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Fr, 12:36 Uhr
09.12.2011

Abenteuer Forschung

„Was kann eine Biogasanlage“? „Wie erzeuge ich aus Sonne Strom“? „Aus was wird Seife gemacht“? oder „Wie konstruiere ich computerunterstützt“? Die Welt der Naturwissenschaften ist spannend und vielfältig. Sie bietet talentierten und interessierten Jugendlichen eine Vielzahl beruflicher Möglichkeiten. Zwei Institutionen wollen das jetzt fördern...

Projekt wird unterstützt (Foto: privat) Projekt wird unterstützt (Foto: privat)

Mit Blick auf die demografische Entwicklung sind sich Nordhäuser Arbeitsagentur und Fachhochschule einig, ihre Zusammenarbeit im Zukunftsportal „Wissenschaft und Technik für Gymnasien“ fortzusetzen und weiter auszubauen. Den entsprechenden Zuwendungsbescheid für das zweijährige Projekt in Höhe von knapp 55.000 Euro überreichte Karsten Froböse, Vorsitzender der Geschäftsführung, an den Präsidenten der Fachhochschule, Prof. Dr. Jörg Wagner, am vergangenen Donnerstag. Professor Wagner freute sich über den Zuwendungsbescheid.

„Hiermit ist es der Fachhochschule Nordhausen möglich, junge, hochqualifizierte Schülerinnen und Schüler für technische Themen zu begeistern, auch im Hinblick auf ein späteres Studium an der FHN.“ Für rund 160 Schüler aus acht verschiedenen Gymnasien eröffnet sich damit die Möglichkeit, praxisnah die eigenen Interessen und Talente zu erkunden.

Agenturchef Froböse: „Wir wollen jungen Menschen naturwissenschaftliche Berufe frühzeitig näher bringen und dabei Berührungsängste abbauen. Das gelingt mit praktischen Eindrücken erfahrungsgemäß am besten.“ In verschiedenen Modulen dürfen Schüler ab Klasse 10 selbst experimentieren, analysieren und ihr Interesse an ingenieurspezifischen Berufen entdecken. Themengebiete wie Regenerative Energietechnik, Geologie und Umwelt, CAD oder Informationstechnik stehen dabei auf der Tagesordnung und laden förmlich zu Forschungsversuchen ein. „Hohes Niveau und hohe Qualität sind für uns bei der Umsetzung des Zukunftsportals von großer Bedeutung. Nicht selten ergeben sich aus den Kleingruppenarbeiten interessante Effekte, aus denen alle Beteiligte neue Erkenntnisse ziehen können“, so die Organisatorin des Zukunftsportals, Dipl.-Ing. Kerstin Apel.

Das Erlebte im Anschluss Mitschülern zu präsentieren und visuell aufzubereiten, rundet für die angehenden Abiturienten den Ausflug in die Welt der Wissenschaft und Technik ab. Prof. Dr.-Ing. Matthias Viehmann aus dem Bereich Technische Informatik an der Fachhochschule betonte, dass das Zukunftsportal inzwischen immer mehr an Zuspruch und Akzeptanz gewonnen habe. Die Berufsorientierung von Schülern sei ein wichtiges Paket, das zeitig genug geschnürt werden sollte.

Mit einem Zertifikat der Fachhochschule Nordhausen über die erworbene Schlüsselqualifikation in der Tasche haben auch nach Meinung der Berufsberater viele Schüler ihren Wunschberuf klarer vor Augen. Dies habe die Erfahrung des vergangenen Jahres gelehrt.
Autor: nnz

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Kommentare
Jürgen Keitel
10.12.2011, 17:19 Uhr
Betrieb einer Biogasanlage ist unmoralisch
Betrieb einer Biogasanlage = Perversion. Lebensmittelvernichtung, Vermaisung der Landschaft, Überdüngung der Anbauflächen und damit mögliche Schädigung des Grundwassers, in den Anlagen verschmelzen Bakterien miteinander, es entstehen Mutierungen die es zuvor nicht gab und diese werden dann als Düngemittel auf die Äcker gebracht.

Angedacht wurde Bioabfälle sinnvoll zu verwerten und plötzlich baut man Abfälle auf gutem Ackerboden an.

Selbst wenn wir die gesamte deutsche Lebensmittelproduktion in die Biogasanlagen werfen, wird dadurch das Energieproblem hier nicht gelöst. Die Anzahl der Biogasanlagen steigt aber weiter und damit steigt auch der Flächenbedarf für den Anbau von Energiepflanzen sowie für die Verbringung der Gärreste.

Im Landkreis Soltau-Fallingbostel (Niedersachsen) liegt der Flächenbedarf der Biogasanlagen bei ca. 28 %, Tendenz weiter steigend. Dadurch erhöht sich die Flächennachfrage, zwangsläufig verkleinert sich die Fläche für die Produktion von Lebensmitteln und das Angebot wird verringert. Im Landkreis Oberhavel (Brandenburg) gibt es mittlerweile 17 Biogasanlagen, zwei weitere sind genehmigt, drei weitere Anlagen in Planung.

„Die Jägerschaft klagt in einigen Regionen Deutschlands über kaum noch zu bändigende Population an Wildschweinen, die durch den verstärkten Maisanbau immer bessere Futterquellen finden. Ebenso sind die Imker besorgt, da durch den Anbau von Energiepflanzen die Bienen immer weniger Nahrung finden und das Bienensterben neue erschreckende Ausmaße annimmt.“

Jede dritte in Niedersachsen wachsende Maispflanze landet schon in einer Biogasanlage.

Die benötigte Energiemenge wird durch diese Handhabung nicht beschafft und in der dritten Welt und hier steigen die Lebensmittelpreise. „Aus Lebensmitteln mit einem Wirkungsgrad von 20 Prozent Strom zu machen, ist verantwortungslos und unmoralisch.“

http://www.juergenkeitel.homepage.t-online.de/xbiogas.htm
Wolfi65
11.12.2011, 12:17 Uhr
Vermaisung der Landschaft
Von diesen Begriff kann doch nicht die Rede sein, da man doch nicht jedes Jahr auf dem gleichen Acker die selbige Frucht anbauen kann. Das haben "wir" ja schon mit dem Anbau von Raps erlebt, welcher für die Biodiesel Herstellung benötigt wurde.

Dass sich die Wildschweine in den letzten Jahren stark vermehrt haben, ist nicht nur allein der Fruchtfolge auf den Feldern geschuldet. Den Tieren wird an anderer Stelle reichhaltig der Tisch gedeckt. Und Energie aus nachwachsenden Rohstoffen, ist doch schon mal was.

Eine Perversion kann ich eigentlich nur durch den Betrieb von Atomkraftwerken erkennen, solange nicht die Frage der Endlagerung der hoch radioaktiven Abfälle geklärt worden ist, denn wer kann schon eine Million Jahre in die Zukunft schauen, um einen geeigneten Standort zu finden?
Wolfi65
11.12.2011, 12:36 Uhr
Nachschlag
Übrigens stellt eine deutsche Firma ein Fertigteilhaus her, welches seinen kompletten Energiebedarf nur aus der Sonne herstellt und sogar noch ein Drittel mehr. Wer braucht denn da noch Atomstrom, Gas- und Kohlekraftwerke!?
Mit ein wenig Willen zum Umstieg könnte man doch vieles besser machen. Wer hätte denn vor einigen Jahren gedacht, dass es heute Elektroautos gibt, welche ihren Benzin- und Dieselbrüdern nur noch in der Reichweite unterlegen sind?

@Herr Keitel, warten Sie mal ab was noch alles an Innovationen kommt, dann werden Sie über Ihre heutigen Zeilen noch schmunzeln.
Hand drauf! Schönen Sonntag noch..
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