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Di, 19:54 Uhr
30.09.2003

Der „Rechenschaftsbericht“

Nordhausen (nnz). Im Kreistag muß jeder mal einen Auftritt haben. Sicher nimmt sich das ein Kreistagsmitglied in den fünf Jahren Legislaturperiode vor. Heute hatte Jürgen Hohberg seinen Auftritt.


Der Auftritt wurde von einigen Kreistagsmitgliedern als Rechenschaftsbericht empfunden und nicht als Bestandteil zur Diskussion über den Bericht des Landrates, denn Hohberg wollte eigentlich den Vorwurf gegen ihn aus dem Weg räumen, er sehe alles immer durch die Brille eines Bürgermeisters. Das sei zwar bedingt richtig, doch er sehe auch über die Brille hinweg und lasse die Erfahrungen als Bürgermeister und Chef des kreislichen Gemeinde- und Städtebundes mit einfließen.

Viele Mitglieder des Kreistages wollten sich schon gelangweilt anderen Dingen als dem Zuhören hingeben als denn Hohberg verkündete, dass er doch die Politik des Landrates vom Grundsatz her mittragen könne, „ansonsten sehe ich mich zwingend veranlasst, aus dieser Fraktion auszutreten.“ Und schnell schob Hohberg hinterher: „Dafür sehe ich aber .... derzeit keine Veranlassung“. Was wollte uns Jürgen Hohberg also nun sagen: Er sei ein kritischer, streitbarer Demokrat. Aber, lieber Herr Hohberg, das wissen wir doch und schätzen es – auch die Mitglieder im Kreistag Nordhausen.
Autor: nnz

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