Do, 09:14 Uhr
25.09.2003
Alle Vögel sind wieder da
Nordhausen (nnz). Sie sind wieder da die Vögel vor dem Nordhäuser Theater. Bis Anfang der 90er Jahre hatten sie dort ihren Stammplatz. Dann wurde ein Vogel gestohlen. Mehr zu dieser tierischen Geschichte mit HappyEnd erfahren Sie mit einem Klick.
Wieder aufgestellt wird im Eingangbereich des Nordhäuser Theatergartens die Kranich-Skulptur aus Bronze, die dort bis Anfang der 90er Jahre ihren Stammplatz hatten. Das kündigte jetzt Reiner Kirsch, Leiter des städtischen Amtes für Umwelt und Naturschutz, an.
Über viele Jahre hinweg war das 1969 errichtete Kranich-Paar geschaffen vom Künstler Jürgen von Woyski - nicht mehr am Standplatz vor dem Theater zu sehen: Ein Kranich war gestohlen worden und ist bis heute unauffindbar, der zweite wurde so stark beschädigt, dass er entfernt werden musste und im Garten des Kunsthaus Meyenburg eine Heimstatt gefunden hatte. Er ist inzwischen repariert.
Dass die Kraniche jetzt wieder an ihren Ursprungs-Standort zurückkehren können, sei das Ergebnis aufwändiger Recherchen, die von der Kunstgießerei Lauchammer unterstützt worden seien. Von dort kam der entscheidende Hinweis: Im Zoo von Hoyerswerda stehe ebenfalls eine Plastik Kraniche identisch mit der Nordhäuser. In Hoyerswerda stimmte man einer Abformung des gestohlenen Kranichs für Nordhausen zu, der anschließend neu gegossen wurde damit konnten viel Kosten und Zeit gespart werden, denn Unterlagen, Formen bzw. Muster der Original-Skulptur konnten nicht mehr ausfindig gemacht werden, sagte Kirsch. Wir freuen uns, dass die Kraniche an ihrem alten Standort - inzwischen in neuem Umfeld wieder zu sehen sind.
Autor: nnz
Wieder aufgestellt wird im Eingangbereich des Nordhäuser Theatergartens die Kranich-Skulptur aus Bronze, die dort bis Anfang der 90er Jahre ihren Stammplatz hatten. Das kündigte jetzt Reiner Kirsch, Leiter des städtischen Amtes für Umwelt und Naturschutz, an. Über viele Jahre hinweg war das 1969 errichtete Kranich-Paar geschaffen vom Künstler Jürgen von Woyski - nicht mehr am Standplatz vor dem Theater zu sehen: Ein Kranich war gestohlen worden und ist bis heute unauffindbar, der zweite wurde so stark beschädigt, dass er entfernt werden musste und im Garten des Kunsthaus Meyenburg eine Heimstatt gefunden hatte. Er ist inzwischen repariert.
Dass die Kraniche jetzt wieder an ihren Ursprungs-Standort zurückkehren können, sei das Ergebnis aufwändiger Recherchen, die von der Kunstgießerei Lauchammer unterstützt worden seien. Von dort kam der entscheidende Hinweis: Im Zoo von Hoyerswerda stehe ebenfalls eine Plastik Kraniche identisch mit der Nordhäuser. In Hoyerswerda stimmte man einer Abformung des gestohlenen Kranichs für Nordhausen zu, der anschließend neu gegossen wurde damit konnten viel Kosten und Zeit gespart werden, denn Unterlagen, Formen bzw. Muster der Original-Skulptur konnten nicht mehr ausfindig gemacht werden, sagte Kirsch. Wir freuen uns, dass die Kraniche an ihrem alten Standort - inzwischen in neuem Umfeld wieder zu sehen sind.

