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Di, 18:50 Uhr
31.01.2012

Neu geordnet

Eine schier unendliche Geschichte neigt sich dem Ende entgegen: Die Neuordnung der Stützpunktfeuerwehren im Landkreis Nordhausen oder die Aufgabe, aus einst neun Stützpunktfeuerwehren nun drei zu machen und am Ende niemand zu vernachlässigen...


Die Übersicht (Foto: nnz) Die Übersicht (Foto: nnz)

Was lange währt wird bekanntermaßen gut. Das müsste eigentlich auch für die neue Struktur der Feuerwehren sowie des Brand- und Katastrophenschutzes im Landkreis Nordhausen zutreffen. Fast ein Jahr wurde diskutiert, wurde informiert, wurde beraten – um nun den Kompromiss zu beschließen.

Dem Beschluss voraus ging das Einvernehmen mit den Kommunen, was lange brauchte, aber letztlich realisiert werden konnte. Anders ausgedrückt: Es konnte ein Konsens hergestellt werden. Der beinhaltet nicht nur die neue Struktur der Feuerwehren, wie in den Grafiken dargestellt, sondern auch die Anschaffungskosten von mehreren Millionen Euro. Genau genommen sind das 5,3 Millionen Euro, davon könnten eventuell 1,44 Millionen Euro an Fördermitteln abgezogen werden, bleiben immer noch runde 3,9 Millionen Euro übrig. Geld, das heute, morgen und in den kommenden Jahren eigentlich nicht in der Kreiskasse zu finden ist. Auch deshalb, so Landrat Joachim Claus (CDU), müsse jegliche Finanzierung unter Vorbehalt der Beschlussfassung durch den Kreistag vorgenommen werden. Im Haushaltsentwurf für dieses Jahr sind es bereits 420.000 Euro.
Die einzelnen Stützpunkte: Nord (Foto: Landratsamt Nordhausen)
Die einzelnen Stützpunkte: West (Foto: Landratsamt Nordhausen)
Die einzelnen Stützpunkte: Ost (Foto: Landratsamt Nordhausen)
Für Matthias Jendricke (SPD) war es ein schwerer Weg, das „Ergebnis aber ist gut“ und kann dann auch zustimmen, wenn die künftige Auftragskostenpauschale (300.000 Euro) auch wirklich als Eigenmittel für die Anschaffung von Technik und nicht etwa für Personalkosten verwendet wird.

Mehrere Redner aus den Kreistagsfraktionen zeigten sich zufrieden und lobten unisono die unermüdliche Arbeit von Kreisbrandinspektor Wilfried Ittershagen. Was lange währt.... Die neue Struktur der Stützpunktfeuerwehren im Landkreis Nordhausen ist seit einer halbe Stunden einstimmig beschlossen.
Autor: nnz

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