager abgebaut und sind wieder zur Berberfamilie, wo wir am Vortag übernachteten. Nach dem Tee bei der netten Familie sind wir dann wieder ins Jungenheim gefahren. Wegen der anstrengenden und schönen Atlas-Tour, wo wir viel gesehen und gelernt haben, beschlossen wir gemeinsam ins Hamam zu gehen. Es war also ein richtig schöner Tag für uns alle.
Mischa K. (17)




