Mo, 09:06 Uhr
29.09.2003
Nichts für schwache Nerven
Nordhausen/Braunlage (nnz). Auch in die Meisterrunde ist der Braunlager SC/Harz mit einem Sieg gestartet. Für den Erfolg bei den Young Grizzlies Wolfsburg mussten die Harzer aber hart kämpfen. Ein Bericht Ihrer nnz.
In einem zerfahrenen ersten Drittel taten sich die Wölfe zunächst schwer. Die Gastgeber gingen mit viel Härte zur Sache und zerstörten so effektiv die Angriffsbemühungen. Der Nachwuchs des EHC Wolfsburg übertrieb es dabei gerade gegen Ende des Drittels mit dem Einsatz, so dass Breneizeris schließlich kurz vor Schluss im Powerplay erfolgreich war. Da sich der überforderte Hauptschiedsrichter anschließend nicht sicher war, wie viele Leute pro Mannschaft auf das Eis durften, verlegte er die Drittelpause kurzerhand um 24 Sekunden nach vorne.
Im zweiten Abschnitt ging das Konzept der Wolfsburger, mit Härte den Gegner aus dem Spiel zu nehmen, genau auf. Der BSC fand ab der 30. Minute fast gar nicht mehr statt, die Hausherren fanden dagegen immer besser in das Spiel. So war der Ausgleich in der 33. Minute durch Andreas Schock auch verdient. Das es sogar mit einer Wolfsburger Führung in das Schlussdrittel ging, lag hatte allerdings der Linienrichter zu verantworten. Nach einem Schuss von Victor Rausch rissen die Young Grizzlies jubelnd die Arme hoch, doch einzig der Linienrichter hatte den Puck auch hinter der Linie gesehen. Das sich dieser zehn Zentimeter vor der Linie unter dem Schoner von Jan-Philip Fiege befand, störte die Unparteiischen wenig.
Die Harzer waren nun gefordert, und tatsächlich drehte das Heyduk-Team im Schlussabschnitt auf. Endlich wurde aggressiv angegriffen, die Wolfsburger kamen teilweise nicht mehr aus ihrem Drittel. Auch das Powerplay funktionierte nun: In der 48. Minute erzielte der starke Björn Naujokat den Ausgleich, 50 Sekunden später Breneizeris die Führung, beide Tore fielen mit einem mann mehr auf dem Eis. Angetrieben von den rund 75 mitgereisten Fans sorgte dann Mike Oliveira drei Minuten vor Schluss nach Pass von Chris Pugliese für die Entscheidung. Alles in allem ein hart erkämpfter Auswärtssieg, der aber aufgrund der starken Leistung im dritten Drittel in Ordnung geht.
Statistik: 0:1 Breneizeris (Brown 4-3) 19:36, 1:1 A. Schock (Bippus, Specht) 32:25, 2:1 Rausch (C. Schock) 37:07, 2:2 Naujokat (Schulz 5-4) 47:48, 3:2 Breneizeris 5-4 48:38, 4:2 Oliveira (Pugliese, Breneizeris) 56:36.
Strafen: Wolfsburg 34 – Braunlage 20
Zuschauer: rund 250 (keine genaue Zahl, da freier Eintritt)
Autor: nnzIn einem zerfahrenen ersten Drittel taten sich die Wölfe zunächst schwer. Die Gastgeber gingen mit viel Härte zur Sache und zerstörten so effektiv die Angriffsbemühungen. Der Nachwuchs des EHC Wolfsburg übertrieb es dabei gerade gegen Ende des Drittels mit dem Einsatz, so dass Breneizeris schließlich kurz vor Schluss im Powerplay erfolgreich war. Da sich der überforderte Hauptschiedsrichter anschließend nicht sicher war, wie viele Leute pro Mannschaft auf das Eis durften, verlegte er die Drittelpause kurzerhand um 24 Sekunden nach vorne.
Im zweiten Abschnitt ging das Konzept der Wolfsburger, mit Härte den Gegner aus dem Spiel zu nehmen, genau auf. Der BSC fand ab der 30. Minute fast gar nicht mehr statt, die Hausherren fanden dagegen immer besser in das Spiel. So war der Ausgleich in der 33. Minute durch Andreas Schock auch verdient. Das es sogar mit einer Wolfsburger Führung in das Schlussdrittel ging, lag hatte allerdings der Linienrichter zu verantworten. Nach einem Schuss von Victor Rausch rissen die Young Grizzlies jubelnd die Arme hoch, doch einzig der Linienrichter hatte den Puck auch hinter der Linie gesehen. Das sich dieser zehn Zentimeter vor der Linie unter dem Schoner von Jan-Philip Fiege befand, störte die Unparteiischen wenig.
Die Harzer waren nun gefordert, und tatsächlich drehte das Heyduk-Team im Schlussabschnitt auf. Endlich wurde aggressiv angegriffen, die Wolfsburger kamen teilweise nicht mehr aus ihrem Drittel. Auch das Powerplay funktionierte nun: In der 48. Minute erzielte der starke Björn Naujokat den Ausgleich, 50 Sekunden später Breneizeris die Führung, beide Tore fielen mit einem mann mehr auf dem Eis. Angetrieben von den rund 75 mitgereisten Fans sorgte dann Mike Oliveira drei Minuten vor Schluss nach Pass von Chris Pugliese für die Entscheidung. Alles in allem ein hart erkämpfter Auswärtssieg, der aber aufgrund der starken Leistung im dritten Drittel in Ordnung geht.
Statistik: 0:1 Breneizeris (Brown 4-3) 19:36, 1:1 A. Schock (Bippus, Specht) 32:25, 2:1 Rausch (C. Schock) 37:07, 2:2 Naujokat (Schulz 5-4) 47:48, 3:2 Breneizeris 5-4 48:38, 4:2 Oliveira (Pugliese, Breneizeris) 56:36.
Strafen: Wolfsburg 34 – Braunlage 20
Zuschauer: rund 250 (keine genaue Zahl, da freier Eintritt)

