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Di, 09:45 Uhr
24.01.2012

Mythos „atmende Wand“

Muss eine Wand "atmen" können? Immer wieder scheuen Hausbesitzer vor einer Außenwanddämmung zurück, weil sie der Meinung sind, dass dann die Wände nicht mehr atmen könnten und so die Gefahr von Schimmelbildung bestünde...


Doch damit verzichten sie auf eine effektive Maßnahme zur Reduzierung ihres Energieverbrauchs – aufgrund eines immer noch verbreiteten Vorurteils.

„Die Behauptung, dass Wände atmen können, also zum Luftaustausch im Haus beitragen, ist schlichtweg falsch und unseriös. Sie hat sich aber in vielen Köpfen festgesetzt“, so Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen. Es gibt keinen Baustoff, bei dem eine Lüftung überflüssig wird. „Die notwendige Lüftung findet nach wie vor durch regelmäßiges Öffnen von Fenstern und Türen oder über eine Lüftungsanlage statt. Das einzige, was sich durch die Außenwände nach draußen bewegt, sind etwa 1 bis 2 Prozent des Wasserdampfes, der sich in der Innenraumluft befindet“, erläutert Ballod.

Damit dieser Wasserdampf keinen Schaden in der Wand anrichtet, müssen die Dämmmaßnahmen fachgerecht ausgeführt werden. Worauf es hierbei ankommt und wie viel Energie man durch eine Wärmedämmung einsparen kann, erklären die Energieberater der Verbraucherzentrale Thüringen gern in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Unter der Telefonnummer 018 809 802 400 (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer) können sich Verbraucher telefonisch beraten lassen oder einen Beratungstermin in der nächstgelegenen Beratungsstelle vereinbaren. Eine Terminvereinbarung ist auch möglich unter 0361 55514-0.
Autor: nnz

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Kommentare
Luftikus
24.01.2012, 22:35 Uhr
Und sie atmet doch!!!
Wenn man diesen Bericht liest kann von Fachkompetenz keine Rede sein. Im ersten Abschnitt wird gesagt "Wände atmen nicht" und dann der Satz: "Das einzige, was sich durch die Außenwände nach draußen bewegt, sind etwa 1 bis 2 Prozent des Wasserdampfes"

Ich kann nur jeden Hausbesitzer empfehlen, lassen sie sich nicht von Energieberatern beraten, sondern von Baufirmen oder einen Architekten, was gut ist für sein Haus. Viele Leute hauen sich ungeachtet Dammung an die Häuser und wundern sich das schwarze Flecken außen oder innen an den Wänden bilden. Bei Fachwerkhäusern ist es z.B. immer wichtig, ein Dämmung auf Schienenbasis zu verwenden, so dass zwischen Wand und Demmung eine Luft zirkuliert.

Ist das Haus erst einmal verkleidet, sehen sie nicht was für Schäden bilden; im schlimmsten Fall bricht eine Hauswand nach Jahren zusammen, weil die Holzbalken verfault sind.
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