Di, 18:11 Uhr
30.09.2003
nnz-Bücherkiste: Koschniz
Nordhausen (nnz). Es ist kein Roman von der Stange dieses "Koschnitz & die Götter vom Bodensee". Es gibt vielmehr einen Einblick in den Fluß des Werdens und Vergehens. Dazu eine Betrachtung von Olaf Schulze.
Der pensionierte Bergmann Koschniz hat sich am Schweizer Ufer des Bodensees in Romanshorn niedergelassen und dämmert einem friedlich-ereignislosen Lebensabend entgegen, bis er eines kalten Tages die Fähre ins deutsche Friedrichshafen nimmt. Hier glaubt er unter den Fahrgästen seine vor Jahrzehnten bei einem Verkehrsunfall umgekommene Geliebte im Kreise orientalischer Gaukler entdeckt zu haben. Und noch bevor Koschniz herausfindet, wie er mit dieser Situation umgehen soll, wird er aus allen Träumen gerissen und begibt sich auf eine lange, unglaubliche Reise um den Bodensee.
Ausdrucksstark und poetisch erzählt der junge Schweizer Autor Damian M. Zingg in seinem zweiten Roman von den Wünschen, Hoffnungen und Sehnsüchten seines Helden. Da werden Erinnerungen an die großen Figuren Dürrenmatts und Frischs lebendig, in deren Tradition Zingg seine Geschichten und Sagen webt, mal echte, mal erfundene. Die Grenzen sind fließend und genau das ist Zinggs Anliegen. Der Bodensee als Symbol, Indien im Herzen und ein Bergwerk voll gedanklicher Möglichkeiten, das es auszubeuten gilt.
Koschniz & die Götter am Bodensee von Damian M. Zinng ist kein Roman von der Stange zum Berieseln, sondern ein Einblick in den großen Fluss des Werdens und Vergehens. Das Buch erschien im Klaus Bielefeld Verlag und kann unter ISBN 3-89833-111-3 in jeder Buchhandlung bestellt werden.
Olaf Schulze
Autor: nnz
Der pensionierte Bergmann Koschniz hat sich am Schweizer Ufer des Bodensees in Romanshorn niedergelassen und dämmert einem friedlich-ereignislosen Lebensabend entgegen, bis er eines kalten Tages die Fähre ins deutsche Friedrichshafen nimmt. Hier glaubt er unter den Fahrgästen seine vor Jahrzehnten bei einem Verkehrsunfall umgekommene Geliebte im Kreise orientalischer Gaukler entdeckt zu haben. Und noch bevor Koschniz herausfindet, wie er mit dieser Situation umgehen soll, wird er aus allen Träumen gerissen und begibt sich auf eine lange, unglaubliche Reise um den Bodensee.Ausdrucksstark und poetisch erzählt der junge Schweizer Autor Damian M. Zingg in seinem zweiten Roman von den Wünschen, Hoffnungen und Sehnsüchten seines Helden. Da werden Erinnerungen an die großen Figuren Dürrenmatts und Frischs lebendig, in deren Tradition Zingg seine Geschichten und Sagen webt, mal echte, mal erfundene. Die Grenzen sind fließend und genau das ist Zinggs Anliegen. Der Bodensee als Symbol, Indien im Herzen und ein Bergwerk voll gedanklicher Möglichkeiten, das es auszubeuten gilt.
Koschniz & die Götter am Bodensee von Damian M. Zinng ist kein Roman von der Stange zum Berieseln, sondern ein Einblick in den großen Fluss des Werdens und Vergehens. Das Buch erschien im Klaus Bielefeld Verlag und kann unter ISBN 3-89833-111-3 in jeder Buchhandlung bestellt werden.
Olaf Schulze

