Di, 14:26 Uhr
13.12.2011
Es brennt ein Lichtlein - nicht nur...
Weihnachten soll angeblich die besinnlichste Zeit eines jeden Jahres sein. Damit das auch in diesem Jahr so bleibt, gibt es dazu ein paar Tipps vom Fachmann - nicht vom Weihnachtsmann...
Vielen Menschen steht eine besinnliche Vorweihnachtszeit bevor, aber gerade in der Advents- und Weihnachtszeit kommt es durch Unachtsamkeit oder Leichtsinn immer wieder zu Bränden. Für manche Feuerwehren starten somit einsatzreiche Wochen, weiß Kreisbrandinspektor Wilfried Ittershagen. Deshalb gibt es einige Tipps in Sachen Brandschutz. Zunächst sollten die Weihnachtsbäume und Adventskränze auf einer nicht entflammbaren Unterlage stehen. Außerdem sollten unbedingt nichtbrennbare Kerzenhalter verwendet werden. Wichtig sei außerdem, die Kerzen immer senkrecht in die Halter zu stecken.
Abgebrannte Kerzen müssen besonders bei trockenen Gestecken, Kränzen oder Weihnachtsbäumen rechtzeitig ausgewechselt werden, rät Wilfried Ittershagen. Vergessene oder falsch angebrachte brennende Kerzen können leicht zur lebensbedrohenden Gefahr werden. Oft genügt ein Funke, um einen ausgetrockneten Kranz oder Christbaum explosionsartig zu entfachen.
Wer echte Kerzen am Weihnachtsbaum bevorzugt, sollte diese von oben nach unten anzünden und in umgekehrter Reihenfolge löschen. Der Baum sollte auch gegen Umkippen gesichert sein. Es muss auf alle Fälle darauf geachtet werden, dass Äste nicht in Brand geraten können. Besonders wichtig ist es, Kerzen nicht zu nah an Vorhängen oder brennbaren Verkleidungen von Wänden beziehungsweise Decken zu platzieren, empfiehlt Wilfried Ittershagen. Brennende Kerzen sollten nie unbeaufsichtigt bleiben. Wer das Zimmer verlässt, sollte deshalb immer daran denken, alle Kerzen zu löschen. Wer am Weihnachtsbaum nicht auf natürlichen Kerzenschein verzichten möchte, sollte einen Eimer Wasser griffbereit haben. Sinnvoll ist auch eine so genannte Haushaltslöschdecke, so der Kreisbrandinspektor.
Wenn es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Brand kommen sollte, sollte man nur dann selbst versuchen, die Flammen zu löschen, wenn man sich dadurch nicht in Gefahr bringt. Ansonsten sollte man die Tür zum brennenden Raum schließen, die Wohnung verlassen und die Feuerwehr über den Notruf 112 alarmieren. Ich rate außerdem dringend dazu, Rauchwarnmelder in alle Wohnungen einzubauen. Grundsätzlich verringern Rauchmelder das Risiko einer unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Warngeräte können in allen geschlossenen Räumen Leben retten", weiß Wilfried Ittershagen.
Autor: nnzVielen Menschen steht eine besinnliche Vorweihnachtszeit bevor, aber gerade in der Advents- und Weihnachtszeit kommt es durch Unachtsamkeit oder Leichtsinn immer wieder zu Bränden. Für manche Feuerwehren starten somit einsatzreiche Wochen, weiß Kreisbrandinspektor Wilfried Ittershagen. Deshalb gibt es einige Tipps in Sachen Brandschutz. Zunächst sollten die Weihnachtsbäume und Adventskränze auf einer nicht entflammbaren Unterlage stehen. Außerdem sollten unbedingt nichtbrennbare Kerzenhalter verwendet werden. Wichtig sei außerdem, die Kerzen immer senkrecht in die Halter zu stecken.
Abgebrannte Kerzen müssen besonders bei trockenen Gestecken, Kränzen oder Weihnachtsbäumen rechtzeitig ausgewechselt werden, rät Wilfried Ittershagen. Vergessene oder falsch angebrachte brennende Kerzen können leicht zur lebensbedrohenden Gefahr werden. Oft genügt ein Funke, um einen ausgetrockneten Kranz oder Christbaum explosionsartig zu entfachen.
Wer echte Kerzen am Weihnachtsbaum bevorzugt, sollte diese von oben nach unten anzünden und in umgekehrter Reihenfolge löschen. Der Baum sollte auch gegen Umkippen gesichert sein. Es muss auf alle Fälle darauf geachtet werden, dass Äste nicht in Brand geraten können. Besonders wichtig ist es, Kerzen nicht zu nah an Vorhängen oder brennbaren Verkleidungen von Wänden beziehungsweise Decken zu platzieren, empfiehlt Wilfried Ittershagen. Brennende Kerzen sollten nie unbeaufsichtigt bleiben. Wer das Zimmer verlässt, sollte deshalb immer daran denken, alle Kerzen zu löschen. Wer am Weihnachtsbaum nicht auf natürlichen Kerzenschein verzichten möchte, sollte einen Eimer Wasser griffbereit haben. Sinnvoll ist auch eine so genannte Haushaltslöschdecke, so der Kreisbrandinspektor.
Wenn es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Brand kommen sollte, sollte man nur dann selbst versuchen, die Flammen zu löschen, wenn man sich dadurch nicht in Gefahr bringt. Ansonsten sollte man die Tür zum brennenden Raum schließen, die Wohnung verlassen und die Feuerwehr über den Notruf 112 alarmieren. Ich rate außerdem dringend dazu, Rauchwarnmelder in alle Wohnungen einzubauen. Grundsätzlich verringern Rauchmelder das Risiko einer unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Warngeräte können in allen geschlossenen Räumen Leben retten", weiß Wilfried Ittershagen.

