Di, 13:39 Uhr
24.01.2012
Befreiungsschlag im Heimspiel
Mit einem Doppelerfolg haben die Herren des SVC in den eigenen vier Wänden die optimale Punktausbeute erzielt und damit den Sieg der Vorwoche in Weimar vergoldet. Dazu der nnz-Bericht von Melany Bornemann.
Gegen den Tabellenletzten aus Gößnitz schwangen die Gastgeber von Beginn an das Zepter. Druckvolle Aufschläge und eine gute Blockarbeit sicherten nach 28 Minuten den ersten Satzgewinn (25:18). Im Folgesatz kämpfte der Gast um jeden Punkt und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen, die Nordhäuser wehrten einen Satzball ab und verwandelten den dritten eigenen Satzball zum 27:25. Anstatt den Recken am Netz Sicherheit zu geben, bestimmte jetzt eine hohe Eigenfehlerquote das Spiel der Rolandstädter.
Die Gäste aus dem östlichsten Zipfel Thüringens schöpften neue Hoffnung und vertagten die Entscheidung mit Gewinn des dritten (25:22) und vierten Satzes mit 25:20 in den Tiebreak. Die Ansprache in der Pause von Interimscoach Giso Gewalt zeigte Wirkung. Der Nordhäuser Block schien für die Gäste jetzt schier unüberwindlich, und die eigenen Angriffe fanden fast immer ihr Ziel, sodass beim 8:5 letztmalig die Seiten getauscht wurden. Auch nach dem Seitenwechsel erzielten die Nordhäuser Punkt für Punkt, nach 110 Minuten wurde der erste Satzball zum 3:2 Erfolg gegen Gößnitz verwandelt.
Die Grundaufstellung mit Michael Feitsch auf Zuspiel, Tobias König auf der Diagonalposition, Chris Kampmeyer und Patrick Ohm auf Annahme-Außen sowie Rene Schüler und Andreas Otten im Mittelblock, verstärkt von Jasper Gemperlein als Libero wurde vom FSV Gotha im zweiten Spiel des Tages voll gefordert. Die Gäste zeigten sich unbeeindruckt und waren den Nordhäusern ebenbürtig, erzielten im ersten Satz eine 4 Punkte Führung und hatten Satzball.
Dadurch wurde der Kampfgeist der Hausherren geweckt, mit viel Kampfgeist und dem Glück des Tüchtigen wurde Gotha der Satzgewinn mit 26:24 noch entrissen. Auch in Satz zwei legte Gotha vor, die gestartete Aufholjagd des SVC zum 25:25 kam zu spät, diesmal agierte der Gast cleverer und hatte mit 27:25 die Nase vorn. Der Satzverlust warf die Nordhäuser aber nicht aus der Bahn. Mit Besinnung auf alte Tugenden wurde dem Gegner im Folgesatz bis zum 17:17 Paroli geboten und das neu errungene Selbstvertrauen mit 8 Punkten infolge zum Sieg im dritten Satz demonstriert. Jetzt hatte man sich auf eigenem Parkett in einen Rausch gespielt, die Ergänzungsspieler Robert Lotze und Felix Niebhagen steuerten auch ihre Punkte bei, zum Schluss behielten die Rolandstädter mit 25:22 die Oberhand und triumphierten auch im zweiten Spiel mit 3:1.
Damit verbessern sich die Nordhäuser Netzartisten auf Platz 6 der Thüringenliga. Mit einem Erfolg am nächsten Samstag in Knau kann der Abstand zur erweiterten Spitzengruppe weiter verkürzt werden.
Autor: nnzGegen den Tabellenletzten aus Gößnitz schwangen die Gastgeber von Beginn an das Zepter. Druckvolle Aufschläge und eine gute Blockarbeit sicherten nach 28 Minuten den ersten Satzgewinn (25:18). Im Folgesatz kämpfte der Gast um jeden Punkt und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen, die Nordhäuser wehrten einen Satzball ab und verwandelten den dritten eigenen Satzball zum 27:25. Anstatt den Recken am Netz Sicherheit zu geben, bestimmte jetzt eine hohe Eigenfehlerquote das Spiel der Rolandstädter.
Die Gäste aus dem östlichsten Zipfel Thüringens schöpften neue Hoffnung und vertagten die Entscheidung mit Gewinn des dritten (25:22) und vierten Satzes mit 25:20 in den Tiebreak. Die Ansprache in der Pause von Interimscoach Giso Gewalt zeigte Wirkung. Der Nordhäuser Block schien für die Gäste jetzt schier unüberwindlich, und die eigenen Angriffe fanden fast immer ihr Ziel, sodass beim 8:5 letztmalig die Seiten getauscht wurden. Auch nach dem Seitenwechsel erzielten die Nordhäuser Punkt für Punkt, nach 110 Minuten wurde der erste Satzball zum 3:2 Erfolg gegen Gößnitz verwandelt.
Die Grundaufstellung mit Michael Feitsch auf Zuspiel, Tobias König auf der Diagonalposition, Chris Kampmeyer und Patrick Ohm auf Annahme-Außen sowie Rene Schüler und Andreas Otten im Mittelblock, verstärkt von Jasper Gemperlein als Libero wurde vom FSV Gotha im zweiten Spiel des Tages voll gefordert. Die Gäste zeigten sich unbeeindruckt und waren den Nordhäusern ebenbürtig, erzielten im ersten Satz eine 4 Punkte Führung und hatten Satzball.
Dadurch wurde der Kampfgeist der Hausherren geweckt, mit viel Kampfgeist und dem Glück des Tüchtigen wurde Gotha der Satzgewinn mit 26:24 noch entrissen. Auch in Satz zwei legte Gotha vor, die gestartete Aufholjagd des SVC zum 25:25 kam zu spät, diesmal agierte der Gast cleverer und hatte mit 27:25 die Nase vorn. Der Satzverlust warf die Nordhäuser aber nicht aus der Bahn. Mit Besinnung auf alte Tugenden wurde dem Gegner im Folgesatz bis zum 17:17 Paroli geboten und das neu errungene Selbstvertrauen mit 8 Punkten infolge zum Sieg im dritten Satz demonstriert. Jetzt hatte man sich auf eigenem Parkett in einen Rausch gespielt, die Ergänzungsspieler Robert Lotze und Felix Niebhagen steuerten auch ihre Punkte bei, zum Schluss behielten die Rolandstädter mit 25:22 die Oberhand und triumphierten auch im zweiten Spiel mit 3:1.
Damit verbessern sich die Nordhäuser Netzartisten auf Platz 6 der Thüringenliga. Mit einem Erfolg am nächsten Samstag in Knau kann der Abstand zur erweiterten Spitzengruppe weiter verkürzt werden.

