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Sa, 06:30 Uhr
27.09.2003

nnz-Rückspiegel: 27. 9. 2002

Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war, dann ist das kein Problem. Die nnz hat für Sie in ihrem Archiv gestöbert. Heute:
ZAN, Umwelt und Erschließung


Gut’ Ding braucht Weile
Derzeit läuft im Zweckverband Abfallwirtschaft Nordthüringen (ZAN) die Ausschreibung für die Behandlung des Restabfalls ab dem Jahr 2005. Das Prozedere dieses Verfahrens ist nicht nur für die Bieter eine Nervenprobe. Irgendwann will man sich im ZAN auf einen Bieter einigen, so die Antwort aus der Geschäftsstelle in Mühlhausen. Bis dahin gab und wird es sicherlich noch unendlich viele Gesprächsrunden geben. Der ZAN hatte sich für ein mühseliges Ausschreibungsverfahren entschieden, um eine möglichst hohe Sicherheit zu erlangen. Für die Bieter, die sich zum Teil nicht zu ersten Mal bewerben, dauert das alles viel zu lange. Vor allem ginge es in den klärenden Gesprächen nicht so sehr um technologische Details, sondern um das Komma in den Texten. Da seien Scharen von Anwälten allein damit beschäftigt die richtige Formulierung zu finden...ausführlich im nnz-Archiv


Haushaltsplan für die Umwelt
Wie in jedem anderen Landkreis gibt es auch in Nordhausen einen Haushaltsplan. Über den wird ab und zu diskutiert, dann wird beschlossen. Nicht so bekannt ist der Umwelthaushaltsplan. Der feiert heute sogar Geburtstag. Als weltweit erster Kreis hatte Nordhausen den Umwelthaushaltsplan 1999 eingeführt. Die positiven Ergebnisse seien spürbar, sagte die Leiterin des Fachbereichs Umwelt und Naturschutz im Landratsamt und Initiatorin des Projektes, Gisela Hartmann. Bei Luft- und Wasserqualität seien die angestrebten Ziele fast erreicht. Der Flächenverbrauch durch den Gips- und Kiesabbau gehe allmählich zurück. Bis 2010 soll er um ein Viertel reduziert werden. Außerdem seien Umweltschulen, Umweltfesttage und eine Umweltakademie entstanden...ausführlich im nnz-Archiv


LEG erschließt „Rothenburgstraße“
„Mit der heute beginnenden Erschließung wird nicht nur Ansiedlungsfläche für Investoren gewonnen, sondern auch die infrastrukturellen Voraussetzungen wesentlich verbessert“. Das sagte Jürgen Reinholz, LEG-Geschäftsführer beim symbolischen ersten Spatenstich am Bauabschnitt „Heizkraftwerk“ aus.

Viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft hatte sich auf dem Gelände des ehemaligen Heizkraftwerkes eingefunden, um den symbolischen Spatenstich für die Erschließung mit zu erleben. Bevor Reinholz das Vorhaben am Altstandort „Rothenburgstraße“ erläuterte, gab Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) einen geschichtlichen Überblick über das weitläufige Gelände, dessen restlicher Teil nun erschlossen wird. Und mit einigem Erstaunen erfuhr der interessierte Teilnehmer an dieser Veranstaltung, dass das, was der Bürger im allgemeinen als Heizkraftwerksgelände in Erinnerung hat, eine sehr lebendige Vorgeschichte hat.

Das begann 1885 mit einer Rennbahn für den Radsport, wurde abgelöst von der heutigen DEA Mineralöle, die 1900 als Deutsche – Tiefbohr AG in der Rothenburgstraße ihre Anfänge verzeichnete, bis das Gelände ab 1936 in den Bereich der „Boelcke-Kaserne“ einbezogen wurde. Nach dem Krieg begründeten eine Reihe von Firmen in diesem Bereich ihren Sitz, zu denen u.a. Schachtbau- und Bohrbetriebe Nordhausen, NOBAS und Volksbau Nordhausen, gehörten, um nur einige zu nennen. Nach der Wende kamen neue Betrieb dazu, u. a. Pumpenboese (ehemals Hydrogeologie und Angers‘ Söhne), Fahrzeugbau Schrader u.a.m...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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