eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Di, 11:20 Uhr
23.09.2003

Was verdient ein Handwerker?

Nordhausen (nnz). Dieser Frage sind wieder mal die Statistiker im Freistaat nachgegangen. So viel können wir jetzt schon verraten: Der Bruttoverdienst eines Gesellen ist um 16 Cent innerhalb eines Jahres angestiegen. Die anderen Zahlen gibt es mit einem Klick auf MEHR.


Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst der vollzeitbeschäftigten Gesellen und übrigen Arbeiter (angelernte/ ungelernte Arbeiter und Hilfsarbeiter) im Thüringer Handwerk lag im Mai 2003 bei 8,46 Euro. Das waren 0,16 Euro bzw. 2,0 Prozent mehr als im Mai 2002. Gesellen kamen auf 8,65 Euro und übrige Arbeiter auf 7,24 Euro.

Die bezahlte Wochenarbeitszeit eines vollzeitbeschäftigten Handwerkers blieb mit 40,4 Stunden gegenüber dem Mai 2002 unverändert. Damit ist der Anstieg des Bruttomonatsverdienstes von 1 455 Euro im Mai 2002 auf 1 486 im Mai 2003 einzig auf die Erhöhung der Bruttostundenverdienste zurückzuführen. Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst eines vollzeitbeschäftigten Handwerkers (Gesellen und übrige Arbeiter) lag im Mai 2003 bei 8,46 Euro. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik waren das 0,16 Euro bzw. 2,0 Prozent mehr als im Mai 2002.

Ein Geselle im Thüringer Handwerk bezog im Mai 2003 einen durchschnittlichen Bruttostundenverdienst in Höhe von 8,65 Euro. Übrige Arbeiter, dazu zählen u.a. angelernte, ungelernte sowie Hilfsarbeiter, erhielten einen Stundenlohn von 7,24 Euro. Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst der Männer lag bedingt durch die abweichende Beschäftigtenstruktur (Ausbildung, Art der Tätigkeit, Lebensalter, Berufsjahre u. ä.) mit 8,72 Euro um 2,23 Euro über dem der Frauen mit 6,49 Euro. Im Mai 2002 betrug der Verdienstunterschied zwischen den Arbeitern und Arbeiterinnen 2,04 Euro.

Die durchschnittlich bezahlte Wochenarbeitszeit (einschl. Mehrarbeitszeit) betrug im Mai 2003 wie ein Jahr zuvor 40,4 Stunden. Der Anstieg der Bruttomonatsverdienste um 31 Euro bzw. 2,1 Prozent auf 1 486 Euro im Mai 2003 ist somit allein auf die Erhöhung der Bruttostundenverdienste zurückzuführen. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik weiter mitteilte, gab es zwischen den einzelnen Gewerben zum Teil erhebliche Verdienstunterschiede. Die höchsten Stundenlöhne wurden mit 9,34 Euro für die Metallbauer ermittelt. Mit 41,2 Stunden hatten die Metallbauer auch die längste Wochenarbeitszeit im Mai 2003. Am Ende der Verdienstskala befanden sich - wie in den Vorjahren - die Bäcker und Fleischer mit einem Stundenlohn von 6,81 bzw. 6,97 Euro.

Die Fleischer haben als einziges der zehn Gewerbe einen rückläufigen Bruttostundenverdienst zu verzeichnen (Mai 2002: 7,03 Euro). Trotz der zweitlängsten Wochenarbeitszeit im Mai 2003 mit 41,1 Stunden ging bei den Fleischern auch der Bruttomonatslohn von 1 265 Euro im Mai 2002 auf 1 246 Euro im Mai 2003 zurück. Alle anderen Gewerbe verzeichneten einen Anstieg der Bruttomonatsverdienste.

Die Angaben über Verdienste und Arbeitszeiten sind Durchschnittswerte, die auf der Grundlage der laufenden Verdiensterhebung im Handwerk ermittelt wurden. Unmittelbare Rückschlüsse auf eigene Verdienste sind nicht möglich.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)