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Fr, 15:54 Uhr
13.01.2012

Weiter kommunal

Die nnz hatte heute bereits über den Besuch der Thüringer Sozialministerin Heike Taubert im Nordhäuser Südharz-Krankenhaus berichtet. Dabei gab es auch ein Treffen mit Gesellschaftern, Aufsichtsrat und Geschäftsleitung...

Gemeinsames Gespräch (Foto: P. Grabe) Gemeinsames Gespräch (Foto: P. Grabe)
Von links: Brucke, Hage, Jendricke, Markgraf, Taubert

„Wir sind eines der größten kommunalen Krankenhäuser Thüringens – und das soll auch künftig so bleiben. Dazu stehen wir als Gesellschafter, dazu steht unser Stadtrat, und dabei sind wir uns auch mit dem großen Mitgesellschafter, dem Landkreis, einig “, sagte heute Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) beim einem Treffen im Südharzkrankenhaus mit Thüringens Sozialministerin Heike Taubert, dem Krankenhaus-Aufsichtsratsvorsitzenden Prof. Heinrich Markgraf und der Krankenhaus-Geschäftsführung Guido Hage und Dr. Matthias Brucke.

Zwar gebe es immer wieder „anonyme Störfeuer“, deren Verursacher offensichtlich „gern eine Privatisierung sehen würden“, allerdings sollte man diesen nicht allzu viel Bedeutung beimessen.

„Ich kann nur dringend zuraten, das Haus in den öffentlichen Händen zu halten“, sagte die Ministerin. Das Nordhäuser Krankenhaus sei sehr gut aufgestellt, habe eine beachtliche Größe und eine gut gefächerte Diversität der Abteilungen und Kliniken, „das Haus ist wirtschaftlich gesund!“ Es gebe darüber hinaus keine Beweise, dass privat geführte Krankenhäuser besser arbeiteten als kommunale, „Die Krankenversorgung ist eine der Grundaufgaben der kommunalen Daseinsfürsorge und sollte schon aus diesem Grund nicht den Gesetzen des Marktes unterworfen werden,“ so die Ministerin weiter.
Autor: nnz

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Kommentare
-Insider-
13.01.2012, 17:38 Uhr
das
ist ja auch wichtig, dass das krankenhaus wirtschaftlich gesund ist.

mir wäre ein kostendeckendes krankenhaus mit optimalen service 100 mal lieber...
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