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Mi, 13:48 Uhr
15.02.2012

Chormusik der Reformationszeit

Der Landesjugendchor Sachsen-Anhalt gibt noch in diesem Monat ein Konzert unter dem Motto „Ein neues Lied wir heben an“ in der St. Blasiikirche in Nordhausen. Der Chor steht unter der Leitung eines Mannes, der in Nordhausen kein Unbekannter ist...

Landesjugendchor Sachsen-Anhalt (Foto: privat) Landesjugendchor Sachsen-Anhalt (Foto: privat)

Wolfgang Kupke, ehemaliger Kirchenmusiker der St. Blasiikirche, kehrt mit einem Konzert an den Ort seines früheren Wirkens zurück. Neben seiner Tätigkeit als Rektor der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik ist er seit 2001 auch künstlerischer Leiter des Landesjugendchores Sachsen-Anhalt, eines der Spitzenensembles auf dem Gebiet des A-cappella-Gesanges. Am Sonntag, dem 26. Februar, sind sie um 17:00 Uhr in der St. Blasiikirche zu erleben.

Mit einem Konzert unter dem Motto „Ein neues Lied wir heben an“ stimmt der Landesjugendchor mit ein in den Reigen der Veranstaltungen zum Luther-Themenjahr "Reformation und Musik". Es erklingen Chorwerke von Palestrina, Praetorius, Scheidt und Schütz für mehrstimmigen Chor mit einer für die Renaissancezeit üblichen Begleitung durch Zink und Posaunen.

Der Landesjugendchor Sachsen-Anhalt ist der Auswahl-Jugendchor des Landes Sachsen-Anhalt. Er trat 1995 erstmals öffentlich auf und ist seitdem zu einem begehrten Partner sachsen-anhaltischer Musikfestspiele geworden. Auch auf Auslandsreisen konnte er seine überragende Qualität beweisen. Der Chor findet sich als Projektchor dreimal im Jahr zusammen, um in acht- bis zehntägigen Arbeitsphasen sein Repertoire zu erarbeiten. Dieses umfasst anspruchsvolle A-cappella-Literatur, aber auch große Werke der Chorsinfonik. Anlässlich der Aufführung von Händels „L’Allegro, il Pensieroso ed il Moderato“ während der Händelfestspiele 2007 wurde der Landesjugendchor mit dem Nachwuchs-Förderpreis der enviaM Kulturförderung ausgezeichnet.

Das Programm ist bereits am Samstag, 25. Februar, 19:30 Uhr im Kloster Michaelstein (Blankenburg/Harz) zu hören. Eintrittskarten zu 8 Euro (erm. 5 Euro) gibt es an der Abendkasse.
Autor: nnz

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