So, 10:13 Uhr
15.01.2012
Bedeutender Nordhäuser würdig geehrt
Anlässlich des 100. Geburtstages des Nordhäuser Schriftstellers Rudolf Hagelstange versammelten sich gestern im Kunsthaus Meyenburg viele Nordhäuser und Gäste. Hier wurde eine ganz besondere Ausstellung eröffnet.
Oberbürgermeisterin Barbara Rinke war es vorbehalten, gestern Abend um 18 Uhr mehr als Einhundert erwartungsvolle Gäste im Kunsthaus Meyenburg zu begrüßen, wo zu Ehren des berühmten Sohnes der Stadt eine Ausstellung mit Grafiken eröffnet wurde, die Arbeiten aus dem Umfeld des Dichters und Illustrationen zu seinen Werken zeigen wird.
Das Foyer des Kunsthauses und alle angrenzenden Räume waren so gut gefüllt, dass die Sitzgelegenheiten bei weitem nicht für alle ausreichten. Das große Interesse der Nordhäuser an ihrem Dichter und ihre Neugier auf die gezeigten Exponate wurden in der würdigen Laudatio von Heidelore Kneffel noch verstärkt. Angereichert mit Anekdoten und Auszügen aus Hagelstanges reichhaltigem Werk offenbarte die rührige Kuratorin einen liebevollen Blick auf den Nordhäuser Künstler, über den Kritiker einst sagten, dass "sein Werk aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht mehr wegzudenken" wäre. Schließlich spielte Frau Kneffel bewegende Originalaufnahmen aus dem "Venezianischen Credo" ab, einstmals aufgenommen und vorgetragen vom Geehrten sebst.
Hagelstanges Illustrator Bernhard Kühlewein als humoriger Rezitator des "Ochsenschwanzes"
Gekommen waren auch vier der fünf Kinder Rudolf Hagelstanges und befreundete Künstler, die längere Wegstrecken ihres Lebens mit dem Jubilar verknüpfen konnten. So brillierte der inzwischen 73-jährige Maler und Grafiker Bernhard Kühlwein mit der Rezitation Hagelstanges launiger Betrachtungen über die kulinarische Wirkung eines Ochsenschwanzes, die vom anwesenden Dr. Hagelstange und leibhaftiger Sohn mit humorigen Geschichten über Rudolf Hagelstanges Kochambitionen gewürzt wurden.
Der junge Dr. Hagelstange bedankt sich für die Ehrung seines Vaters durch die Stadt Nordhausen
Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose ließ es sich nicht nehmen, der fleißigen und engagierten Heidelore Kneffel unter herzlichem Applaus für ihre Arbeit zu danken und überreichte ihr einen Blumenstrauß.
Die Ausstellung zieht sich durch alle Räume des Kunsthauses, ist informativ beschriftet und stellt die Illustrationen gleich neben die zugehörigen Texte, so dass der Betrachter einen doppelten Genuss erfährt. Von Holzschnitten über Bleistiftzeichnungen bis hin zu Lithografien ist alles vertreten, was von bildenden Künstlern dem Oeuvre des Rudolf Hagelstange hinzugefügt wurde. Gezeigt werden dabei 124 Original-Graphiken von Koryphäen wie HAP Grieshaber, Hansen-Bahia, Frans Masereel und Käthe Kollwitz.
Gedränge im ganzen Kunsthaus anläßlich der gestrigen Vernissage
Die Ausstellung ist noch bis zum 18. März im Kunsthaus Meyenburg zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr.
Autor: nnz/knOberbürgermeisterin Barbara Rinke war es vorbehalten, gestern Abend um 18 Uhr mehr als Einhundert erwartungsvolle Gäste im Kunsthaus Meyenburg zu begrüßen, wo zu Ehren des berühmten Sohnes der Stadt eine Ausstellung mit Grafiken eröffnet wurde, die Arbeiten aus dem Umfeld des Dichters und Illustrationen zu seinen Werken zeigen wird.
Das Foyer des Kunsthauses und alle angrenzenden Räume waren so gut gefüllt, dass die Sitzgelegenheiten bei weitem nicht für alle ausreichten. Das große Interesse der Nordhäuser an ihrem Dichter und ihre Neugier auf die gezeigten Exponate wurden in der würdigen Laudatio von Heidelore Kneffel noch verstärkt. Angereichert mit Anekdoten und Auszügen aus Hagelstanges reichhaltigem Werk offenbarte die rührige Kuratorin einen liebevollen Blick auf den Nordhäuser Künstler, über den Kritiker einst sagten, dass "sein Werk aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht mehr wegzudenken" wäre. Schließlich spielte Frau Kneffel bewegende Originalaufnahmen aus dem "Venezianischen Credo" ab, einstmals aufgenommen und vorgetragen vom Geehrten sebst.
Hagelstanges Illustrator Bernhard Kühlewein als humoriger Rezitator des "Ochsenschwanzes"
Gekommen waren auch vier der fünf Kinder Rudolf Hagelstanges und befreundete Künstler, die längere Wegstrecken ihres Lebens mit dem Jubilar verknüpfen konnten. So brillierte der inzwischen 73-jährige Maler und Grafiker Bernhard Kühlwein mit der Rezitation Hagelstanges launiger Betrachtungen über die kulinarische Wirkung eines Ochsenschwanzes, die vom anwesenden Dr. Hagelstange und leibhaftiger Sohn mit humorigen Geschichten über Rudolf Hagelstanges Kochambitionen gewürzt wurden.
Der junge Dr. Hagelstange bedankt sich für die Ehrung seines Vaters durch die Stadt Nordhausen
Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose ließ es sich nicht nehmen, der fleißigen und engagierten Heidelore Kneffel unter herzlichem Applaus für ihre Arbeit zu danken und überreichte ihr einen Blumenstrauß.
Die Ausstellung zieht sich durch alle Räume des Kunsthauses, ist informativ beschriftet und stellt die Illustrationen gleich neben die zugehörigen Texte, so dass der Betrachter einen doppelten Genuss erfährt. Von Holzschnitten über Bleistiftzeichnungen bis hin zu Lithografien ist alles vertreten, was von bildenden Künstlern dem Oeuvre des Rudolf Hagelstange hinzugefügt wurde. Gezeigt werden dabei 124 Original-Graphiken von Koryphäen wie HAP Grieshaber, Hansen-Bahia, Frans Masereel und Käthe Kollwitz.
Gedränge im ganzen Kunsthaus anläßlich der gestrigen Vernissage
Die Ausstellung ist noch bis zum 18. März im Kunsthaus Meyenburg zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr.




