Di, 13:16 Uhr
30.09.2003
nnz-Forum: Jugendbeirat?
Nordhausen (nnz). Unter der Überschrift: Was ist öffentlich? hatte die nnz gestern unter anderem den Jugendbeirat in Nordhausen erwähnt. Dazu einige Überlegungen eines nnz-Lesers, die wir im Forum veröffentlichen.
Was (zum Teufel) ist ein Jugendbeirat? Wenn weiter über die Mitspracherechte eines Nordhäuser Jugendbeirates debattiert werden soll, darf meiner Meinung nach nicht vergessen werden, dass der jetzige Jugendbeirat absolut nicht den Ansatz irgendeines Mandates besitzt, das ihn zum Handeln legitimieren könnte. Er ist überhaupt nicht repräsentativ für die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Stadt. Im Kostüm des Jugendbeirates treten "Kreisvorsitzende" auf, die eher profilierungssüchtig erscheinen, als von breiten Mitgliederschaften gewählt zu sein.
Was soll das? Es gibt Jugendvereinigungen und -ringe, die in demokratisch gewachsenen Strukturen die Interessen jungen Menschen vertreten können und sollen. Natürlich stellt sich die Frage, mit welcher Intensität und Qualität dies bisher geschah. Sicher könnte hier etwas verbessert werden. Vielleicht müssen die bestehenden Strukturen verbindlicher gefordert, möglicherweise auch besser ausgestattet werden. Doch darf diese Lücke nicht einzelnen Personen überlassen werden, die sich dann in übrigens eigenartiger parteiübergreifender Weise politisch profilieren. Mir ist angesichts der personellen Struktur des Jugendbeirates außerdem nicht ganz klar, ob er sich als Partizipationsinstrument, oder als Expertenkreis versteht, der einfach nur gern mitreden will.
Marc Hesse, Uthleben
Autor: nnzWas (zum Teufel) ist ein Jugendbeirat? Wenn weiter über die Mitspracherechte eines Nordhäuser Jugendbeirates debattiert werden soll, darf meiner Meinung nach nicht vergessen werden, dass der jetzige Jugendbeirat absolut nicht den Ansatz irgendeines Mandates besitzt, das ihn zum Handeln legitimieren könnte. Er ist überhaupt nicht repräsentativ für die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Stadt. Im Kostüm des Jugendbeirates treten "Kreisvorsitzende" auf, die eher profilierungssüchtig erscheinen, als von breiten Mitgliederschaften gewählt zu sein.
Was soll das? Es gibt Jugendvereinigungen und -ringe, die in demokratisch gewachsenen Strukturen die Interessen jungen Menschen vertreten können und sollen. Natürlich stellt sich die Frage, mit welcher Intensität und Qualität dies bisher geschah. Sicher könnte hier etwas verbessert werden. Vielleicht müssen die bestehenden Strukturen verbindlicher gefordert, möglicherweise auch besser ausgestattet werden. Doch darf diese Lücke nicht einzelnen Personen überlassen werden, die sich dann in übrigens eigenartiger parteiübergreifender Weise politisch profilieren. Mir ist angesichts der personellen Struktur des Jugendbeirates außerdem nicht ganz klar, ob er sich als Partizipationsinstrument, oder als Expertenkreis versteht, der einfach nur gern mitreden will.
Marc Hesse, Uthleben
| Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |
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Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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