So, 19:55 Uhr
28.09.2003
Neue Strukturen in der PDS
Nordhausen (nnz). Am Wochenende wurde in Nordhausen ein Parteitag der PDS abgehalten. Der fand vermutlich unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt. Ergebnisse gab es trotzdem.
Die Partei, die in den zurückliegenden Jahren auf Bundes- und Landesebene immer für Offenheit und Transparenz war, die schottet sich immer mehr ab – es ist die PDS. Eine Einladung für den 8. Kreisparteitag gab es nicht, zumindest nicht für die nnz. Und trotzdem hatte der Parteitag zwei Schwerpunkte, wird im Nachhinein berichtet. Es waren keine Banalitäten, wenn es um die Neuwahl eines Vorstandes und ein Arbeitsprogramm für das kommende Jahr geht.
Bei der Neuwahl wurde selbstkritisch eingeschätzt, dass die bisherige Leitungsstruktur im Kreisverband Nordhausen nicht erfolgreich war. Zeichen dafür seien der zweimalige Wechsel in der Führungsspitze gewesen. Um dieses Manko zu beseitigen, ging es um die zukünftig bessere Einbeziehung des gesamten Vorstandes. Durch die Wahl eines Sprecherrates, der den bisherigen Vorsitzenden und Stellvertreter ersetzt, soll die kollektive Arbeit des gesamten Vorstandes besser gewährleistet werden. Der künftige Vorstand besteht aus zwei gleichberechtigten Sprechern, dem Schatzmeister und sechs weiteren Mitgliedern.
Die Wahl ergab folgendes Ergebnis:
Sprecherrat: Rainer Bachmann und Frank Hermsdorf
Schatzmeister: Dietrich Bahn
Mitglieder: Kathrin Samel, Matthias Mitteldorf, Detlef Hauthal, Jens Lepak, Ulrich Künzel, Gerald Schütze.
Für die Finanzrevisionskommission wurden Gerhard Heise, Carmen Kaap und Sebastian Drechsler gewählt.
Im Arbeitsprogramm schlagen sich die Aufgaben hinsichtlich der bevorstehenden Landtags- und Europawahl am 13.06.2004 und der Kommunalwahlen am 27.06.2004 nieder. Der Schwerpunkt der PDS- Kreisorganisation bis dahin soll sein, auf die negativen Auswirkungen der Agenda 2010 für die Bürgerinnen und Bürger aufmerksam zu machen und Alternativen aufzuzeigen. Die Diskussion brachte darüber hinaus zum Ausdruck, dass Reformen, die nur zu Lasten der Sozialschwachen gehen, nicht mit der PDS zu machen seien. Mit der Agenda sozial zeige die PDS, dass es auch anders geht. Man sei durchaus dafür den Reformstau aufzulösen und zum Beispiel die Vermögenssteuer wieder einzuführen. Außerdem plädieren die Sozialisten für die Ausbildungsumlage und ein soziale Grundsicherung.
Autor: nnzDie Partei, die in den zurückliegenden Jahren auf Bundes- und Landesebene immer für Offenheit und Transparenz war, die schottet sich immer mehr ab – es ist die PDS. Eine Einladung für den 8. Kreisparteitag gab es nicht, zumindest nicht für die nnz. Und trotzdem hatte der Parteitag zwei Schwerpunkte, wird im Nachhinein berichtet. Es waren keine Banalitäten, wenn es um die Neuwahl eines Vorstandes und ein Arbeitsprogramm für das kommende Jahr geht.
Bei der Neuwahl wurde selbstkritisch eingeschätzt, dass die bisherige Leitungsstruktur im Kreisverband Nordhausen nicht erfolgreich war. Zeichen dafür seien der zweimalige Wechsel in der Führungsspitze gewesen. Um dieses Manko zu beseitigen, ging es um die zukünftig bessere Einbeziehung des gesamten Vorstandes. Durch die Wahl eines Sprecherrates, der den bisherigen Vorsitzenden und Stellvertreter ersetzt, soll die kollektive Arbeit des gesamten Vorstandes besser gewährleistet werden. Der künftige Vorstand besteht aus zwei gleichberechtigten Sprechern, dem Schatzmeister und sechs weiteren Mitgliedern.
Die Wahl ergab folgendes Ergebnis:
Sprecherrat: Rainer Bachmann und Frank Hermsdorf
Schatzmeister: Dietrich Bahn
Mitglieder: Kathrin Samel, Matthias Mitteldorf, Detlef Hauthal, Jens Lepak, Ulrich Künzel, Gerald Schütze.
Für die Finanzrevisionskommission wurden Gerhard Heise, Carmen Kaap und Sebastian Drechsler gewählt.
Im Arbeitsprogramm schlagen sich die Aufgaben hinsichtlich der bevorstehenden Landtags- und Europawahl am 13.06.2004 und der Kommunalwahlen am 27.06.2004 nieder. Der Schwerpunkt der PDS- Kreisorganisation bis dahin soll sein, auf die negativen Auswirkungen der Agenda 2010 für die Bürgerinnen und Bürger aufmerksam zu machen und Alternativen aufzuzeigen. Die Diskussion brachte darüber hinaus zum Ausdruck, dass Reformen, die nur zu Lasten der Sozialschwachen gehen, nicht mit der PDS zu machen seien. Mit der Agenda sozial zeige die PDS, dass es auch anders geht. Man sei durchaus dafür den Reformstau aufzulösen und zum Beispiel die Vermögenssteuer wieder einzuführen. Außerdem plädieren die Sozialisten für die Ausbildungsumlage und ein soziale Grundsicherung.

