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Di, 06:48 Uhr
06.12.2011

Crash in Osterode

Sicherlich ist es keine Bundesstraße, die durch den kleinen Ort Osterode in der Gemeinde Neustadt führt. Zudem gibt das Tempolimit 30 km/h vor, die selbst am Tage von kaum einem Fahrzeugführer eingehalten werden. Und dann kommt die Feuerwehr des Ortes zum Einsatz...


Ein besonders bizarres Bild bot sich den Feuerwehrleuten aus Neustadt-Osterode in der Nacht zum Montag, als sie kurz nach 3:00 Uhr zu einem völlig zerstörten PKW-Wrack gerufen wurden, um die auslaufenden Betriebsstoffe aufzunehmen. Im konkreten Fall setzte ein Freileitungsmast und das dahinter befindliche Tor eines Anwohners der zügigen Fahrt ein jähes Ende, wie die Zerstörungen am Fahrzeug unschwer beweisen.

Die Kameraden waren fast zwei Stunden im Einsatz, um die Fahrbahn von Trümmerteilen, Öl und Kraftstoff zu säubern. Glück im Unglück: es wurden keine dritten Personen in das Unfallgeschehen verwickelt.

Wie so oft bleibt hier die Frage nach dem Sinn oder Unsinn offen. Der Dank gilt den freiwilligen Feuerwehrleuten für ihre Bereitschaft, die immer wieder die Folgen der Unvernunft im Interesse des Gemeinwohls zu beräumen.
C. Burkert, Ortsbrandmeister
Unfall in Neustadt-Osterode (Foto: privat)
Unfall in Neustadt-Osterode (Foto: privat)
Unfall in Neustadt-Osterode (Foto: privat)
Unfall in Neustadt-Osterode (Foto: privat)
Unfall in Neustadt-Osterode (Foto: privat)
Unfall in Neustadt-Osterode (Foto: privat)
Unfall in Neustadt-Osterode (Foto: privat)
Unfall in Neustadt-Osterode (Foto: privat)
Unfall in Neustadt-Osterode (Foto: privat)
Autor: nnz

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Kommentare
Bodo Schwarzberg
06.12.2011, 08:59 Uhr
Feuerwehren verdienen uneinschränkte Wertschätzung!!
Ich ziehe den Hut vor allen aktiven Feuerwehrleuten und möchte dies hier sicher im Namen vieler nnz-Leser einmal zu Ausdruck bringen. Idealismus zu unser aller Wohl, bei den unzähligen Frewilligen Wehren praktisch unentgeltlich, zu jeder Tages- und Nachtzeit und innerhalb von Sekunden mit lebensgefährlichen, oftmals schrecklichen Vorgängen konfrontiert. Diese Menschen gehen dorthin, wohin keiner von uns wirklich gehen möchte, dorthin nälich, wo unsere saubere, glatte Scheinwelt ihre "Unregelmäßigkeiten" offenbart.

Der Bürger rennt aus dem brennenden Haus, wenn er es noch kann, die Feuerwehrmenschen aber gehen zu den Flammen hin und holen uns notwendigenfalls, tot oder lebendig, heraus. Sie sammeln unsere körperlichen Einzelteile von der Straße und schneiden uns, wenn erforderlich, aus Autowracks heraus. Sie holen verirrte Katzen aus Gullys und stapeln bei Hochwasser Sandsäcke, damit wir gut oder halt nur weiter leben können und damit unsere Angehörigen "etwas" zum Bestatten haben.
Hut ab vor diesen Mädchen und Jungs, die, wie ich oft höre, nicht immer auf das Wohlwollen ihrer Mitmenschen stoßen.

Oft sind sie nach schweren Unfällen mit ihren Gefühlen allein - ohne Zuwendung, die sie selbst zu geben ständig bereit sind.
geloescht.otto
06.12.2011, 10:44 Uhr
leider
finden in Osterode keine Geschwindigkeits- und Alkoholkontrollen statt und Nachts schon gar nicht, leider. Wer in der Ortslage die Geschwindigkeit von 30 km/h einhält, wird meistens als Verkehrshindernis eingestuft, er wird bedrängt und genötigt, aber ohne Kontrollen tut sich da nix!!
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