Mo, 06:29 Uhr
13.10.2003
nnz-Rückspiegel: 13. Oktober 2002
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was sich vor exakt einem Jahr im Landkreis Nordhausen ereignet hat, das sind Sie hier genau richtig. Die nnz-Redaktion hat sich diesen Tag genauer angesehen.
Heute: Endspurt und Abrisse
Endspurt beginnt jetzt
An der Umsetzung der Hartz-Vorschläge kann Walter Riester, bisheriger Bundesarbeitsminister nicht mehr mitwirken, was er gern getan hätte. Mit dem Produkt der nach ihm genannten Rente aber hat er etwas geschaffen, das es nun zu nutzen gilt. Verschiedentlich ist die Frage gestellt worden, ob denn diese Riester-Rente auch unter der sich neu bildenden Koalition weiter Bestand haben wird. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird sie das. Und sie bekommt jetzt erhöhte Bedeutung, denn wer die Zulagen für 2002 erhalten will, muss jetzt handeln.
Zunächst stand es ja gar nicht gut um diese Riester-Rente. Obwohl der Staat die private Altersvorsorge mit Zulagen und Steuerersparnissen in Milliardenhöhe unterstützt, hielten sich die Verbraucher zurück. Wozu freilich die Verlautbarungen der Verbraucherverbände wesentlich beitrugen. Nach Berechnungen der Versicherungswirtschaft könnten theoretisch über 36 Millionen Menschen einen Riester-geförderten Sparvertrag abschließen. Aber selbst Branchenprimus Allianz Leben brachte es derzeit erst auf ca. 500 000 Abschlüsse, erhofft hatte man sich gut das Doppelte...ausführlich im nnz-Archiv
Auch SWG reißt erste Blocks ab
Die nnz hatte bereits vor einigen Wochen über bevorstehende Abrisse von Wohnungen der Genossenschaft (WBG) berichtet. Nun wurden auch erste Details seitens der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG) bekannt. nnz unterhielt sich mit SWG-Geschäftsführerin Carola Franke.
Durch den Nordhäuser Stadtrat wurden in diesem Jahr die ersten Abrisse von Wohnungsstandorten beschlossen. Für die SWG bedeutet dies, dass noch 2002 rund 85 Wohnungen der Abrissbirne zum Opfer fallen werden. Gegenüber nnz nannte Carola Franke folgende Objekte: Strohmühlenweg 1, Johanneshof 7, Lisztstraße 2 und die Freiligrathstraße 1. In letzterem Objekt befindet sich der Club Caritas, dem für seine weitere Arbeit ein Übergangsobjekt angeboten wird. Im Bereich des Johanneshofes wird durch den Abriß Platz gemacht für das städtische Projekt Genial zentral, mit dem vor allem für junge Familien Grundstücke angeboten werden sollen...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzHeute: Endspurt und Abrisse
Endspurt beginnt jetzt
An der Umsetzung der Hartz-Vorschläge kann Walter Riester, bisheriger Bundesarbeitsminister nicht mehr mitwirken, was er gern getan hätte. Mit dem Produkt der nach ihm genannten Rente aber hat er etwas geschaffen, das es nun zu nutzen gilt. Verschiedentlich ist die Frage gestellt worden, ob denn diese Riester-Rente auch unter der sich neu bildenden Koalition weiter Bestand haben wird. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird sie das. Und sie bekommt jetzt erhöhte Bedeutung, denn wer die Zulagen für 2002 erhalten will, muss jetzt handeln.
Zunächst stand es ja gar nicht gut um diese Riester-Rente. Obwohl der Staat die private Altersvorsorge mit Zulagen und Steuerersparnissen in Milliardenhöhe unterstützt, hielten sich die Verbraucher zurück. Wozu freilich die Verlautbarungen der Verbraucherverbände wesentlich beitrugen. Nach Berechnungen der Versicherungswirtschaft könnten theoretisch über 36 Millionen Menschen einen Riester-geförderten Sparvertrag abschließen. Aber selbst Branchenprimus Allianz Leben brachte es derzeit erst auf ca. 500 000 Abschlüsse, erhofft hatte man sich gut das Doppelte...ausführlich im nnz-Archiv
Auch SWG reißt erste Blocks ab
Die nnz hatte bereits vor einigen Wochen über bevorstehende Abrisse von Wohnungen der Genossenschaft (WBG) berichtet. Nun wurden auch erste Details seitens der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG) bekannt. nnz unterhielt sich mit SWG-Geschäftsführerin Carola Franke.
Durch den Nordhäuser Stadtrat wurden in diesem Jahr die ersten Abrisse von Wohnungsstandorten beschlossen. Für die SWG bedeutet dies, dass noch 2002 rund 85 Wohnungen der Abrissbirne zum Opfer fallen werden. Gegenüber nnz nannte Carola Franke folgende Objekte: Strohmühlenweg 1, Johanneshof 7, Lisztstraße 2 und die Freiligrathstraße 1. In letzterem Objekt befindet sich der Club Caritas, dem für seine weitere Arbeit ein Übergangsobjekt angeboten wird. Im Bereich des Johanneshofes wird durch den Abriß Platz gemacht für das städtische Projekt Genial zentral, mit dem vor allem für junge Familien Grundstücke angeboten werden sollen...ausführlich im nnz-Archiv

