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Do, 17:55 Uhr
25.09.2003

Unter einem Dach

Nordhausen (nnz). Die „Region Nordhausen“ hat nicht nur eine so genannte Dachmarke. Sie ist die Dachmarke. Nach vielen Sitzungen und Beratungen wurden das Logo und der Claim heute präsentiert. nnz war dabei und erlebte einige Besonderheiten.


Präsentiert Im Regionalmanagement des Landkreises gibt es Projektgruppen, die sich um verschiedene Dinge kümmern. Eine dieser Gruppen beschäftigt sich mit dem Marketing. Und so sahen es deren Mitglieder um Sparkassendirektor Wolfgang Asche als eine ihrer ersten Aufgaben ein, sich um die Geburt einer Dachmarke zu kümmern.

Die Zeit von Befruchtung bis Geburt erwies sich als schwierig. Viele Runden wurden abgehalten, ein Workshop sollte Klarheit und Lösungswege aufzeigen. Und so wurden denn Agenturen beauftragt, die Ideen und Vorgaben der Projektgruppe umzusetzen. Heute präsentierte die Agentur PURES aus Erfurt ihre Arbeit, denn sie hatte den Wettbewerb gewonnen.

„Zukunft hat Tradition – Region Nordhausen“ – das ist die Dachmarke. Und Nordhausen wurde bewusst als Wort genommen, weil die Stadt das Herausragende, die eigentliche Identifikation sei. In und um Nordhausen würden sich alle Attribute vereinen, die letztlich zur Charakterisierung der Region herangezogen wurden: verlässlich, innovativ, bodenständig, dynamisch.

Die Marke Die Farben Gelb, Blau, Grün und Grau sollen Kultur, Wirtschaft, Infrastruktur und Tourismus verdeutlichen. Die Dachmarke soll sowohl neugierig machen, als auch das Selbstbewußtsein der Menschen prägen. Und sie soll die Region nach außen tragen. Möglich wäre dies, wenn Institutionen, Behörden, Unternehmen und Verwaltungen das neue Logo zusätzlich verwenden würden, machte Landrat Joachim Claus (CDU) deutlich.

Ob die Fachhochschule Nordhausen die Dachmarke ebenso verwendet, das ist nach der heutigen Präsentation äußerst fraglich. Rektor Prof. Juckenack hatte da so seine Befindlichkeiten mit der Dachmarke. Da wären Rotationsrichtungen nicht eingehalten worden und letztlich würden Gelb und Grau eher an das Logo von Opel erinnern. Juckenack ließ eigentlich die Präsentation platzen, ein Affront gegen die Arbeitsgruppe, ein Affront schließlich gegen seine eigenen Leute, die an der Findung der Marke ihren Anteil hatten. Vielleicht hätte man es dem Rektor mal stecken sollen: Der heutige Termin war keine lockere Diskussionsrunde mit Journalisten über Farb- und Schriftformen, sondern die Vorstellung einer fertigen Dachmarke.

Und übrigens noch eine Anmerkung: Wenn man auch über die neue Dachmarke streiten kann, ein Fakt ist unstrittig: Die Art und Weise der Präsentation durch die Agentur, die hat eine glatte „6“ verdient und soll nicht weiter erläutert werden. So können vielleicht Ergebnisse in der Landeshauptstadt vor- und dargestellt werden, in Nordhausen und Umgebung gibt es bessere Leute.
Autor: nnz

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