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Di, 12:51 Uhr
14.02.2012

Sparen und nicht belasten

Inge Klaan (CDU) wechselt von Nordhausen in das Thüringer Bauministerium. Da wird also ein Plätzchen frei in der Verwaltungsspitze des Nordhäuser Rathauses. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) will die Stelle neu ausschreiben, eine Fraktion hat jedoch was dagegen...


"Unsere Fraktion spricht sich eindeutig dafür aus, keinen Nachfolger für Inge Klaan zu wählen und die Stelle des 2. Beigeordneten nicht neu auszuschreiben" äußerte FDP-Stadtratsfraktionsvorsitzender Martin Höfer. Mit der Oberbürgermeisterin, einem hauptamtlichen Beigeordneten, das heißt dem Bürgermeister sowie zwei ehrenamtlichen Beigeordneten seien genug "Häuptlinge" in der Stadt Nordhausen vorhanden.

Auch die Amtsleiter seien als führende Mitarbeiter nicht zu vernachlässigen. Jede unnötige Mehrausgabe im Stadthaushalt müsse letztlich durch die Bürger und Betriebe bezahlt werden. Höhere Kindertagesstättenge-bühren, teurere Verwaltungsgebühren, steigende Grund- und Gewerbesteuersätze seien die Folge , wenn mit dem Geld der Bürger nicht sparsam und effektiv umgegangen werde. Bei sinkenden Zuweisungen des Landes an die Kommune reiche ein bloßes " das haben wir schon immer so gemacht" nicht aus, um die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt Nordhausen dauerhaft sicherzustellen.

Es gehe immerhin um ein Einsparvolumen von knapp 400.000 Euro. Durch den Wechsel von Frau Klaan könnte ab März kurzfristig mit dem Sparen begonnen werden. "Jetzt die Stelle auszuschreiben und neu zu besetzen, wenn noch gar nicht klar ist, wen die Bürger in nicht einmal einem viertel Jahr zum neuen Stadtoberhaupt gewählt haben werden, wäre ohnehin niemandem zu erklären," ergänzt FDP-Stadtratsmitglied Sylvia Klingebiel.
Autor: nnz

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Kommentare
-Insider-
14.02.2012, 12:58 Uhr
die
zahl 400.000 euro nur und ausschließlich im zusammenhang mit der stelle der 2. beigeordneten zu sehen ist...ich sage mal grob fahrlässig. dadurch könnte ziemlich schnell der eindruck entstehen, dass fr. klaan momentan fast 40.000 euro mtl. bekommt - ich glaube, davon ist sie ein ganz gutes stück entfernt ;)
Iffland
15.02.2012, 21:37 Uhr
Ehrenamtliche Beigeordnete sind keine Baudezernenten
Natürlich kann man die Amtsleiter in mehr Rechte setzen, aber dann kann man auch am Bürgermeister sparen, wenn man die zwei ehrenamtlichen Beigeordneten mitrechnet. Nur ist dann eine Verwaltung noch beweglich? Einsparen tut die Stadt keine 400.000 wohl vielmehr 40.000 Euro pro Jahr. Aber die werden dann wohl wieder ausgegeben weil man mehr Personal benötigt, da der Amtsleiter ja nun Aufgaben der Dezernentin erledigen muß. Also alles Augenwischerei. Aber man kann ja wenigstens mal darüber reden, Nech?!
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