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Mi, 13:23 Uhr
04.01.2012

Praktikum für die Umwelt

Praktika müssen nicht immer noch im Ausland zu finden sein. Mittel in Deutschland, im Harz können junge Menschen ein Praktikum für die Umwelt absolvieren. Wie das funktioniert? Sie sind nur noch einen Klick von der Antwort entfernt...

Praktikant begrüßt (Foto: privat) Praktikant begrüßt (Foto: privat)
Commerzbank-Praktikant Simon Drollinger (links) erhält seinen Begrüßungsrucksack aus der Hand von Dr. Maret Heydenreich, Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus.

Noch bis zum 15. Januar können sich Studierende aller Fachrichtungen um ein spannendes Open-Air-Semester bewerben. Europarc Deutschland, der Dachverband der Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke, und die Commerzbank ermöglichen auch 2012 wieder rund 50 Studierenden ein drei- bis sechsmonatiges Praktikum in einer der 24 teilnehmenden Nationalen Naturlandschaften. Die Commerzbank sorgt für Unterkunft und Praktikantengehalt, die Nationalen Naturlandschaften übernehmen die fachliche Betreuung.

Das Praktikum bietet die einmalige Chance, Natur intensiv zu erleben und dabei wertvolle Erfahrungen für die spätere Berufswahl zu sammeln. Ob ein Sommer am Brocken oder auf der Hallig, im Weltnaturerbe Buchenwälder oder in den Alpen – die Einsatzstellen und Aufgaben sind vielfältig. Die Teilnehmer können ihr Fachwissen einbringen und durch praxisnahe Einblicke, zum Beispiel in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Projektmanagement oder Umweltbildung, ihre Kompetenzen erweitern.

Die Bewerbung erfolgt ausschließlich online:
www.praktikum-fuer-die-umwelt.de. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Januar 2012.

Mit dem „Praktikum für die Umwelt“ dokumentiert die Commerzbank ihr langfristiges Engagement für Bildung und nachhaltige Entwicklung. Das von der UNESCO ausgezeichnete Projekt hat in den vergangenen 20 Jahren über 1.300 Studierenden ein Open-Air-Semester ermöglicht. Für viele Praktikanten war das der Einstieg in ihr späteres Berufsleben.

Der Nationalpark hatte 2011 erneut vier dieser interessanten Praktikumsplätze angeboten – im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus, in der Nationalparkverwaltung in Wernigerode und in zwei Einsatzstellen in Sankt Andreasberg, nämlich im Nationalparkhaus und im Nationalpark-Bildungszentrum.

Die beiden Praktikantinnen in Sankt Andreasberg, die Umweltwissenschaftlerin Isabel Hohmann von der Universität Oldenburg und die Geowissenschaftlerin Eva Kirschenmann von der Universität Bremen, sowie auch Mareike Quantz, die an der Hochschule Anhalt in Bernburg Landschaftsarchitektur und Umweltplanung studiert und in Wernigerode eingesetzt war, starteten im Frühling. Das Praktikum von Simon Drollinger, der an der Universität Tübingen Geographie studiert und im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus arbeitete, begann Mitte Juni.

Die Commerzbank als Nationaler Förderer der FIFA-Frauenweltmeisterschaft 2011 und Partner des Volunteer-Programms sowie Sponsor des Praktikums für die Umwelt führte in diesem Jahr sozusagen im Doppelpass beide Gruppen zusammen. So ging es während der Weltmeisterschaft für rund 30 der freiwilligen Helfer des WM-Standorts Wolfsburg für einen Tag zur Abwechslung und Belohnung in den Nationalpark Harz.

Ziel des Tages war der Luchs. Diese faszinierende Katzenart – die größte, die in Europa in freier Natur lebt – war von der Schutzgemeinschaft Deutsches Wild zum Wildtier des Jahres 2011 gewählt worden. Schon lange ist sie auf leisen Sohlen auch im Harz wieder unterwegs.

Die Praktikanten für die Umwelt des Nationalparks Harz luden die Volunteers ein, ihnen auf den Spuren des Luchses zu folgen und dabei auch die herrliche Natur des Nationalparks mit allen Sinnen kennen zu lernen. „Die WM-Volunteers konnten dabei die Natur aus einer Sicht kennenlernen, die man so normalerweise nicht hat“, sagt Anette Jung von der Commerzbank-Zentrale in Frankfurt. Ein besonderer Höhepunkt war die Luchsfütterung an den Rabenklippen, wo den Volunteers die Gelegenheit gegeben wurde, den Heimkehrer des Harzes aus nächster Nähe zu bewundern.
Autor: nnz

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