Mi, 12:18 Uhr
08.10.2003
Gemeinsam wehren
Nordhausen (nnz). Zu drohenden Gipsabbau hat jetzt die Nordhäuser SPD Stellung genommen. Die Bürger sollten sich massiv dagegen wehren, meinen die Sozialdemokraten und haben eine Adresse im Angebot.
Einmal mehr werde deutlich, wie die Interessen der Menschen und der Region Nordhausen mit Füßen getreten werden. Wenn sich das Thüringer Bergamt bei der Genehmigung von Probebohrungen und einem möglichen folgenden Rohstoffabbau auf ein öffentliches Interesse beruft, so bleibt unklar, wessen öffentliches Interesse damit gemeint sei. Die in dieser Region lebenden Menschen anscheinend nicht, argumentiert, der Nordhäuser SPD-Chef Andreas Wieninger.
In den letzten Jahren habe sich im Südharz der Tourismus positiv entwickelt. In dieser und angrenzenden Branchen entstanden und entstehen noch längerfristig mehr Arbeitsplätze als in der Gipsindustrie. Während derzeit nicht weit vom Winkelberg, am Kohnstein, ein mit dem Abbau von Gips beschäftigtes Unternehmen Insolvenz anmelden musste, wird, so ist zu vermuten, am Winkelberg ein neues Bergwerksfeld erschlossen. Und das vielleicht auch noch mit Unterstützung des Landes Thüringen, fragt Wieninger. Dabei wurden der Gipsabbau und die Aufbereitung am Kohnstein mit über 35 Millionen Euro in den vergangenen Jahren gefördert.
Die Menschen haben die Unterstützung durch die Nordthüringer Abgeordneten im Thüringer Landtag bei der Forderung des Erhaltes dieser in Europa einmaligen Flora und Fauna eingefordert. Zumindest seitens der CDU- Abgeordneten und Minister sei davon bisher nichts zu spüren. Deshalb sollten die Bürgerinnen und Bürger ihrem Protest Ausdruck verleihen und einen Schutz und Status der Gipskarstregion, analog des Naturparks Hainich, einfordern. Dazu sollte der Protest und die Forderungen schriftlich gerichtet werden an:
Thüringer Landesbergamt
Puschkinplatz 7
07545 Gera
zuständiger Bearbeiter: Herr Brand
Autor: nnzEinmal mehr werde deutlich, wie die Interessen der Menschen und der Region Nordhausen mit Füßen getreten werden. Wenn sich das Thüringer Bergamt bei der Genehmigung von Probebohrungen und einem möglichen folgenden Rohstoffabbau auf ein öffentliches Interesse beruft, so bleibt unklar, wessen öffentliches Interesse damit gemeint sei. Die in dieser Region lebenden Menschen anscheinend nicht, argumentiert, der Nordhäuser SPD-Chef Andreas Wieninger.
In den letzten Jahren habe sich im Südharz der Tourismus positiv entwickelt. In dieser und angrenzenden Branchen entstanden und entstehen noch längerfristig mehr Arbeitsplätze als in der Gipsindustrie. Während derzeit nicht weit vom Winkelberg, am Kohnstein, ein mit dem Abbau von Gips beschäftigtes Unternehmen Insolvenz anmelden musste, wird, so ist zu vermuten, am Winkelberg ein neues Bergwerksfeld erschlossen. Und das vielleicht auch noch mit Unterstützung des Landes Thüringen, fragt Wieninger. Dabei wurden der Gipsabbau und die Aufbereitung am Kohnstein mit über 35 Millionen Euro in den vergangenen Jahren gefördert.
Die Menschen haben die Unterstützung durch die Nordthüringer Abgeordneten im Thüringer Landtag bei der Forderung des Erhaltes dieser in Europa einmaligen Flora und Fauna eingefordert. Zumindest seitens der CDU- Abgeordneten und Minister sei davon bisher nichts zu spüren. Deshalb sollten die Bürgerinnen und Bürger ihrem Protest Ausdruck verleihen und einen Schutz und Status der Gipskarstregion, analog des Naturparks Hainich, einfordern. Dazu sollte der Protest und die Forderungen schriftlich gerichtet werden an:
Thüringer Landesbergamt
Puschkinplatz 7
07545 Gera
zuständiger Bearbeiter: Herr Brand

