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Sa, 06:52 Uhr
25.02.2012

Aus dem Verkehr gezogen

Am Freitagnachmittag meldeten sich aufmerksame Verkehrsteilnehmer telefonisch bei der Polizei. Sie waren mit ihrem Pkw seit Nordhausen hinter einem Sattelzug gefahren. Und das mehr als auffällig...


Der Brummi fuhr auf der B 243 in Richtung Bad Lauterberg. Dabei soll der Lkw derart geschlingert haben, dass die Zeugen zunächst der Meinung waren, an dem Fahrzeug gäbe es einen technischen Defekt und der Fahrer habe Schwierigkeiten, das Fahrzeug sicher auf der Straße zu halten. Der Lkw soll bei seiner Fahrt mehrmals in den Seitenraum der Fahrbahn geraten sein. In Steina/Nüxei soll der Lkw so dicht an einem am Fahrbahnrand stehenden Fahrradfahrer vorbeigefahren sein, dass es fast einen Zusammenstoß gegeben habe.

Eine Streife der Bad Lauterberger Polizei konnte das Fahrzeug schließlich in der Ortslage Osterhagen stoppen. Bei der Kontrolle fiel den Beamten eine starke Alkoholfahne auf, die aus dem Führerhaus drang. Eine Alkoholüberprüfung beim Faher ergab einen Wert von 2,95 Promille. Im Fahrerhaus, direkt neben dem Fahrersitz, wurde eine fast leere Flasche Wodka aufgefunden. Der Fahrer wurde zur Polizeidienststelle gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

Da es zu der Gefährdungssituation in Nüxei keine weiteren Hinweise gibt, werden weitere Zeugen, oder der betroffene Radfahrer gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Bei weiteren Ermittlugen wurde festgestellt, sass der Lkw-Fahrer auf dem Weg von Nordhausen in Richtung Bad Lauterberg zumindest einen Leitpfosten umgefahren hatte. Auch hierfür wird er sich verantworten müssen. Es wird zusätzlich ein Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eröffnet.
Autor: nnz

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Kommentare
Wolfi65
25.02.2012, 13:12 Uhr
Bis Holbach...
liegen mindestens 4 Leitpfosten im Graben.
Das wird aber in diesem Fall nicht von Bedeutung sein, denn die Versicherung des LKW Fahrers wird nicht bezahlen, da der Mann volltrunken war.
Von Fahrlässigkeit kann ja auch nicht mehr die Rede sein.
Und ob von einen arbeitslosen Kraftfahrer noch etwas zu holen sein wird, bleibt die Frage.
Dem LKW Fahrer ist aber auch ein positiver Punkt zu geben.
Er war trotz seines Zustandes noch in der Lage rechtzeitig auf die Haltesignale der Polizei zu reagieren und die 40 Tonnen zum halten zu bekommen.
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