eic kyf msh nnz uhz tv nt
Sa, 15:01 Uhr
27.09.2003

Von Boxter und Co.

Nordhausen/Stuttgart (nnz). Porschefahren lohnt sich. Vor allem für die schwäbischen Autobauer. Der Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche hat einem Magazinbericht zufolge im abgelaufenen Geschäftsjahr 2002/03 vor Steuern einen Rekordgewinn von gut 950 Millionen Euro eingefahren.


Dies entspreche einer Bruttorendite von 17 Prozent berichtete "Der Spiegel" am Samstag vorab unter Berufung auf namentlich nicht genannte Porsche-Manager. "Gesünder kann eine Firma nicht sein", zitierte das Magazin zudem Porsche-Chef Wendelin Wiedeking. "Wir leiden auf hohem Niveau", fügte der Vorstandsvorsitzende - angesichts der schwachen Konjunktur und des ins Stocken geratenen Verkaufs der Sportwagen - hinzu.

Bei Porsche war zunächst keine Bestätigung für die Höhe des genannten Vorsteuergewinns zu erhalten. Anfang des Monats mit Beginn der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt hatte das Unternehmen lediglich ausgesuchte Eckdaten für 2002/03 (Ende Juli) vorgelegt. Zum Gewinn hieß es in einer Mitteilung damals nur: "Deutlich zugelegt hat auch das Ergebnis vor Steuern - trotz der Kosten für Produktionsanlauf und weltweite Markteinführung des Cayenne." Konkrete Ertragszahlen wollte Porsche erst im November bekanntgeben. 2001/02 hatte der Konzern vor Steuern 829 Millionen Euro verdient.

Klar ist bereits, dass nur der neue Geländewagen "Cayenne" Porsche zum neunten Rekordjahr in Folge verholfen hat. Der florierende Verkauf des Cayenne konnte die Absatzeinbußen bei den Sportwagenmodellen Boxster und 911 mehr als wettmachen. Durch die mehr als 20.000 seit Dezember ausgelieferten Cayenne stieg der Konzernumsatz um 15 Prozent auf rund 5,6 Milliarden Euro. Mit einem Zuwachs von 23 Prozent auf 66.803 (2001/02: 54.234) insgesamt verkaufte Autos übertraf Porsche trotz des Einbruchs im Sportwagenabsatz die Zielmarke von 65.000. Für das neue Geschäftsjahr rechnet Porsche bislang mit dem Verkauf von rund 70.000 Autos.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)