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Mi, 12:38 Uhr
08.10.2003

Bemalte Milchdosen

Nordhausen (nnz). Die Landesgartenschau GmbH hatte zu einem internationalen Künstlerwettbewerb zum Thema „Heimat“ aufgerufen. Die Beteiligung war überwältigend, die Jury hatte Schwerstarbeit zu verrichten. Doch sie hat es geschafft. Die Preisträger wurden ermittelt.


Die Jury, unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Jean Christoph Ammann, hat die Preisträger des internationalen und nationalen Kunstwettbewerb zum Thema Heimat ermittelt. Mitglieder der Jury waren die Oberbürgermeisterin der Stadt Nordhausen, Barbara Rinke, die Geschäftsführer der Landesgartenschau - Inge Klaan und Detleff Wierzbitzki sowie Dorothee Baer Bogenschütz (Kulturjournalistin), Susanne Hinsching ( Kulturhistorikerin) und der Kurator Ignatz Wilka. 183 Künstler haben die Unterlagen des internationalen und nationalen Kunstwettbewerb zum Thema Heimat angefordert. Davon haben sich 16 Künstler aus Thüringen beteiligt.

Aus allen eingereichten Arbeiten ermittelte die Jury drei Hauptpreisträger und zusätzlich fünf Thüringer Preisträger. Außerdem wurden noch zwei Anerkennungspreise vergeben. Der erste Preis, mit 3.500 Euro ging an die Künstlerinnengruppe Annegret Hänsel aus Leipzig, die mit ihrer Arbeit "Buntwäsche", einer "Wäscheleineninstallation" für die Frauenberger-Stiege die Jury einstimmig überzeugte.

Der zweite Preis, mit 2.500 Euro ging an die Künstlerin Claudia Buch aus Oberhausen, mit ihrer Arbeit "Kondensierte Landschaften", gemalte Sehenswürdigkeiten und Landschaften auf kleinen Milchdöschen. Der dritte Preis, mit 2.000 Euro, ging an die Künstlerin Johanna Sillescu aus Mainz.
Ihre Arbeit, eine Foto-Collage aus vielen verschieden Bildmotiven, persönliche Aufnahmen vermischt mit Naturaufnahmen, mit dem Titel "Fremd bin ich".

Die Jury wählte außerdem aus allen eingereichten Arbeiten von Thüringer Künstlern fünf aus, die jeweils 300 Euro erhalten. Diese Preise gingen an die Künstlerin Anne Böschen aus Erfurt, mit ihrer Arbeit "Heimat Lose" - die Künstlerin Jess Fuller aus Rudolstadt deren Arbeit den Titel "HOME musst be a place for you and me" trägt - die Künstlerin Christiane Haase aus Weimar mit der Arbeit "Hier", einem auf Nordhausen bezogenes Projekt mit der Absicht einer "Kartografierung von Erinnerungen vor Ort". - die Künstlerin Verena Kyselka aus Erfurt mit ihrer Videoinstallation "from overseas" - die Künstlerin Katja Schütt aus Gera, die mit ihrer Arbeit "Zwischen Reiche" einer "Installation aus den Spurensicherungen des Alltages" die Jury überzeugte.
Autor: nnz

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