Di, 19:54 Uhr
30.09.2003
Die Wortmeldung des Tages
Nordhausen (nnz). Wie die nnz zuvor berichtete, hatte Jürgen Hohberg am Nachmittag seinen ganz besonderen Auftritt. Die Wortmeldung des Tages kam jedoch aus den Reihen der SPD. Sie war Gisela Hunold vorbehalten.
Vermutlich hatte sich Gisela Hunold nicht die Tagesordnung der heutigen Sitzung angesehen. Dann hätte sie erkennen können, dass über die künftige Schulnetzplanung noch beraten wird. Aber nur in erster Lesung. Das störte die Sozialdemokratin in keiner Weise und so zog sie nicht nur einen Zettel, sondern vielleicht auch noch ein Taschentuch hervor. Sie sei erschüttert, wenn sie an die Schulen im Landkreis Nordhausen denke. Eigentlich sei das alles keine Schulnetzplanung, sondern vielmehr eine Schul-Rück-Entwicklung. Man solle sich doch mal den baulichen Zustand der Schulen in Wipperdorf, in Nohra oder Sundhausen ansehen.
Halt – das war dann doch eindeutig eine Verletzung des Hoheitsgebietes. Die Schule in Sundhausen gehört nämlich der Stadt und nicht dem Kreis. Aber vermutlich war das Frau Hunold im Kampf mit den Tränen auch egal. Sie hatte in den zurückliegenden Wochen jedenfalls eindeutige Signale empfangen: Unsere Schulen rufen SOS!
Autor: nnzVermutlich hatte sich Gisela Hunold nicht die Tagesordnung der heutigen Sitzung angesehen. Dann hätte sie erkennen können, dass über die künftige Schulnetzplanung noch beraten wird. Aber nur in erster Lesung. Das störte die Sozialdemokratin in keiner Weise und so zog sie nicht nur einen Zettel, sondern vielleicht auch noch ein Taschentuch hervor. Sie sei erschüttert, wenn sie an die Schulen im Landkreis Nordhausen denke. Eigentlich sei das alles keine Schulnetzplanung, sondern vielmehr eine Schul-Rück-Entwicklung. Man solle sich doch mal den baulichen Zustand der Schulen in Wipperdorf, in Nohra oder Sundhausen ansehen.
Halt – das war dann doch eindeutig eine Verletzung des Hoheitsgebietes. Die Schule in Sundhausen gehört nämlich der Stadt und nicht dem Kreis. Aber vermutlich war das Frau Hunold im Kampf mit den Tränen auch egal. Sie hatte in den zurückliegenden Wochen jedenfalls eindeutige Signale empfangen: Unsere Schulen rufen SOS!


