Fr, 07:46 Uhr
03.10.2003
Gedanken zum Tag der Einheit (4)
Nordhausen (nnz). Mit Gedanken der SPD-Kreisvorsitzenden Dagmar Becker zum Tag der Einheit setzt die nnz ihre Beitragsreihe fort. Sie meint zum Beispiel, dass es zur Demokratie keine Alternative gibt.
Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört, die längst zum geflügelten Wort gewordene Aussage Willy Brandts zum Mauerfall am 10. November 1989 markierte den Beginn einer neuen Entwicklung. Wir erleben den 13. Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands. Ein Glücksfall, der keinesfalls selbstverständlich war. Viele hatten sich mit der Teilung Deutschlands abgefunden, sie als unabänderlich hingenommen und ertragen.
Die Menschen in der DDR haben sich 1989 Demokratie und Freiheit selbst erkämpft. In dieser Zeit gründete sich die SPD unter der Gefahr von Repressalien auch hier im Landkreis. Auch wenn diese Demokratie ihre Schwächen hat, ist sie die einzige Staatsform, die Freiheit, Mitsprache- und Mitwirkungsrecht garantiert. Von diesem Recht sollten jedoch mehr Bürgerinnen und Bürger Gebrauch machen und sich politisch engagieren. Ich sage das an dieser Stelle mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen im nächsten Jahr. Rückblickend kann man sagen, dass viel erreicht wurde.
Jeder von uns sieht selbst, was sich an Infrastruktur in seiner Heimatgemeinde bzw. Stadt zum Positiven verändert hat in dieser relativ kurzen Zeit. Die lange schwierige Wegstrecke des wirtschaftlichen Aufbaus in den neuen Bundesländern ist längst noch nicht abgeschlossen und wird erschwert durch die allgemeine anhaltende Rezession. Wir stehen vor großen Herausforderungen, denn um die Einheit herzustellen muss die gesamte Bundesrepublik verändert werden.
Dagmar Becker, SPD-Kreisvorsitzende
Autor: nnzJetzt wächst zusammen, was zusammen gehört, die längst zum geflügelten Wort gewordene Aussage Willy Brandts zum Mauerfall am 10. November 1989 markierte den Beginn einer neuen Entwicklung. Wir erleben den 13. Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands. Ein Glücksfall, der keinesfalls selbstverständlich war. Viele hatten sich mit der Teilung Deutschlands abgefunden, sie als unabänderlich hingenommen und ertragen.
Die Menschen in der DDR haben sich 1989 Demokratie und Freiheit selbst erkämpft. In dieser Zeit gründete sich die SPD unter der Gefahr von Repressalien auch hier im Landkreis. Auch wenn diese Demokratie ihre Schwächen hat, ist sie die einzige Staatsform, die Freiheit, Mitsprache- und Mitwirkungsrecht garantiert. Von diesem Recht sollten jedoch mehr Bürgerinnen und Bürger Gebrauch machen und sich politisch engagieren. Ich sage das an dieser Stelle mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen im nächsten Jahr. Rückblickend kann man sagen, dass viel erreicht wurde.
Jeder von uns sieht selbst, was sich an Infrastruktur in seiner Heimatgemeinde bzw. Stadt zum Positiven verändert hat in dieser relativ kurzen Zeit. Die lange schwierige Wegstrecke des wirtschaftlichen Aufbaus in den neuen Bundesländern ist längst noch nicht abgeschlossen und wird erschwert durch die allgemeine anhaltende Rezession. Wir stehen vor großen Herausforderungen, denn um die Einheit herzustellen muss die gesamte Bundesrepublik verändert werden.
Dagmar Becker, SPD-Kreisvorsitzende


