Do, 20:33 Uhr
25.09.2003
Vor dem Anpfiff
Nordhausen (nnz). Der 8. Spieltag in der Fußball-Landesklasse Ost hält für die beiden Nordhäuser Mannschaften reizvolle Begegnungen bereit. Während Salza Heimrecht hat, muss Wacker 90 reisen. Eine Vorschau von nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.
Am Sonnabend um 15 Uhr empfängt die FSG Salza auf dem Karl-Henze-Sportplatz die Elf von SV Germania Ilmenau. Der Tabellenachte verlor zuletzt daheim gegen Bad Blankenburg mit 3:4. Die Partie verspricht Spannung, denn Salza hat die beste Verteidigung (2 Gegentore) und die Ilmenauer, besitzen neben Greiz und Bad Blankenburg den besten Angriff (15 Treffer) in der Staffel Ost. Gegen Wacker 90 konnte die Elf zum Saisonauftakt im Albert-Kuntz-Sportpark überzeugen und schaffte ein leistungsgerechtes 1:1. Kampfstärke und Lauffreudigkeit zeichnet die Truppe aus.
Ein echter Prüfstein also für die Böhm-Elf, die am vergangenen Sonntag gegen die 2. Mannschaft von Meuselwitz einen ungefährdeten 2:0-Sieg errang und damit wieder einmal ihre Auswärtsstärke unter Beweis stellte trotz Fehlen einiger Leistungsträger. Aber mit Team- und Kampfgeist, vorbildlicher Moral und Einsatzwillen lassen sich eben auch wichtige Spieler ersetzen. Erfreulich aus Salzaer Sicht nach dem Meuselwitz-Spiel, dass der Knoten bei Carsten Schiminitzki durch seine beiden Treffer in Meuselwitz geplatzt zu sein scheint. Nun hoffen natürlich die Fans auf weitere Treffer des Torjägers gegen Ilmenau. Bei einem vollen Erfolg kann Salza den Anschluss an die Tabellenspitze halten.
Dagegen ist der große Bruder Wacker 90 Nordhausen von der zu Saisonbeginn angestrebten Zielstellung, an der Spitze mitzumischen, derzeit meilenweit entfernt. Vernachlässigung des Spiels ohne Ball, Defizite im konditionellen und läuferischem Bereich sowie die ungenügende Verwertung von Standardsituationen sind einige Ursachen für das bisher unbefriedigende Abschneiden der Wackeren. Auch mit dem Teamgeist scheint es bei Kickern nicht zum Besten bestellt zu sein, statt dessen nicht selten Schuldzuweisungen auf dem Platz. Nur einmal, gegen Gotha, ließ die Mannschaft erkennen, wozu sie leistungsmäßig in der Lage ist. Seitdem ist nicht viel zusammengelaufen beim Aufstiegsanwärter. Steckt die Mannschaft in einer Krise?
Nach der schwachen Vorstellung am vergangenen Sonnabend gegen Zeulenroda muss sich die Etzrodt-Elf nun sogar nach unten orientieren. Es könnte noch weiter bergab gehen, wenn sich die Wackerspieler am Sonnabend nicht zusammenraufen und sich endlich wieder auf ihre Tugenden besinnen. Kämpfen bis zum Umfallen, hohe Leistungsbereitschaft, und eine vorbildliche Moral sind gefragt. Denn der Gegner heißt Niederpöllnitz, ist Tabellenführer und derzeit das Maß aller Dinge in der Staffel Ost ist. Die Blau Weißen besitzen neben Salza die beste Verteidigung - nur 5 Gegentore, drei davon kassierten sie beim Auswärtsspiel am vergangenen Wochenende in Stadtilm.
Für die Männer um Kapitän Sven Pistorius wird es schwer sein, den kompakten Abwehrriegel der Gastgeber zu knacken. Schon allein deshalb ist es wichtig, die wenigen Chancen einskalt zu nutzen. So viele Einschuss-Möglichkeiten wie gegen Zeulenroda bieten sich in Niederpöllnitz mit Sicherheit nicht. Ein Unentschieden beim Tabellenführer wäre für Wacker 90 Nordhausen schon ein respektables Ergebnis.
Autor: rhAm Sonnabend um 15 Uhr empfängt die FSG Salza auf dem Karl-Henze-Sportplatz die Elf von SV Germania Ilmenau. Der Tabellenachte verlor zuletzt daheim gegen Bad Blankenburg mit 3:4. Die Partie verspricht Spannung, denn Salza hat die beste Verteidigung (2 Gegentore) und die Ilmenauer, besitzen neben Greiz und Bad Blankenburg den besten Angriff (15 Treffer) in der Staffel Ost. Gegen Wacker 90 konnte die Elf zum Saisonauftakt im Albert-Kuntz-Sportpark überzeugen und schaffte ein leistungsgerechtes 1:1. Kampfstärke und Lauffreudigkeit zeichnet die Truppe aus.
Ein echter Prüfstein also für die Böhm-Elf, die am vergangenen Sonntag gegen die 2. Mannschaft von Meuselwitz einen ungefährdeten 2:0-Sieg errang und damit wieder einmal ihre Auswärtsstärke unter Beweis stellte trotz Fehlen einiger Leistungsträger. Aber mit Team- und Kampfgeist, vorbildlicher Moral und Einsatzwillen lassen sich eben auch wichtige Spieler ersetzen. Erfreulich aus Salzaer Sicht nach dem Meuselwitz-Spiel, dass der Knoten bei Carsten Schiminitzki durch seine beiden Treffer in Meuselwitz geplatzt zu sein scheint. Nun hoffen natürlich die Fans auf weitere Treffer des Torjägers gegen Ilmenau. Bei einem vollen Erfolg kann Salza den Anschluss an die Tabellenspitze halten.
Dagegen ist der große Bruder Wacker 90 Nordhausen von der zu Saisonbeginn angestrebten Zielstellung, an der Spitze mitzumischen, derzeit meilenweit entfernt. Vernachlässigung des Spiels ohne Ball, Defizite im konditionellen und läuferischem Bereich sowie die ungenügende Verwertung von Standardsituationen sind einige Ursachen für das bisher unbefriedigende Abschneiden der Wackeren. Auch mit dem Teamgeist scheint es bei Kickern nicht zum Besten bestellt zu sein, statt dessen nicht selten Schuldzuweisungen auf dem Platz. Nur einmal, gegen Gotha, ließ die Mannschaft erkennen, wozu sie leistungsmäßig in der Lage ist. Seitdem ist nicht viel zusammengelaufen beim Aufstiegsanwärter. Steckt die Mannschaft in einer Krise?
Nach der schwachen Vorstellung am vergangenen Sonnabend gegen Zeulenroda muss sich die Etzrodt-Elf nun sogar nach unten orientieren. Es könnte noch weiter bergab gehen, wenn sich die Wackerspieler am Sonnabend nicht zusammenraufen und sich endlich wieder auf ihre Tugenden besinnen. Kämpfen bis zum Umfallen, hohe Leistungsbereitschaft, und eine vorbildliche Moral sind gefragt. Denn der Gegner heißt Niederpöllnitz, ist Tabellenführer und derzeit das Maß aller Dinge in der Staffel Ost ist. Die Blau Weißen besitzen neben Salza die beste Verteidigung - nur 5 Gegentore, drei davon kassierten sie beim Auswärtsspiel am vergangenen Wochenende in Stadtilm.
Für die Männer um Kapitän Sven Pistorius wird es schwer sein, den kompakten Abwehrriegel der Gastgeber zu knacken. Schon allein deshalb ist es wichtig, die wenigen Chancen einskalt zu nutzen. So viele Einschuss-Möglichkeiten wie gegen Zeulenroda bieten sich in Niederpöllnitz mit Sicherheit nicht. Ein Unentschieden beim Tabellenführer wäre für Wacker 90 Nordhausen schon ein respektables Ergebnis.


