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Di, 09:05 Uhr
17.01.2012

Weniger Geboren und mehr gestorben

Das sieht nicht besonders gut aus. Im vergangenen Jahr wurden in Nordhausen weniger Kinder geboren als 2010. Dafür starben mehr Menschen. Die nnz mit den Zahlen...


Im Jahr 2011 wurden in Nordhausen und seinen Ortsteilen 331 Kinder geboren. Im Vorjahr waren es 337 Kinder. Konstant geblieben ist die Zahl für die Stadt Nordhausen ohne die Ortsteile: Hier waren es im Jahr 2010 und im Jahr 2011 jeweils 301 Geburten.

Die tatsächliche Zahl der neu geborenen Nordhäuser dürfte etwas höher liegen: Eine gewisse Anzahl „Nordhäuser Kinder“ – Vater oder Mutter haben Hauptwohnsitz in Nordhausen - werden in jedem Jahr auswärts geboren. Diese Kinder werden erst später in die Nordhäuser Statistik aufgenommen. So lag die offizielle Zahl der „Nordhäuser Kinder“ des Thüringer Landesamtes für Statistik im Jahr 2010 bei 363.

Der Ortsteil mit der höchsten Geburtenzahl im Jahr 2011 war Sundhausen mit 7 Neugeborenen. Im Jahr zuvor führte noch Herreden mit 9 Neugeborenen. Keine Kinder geboren wurden im Jahr 2011 in Rüdigsdorf und Steigerthal.

Ehen mit mindestens einem Hauptwohnsitz-Ehepartner aus Nordhausen wurden im zurückliegenden Jahr 160 Mal geschlossen vor dem Nordhäuser Standesamt, 159 waren es im Jahr zuvor.

Laut Nordhäuser Stadtverwaltung starben im vergangenen Jahr 511 Nordhäuser, im vergangenen Jahr waren es der internen Zählung zufolge 446. Für das Jahr 2010 liegen auch Zahlen des Statistischen Landesamtes vor. Demnach starben damals 505 Nordhäuser. Für das 2011 hat das Landesamt noch keine Sterbezahlen gemeldet.

Zum Stand 30. Juni 2011 – der jüngsten offiziellen Zahlenanalyse des Landesamtes - hatte Nordhausen inklusive Ortsteile 44.124 Einwohner. Die offizielle langfristige Einwohnerprognose für das Jahr 2030 geht von einer Nordhäuser Einwohnerzahl von 45.377 aus.
Autor: nnz

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Kommentare
Sissi
17.01.2012, 16:32 Uhr
weniger geboren
In diesem kinderfeindlichen Staat muß
man sich wirklich genau überlegen, ob man Kinder möchte oder nicht, mal abgesehen von den hohen wucher Kitagebühren. Kinder sollten eigentlich unsere Zukunft sein, aber nicht wenn die Eltern nur abgezockt werden, außer man ist Hartz4 Empfänger.
Luftikus
17.01.2012, 21:43 Uhr
Sissi / Lass die Kirche im Dorf
Ich kann es nicht mehr hören, dass gejammere mit kinderfeindlichen Staat und Wuchergebühren. Es gibt Länder da bekommt man sein Kind ganz allein ohne nur ein Cent vom Staat. Die Kitagebühren sind ja wohl nicht gerade hoch. Und die Familien die Arbeiten und zu wenig verdienen bekommen von diesen Wucherstaat auch noch einen Zuschuß. Klar, da muß man die Hose runterlassen aber man will ja auch was haben.
NDHler
18.01.2012, 08:07 Uhr
kein kinderfeindliches Land!
In einem muss ich Sissi Recht geben, als Hartz IV Empfänger bekommt man u. a. jede Klassenfahrt bezahlt, wo sich andere Eltern richtig krumm machen müssen, um das für ihre Kinder stemmen zu können. Das beginnt schon im Kindergarten, da gibt es ja die „Herdprämie“ der alten Althaus Regierung, 150 €uronen für die Eltern, welche ihre Kinder nicht in eine Betreuungseinrichtung schicken. Das ist Schwachsinn hoch zehn! Stattdessen sollte man lieber ein kostenfreies Vorschuljahr finanzieren, damit die Kinder mit einem annähernd gleichen Niveau in die Schule kommen. War nicht damals auch Herr Zeh Sozialminister oder schon nicht mehr. Jedenfalls hat der diesen Blödsinn mit verzapft. Trotzdem würde ich dieses Land nicht als „Kinderfeindlich“ bezeichnen. Kinderfeindlich sind in meinen Augen Länder, in denen Kindern die Bildung verweigert wird oder unbezahlbar ist und Kinder durch ihre Arbeit zum Lebensunterhalt der Familien beitragen müssen. Davon sind wir weit entfernt. Unsere Kurzen können schon wohl behütet aufwachsen. Ich habe selber zwei Kinder und Kinderfeindlichkeit ist mir in diesem Land niemals begegnet.
Herr Taft
18.01.2012, 08:29 Uhr
kinderfeindlich nicht, aber...
...die Bildung und Förderung hängt doch sehr vom Geldbeutel der Eltern ab. Ist man Hartzer gibt's Unterstützung, verdient man gut kann an es selbst bezahlen und sein Kind womöglich auf eine nichtstaatliche Schule schicken. Gekniffen sind einmal mehr diejenigen, die knapp über der Armutsgrenze liegen und so keinen Anspruch auf Förderung haben aber auch nicht das nötige Kleingeld um die Klassenfahrt oder die Klavierstunden zu finanzieren.

Leider gibt es in unserem Landstrich eine ganze Menge solcher Existenzen...
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