Di, 14:47 Uhr
17.01.2012
Selbstbehauptung, Widerstand und Verfolgung
Am jetzigen Freitag wird die Ausstellung Die Sozialistische Jugend Deutschlands - Die FALKEN in Berlin 1945 bis 1961 im Foyer des Nordhäuser Rathauses eröffnet. Hier einige einführende Details in die Schau...
Die Sozialistische Jugend Deutschlands – Die FALKEN (SJD – Die FALKEN), bereits 1904 in Berlin und Mannheim gegründet, ist ein eigenständiger Kinder- und Jugendverband, der aus der sozialistischen Arbeiterjugendbewegung hervorgegangen ist.
1933 wurden die FALKEN reichsweit wie viele andere sozialdemokratische und antifaschistische Gruppen verboten. Viele FALKEN wurden ab 1933 von den Nationalsozialisten inhaftiert. 1947 von der Alliierten Kommandantur für gesamt-Berlin zugelassen, bestand diese SPD-nahe Jugendorganisation wie ihre Mutterpartei bis zum Mauerbau auf dem Recht, auch in Ost-Berlin aktiv zu sein.
Es gab sie, bis zum 13. August 1961, in beiden Teilen der längst gespaltenen Stadt – junge Menschen, die bereits durch ihre Mitgliedschaft in der SJD – Die FALKEN Opposition und Widerspruch gegen die Politik der SED ausdrückten. Mehr noch: Mit dem 1951 eingerichteten Referat Mitteldeutschland verfolgten die FALKEN das Ziel, die Sozialistische Jugend für den Tag der Wiedervereinigung vorzubereiten, selbstverständliche unter dem Vorzeichen der Freiheit, wie es 1953 Heinz Westphal, der langjähriger Berliner und Bundesvorsitzende ausdrückte.
Die FALKEN suchten und fanden Kontakt nicht nur zu Jugendlichen in Ost-Berlin, sondern auch in Dresden und Ilmenau, Leipzig und Frankfurt (Oder). Nicht wenige zahlten dafür mit jahrelanger Haft. Ihnen ist diese Ausstellung gewidmet. Bis zum 2. März 2012 kann die Ausstellung im Rathaus besichtigt werden.
Eröffnung, Freitag, 20. Januar, 11 Uhr
Autor: nnzDie Sozialistische Jugend Deutschlands – Die FALKEN (SJD – Die FALKEN), bereits 1904 in Berlin und Mannheim gegründet, ist ein eigenständiger Kinder- und Jugendverband, der aus der sozialistischen Arbeiterjugendbewegung hervorgegangen ist.
1933 wurden die FALKEN reichsweit wie viele andere sozialdemokratische und antifaschistische Gruppen verboten. Viele FALKEN wurden ab 1933 von den Nationalsozialisten inhaftiert. 1947 von der Alliierten Kommandantur für gesamt-Berlin zugelassen, bestand diese SPD-nahe Jugendorganisation wie ihre Mutterpartei bis zum Mauerbau auf dem Recht, auch in Ost-Berlin aktiv zu sein.
Es gab sie, bis zum 13. August 1961, in beiden Teilen der längst gespaltenen Stadt – junge Menschen, die bereits durch ihre Mitgliedschaft in der SJD – Die FALKEN Opposition und Widerspruch gegen die Politik der SED ausdrückten. Mehr noch: Mit dem 1951 eingerichteten Referat Mitteldeutschland verfolgten die FALKEN das Ziel, die Sozialistische Jugend für den Tag der Wiedervereinigung vorzubereiten, selbstverständliche unter dem Vorzeichen der Freiheit, wie es 1953 Heinz Westphal, der langjähriger Berliner und Bundesvorsitzende ausdrückte.
Die FALKEN suchten und fanden Kontakt nicht nur zu Jugendlichen in Ost-Berlin, sondern auch in Dresden und Ilmenau, Leipzig und Frankfurt (Oder). Nicht wenige zahlten dafür mit jahrelanger Haft. Ihnen ist diese Ausstellung gewidmet. Bis zum 2. März 2012 kann die Ausstellung im Rathaus besichtigt werden.
Eröffnung, Freitag, 20. Januar, 11 Uhr

