Fr, 10:26 Uhr
02.12.2011
Schnell rein und schnell raus
Im Jahr 2010 wurden in den 42 Thüringer Krankenhäusern 573 525 Patienten vollstationär behandelt. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 3 233 Fälle bzw. 0,6 Prozent mehr als im Jahr 2009...
Von den 573 525 Krankenhausfällen wurden 11 216 Patienten am Aufnahmetag wieder aus dem Krankenhaus entlassen bzw. in ein anderes Krankenhaus verlegt (sogenannte Stundenfälle). Die Verweildauer aller vollstationär behandelten Patienten betrug durchschnittlich 8,1 Tage. Ein Jahr zuvor waren es 8,2 Tage.
An erster Stelle der Ursachen für einen Krankenhausaufenthalt standen die Krankheiten des Kreislaufsystems. Fast jeder sechste Patient (91 130 Fälle bzw. 15,9 Prozent) wurde deshalb im Jahr 2010 vollstationär behandelt. Gegenüber dem Jahr zuvor war ein geringer Anstieg um 443 Fälle bzw. 0,5 Prozent zu verzeichnen. Nach durchschnittlich 8,4 Tagen konnten die Patienten mit diesem Krankheitsbild das Krankenhaus wieder verlassen.
Die zweithäufigste Ursache für einen Krankenhausaufenthalt waren die Neubildungen. Mit dieser Diagnose wurden jeder neunte Patient (65 087 Fälle bzw. 11,3 Prozent) vollstationär behandelt. Gegenüber 2009 war das ein Rückgang von 1 175 Krankenhausfällen bzw. 1,8 Prozent. Die Zahl der Krankenhausfälle, die wegen bösartigen Neubildungen behandelt wurden, betrug 53 084. Auch hier war ein Rückgang gegenüber dem Jahr zuvor zu verzeichnen (1 091 Fälle bzw. 2,0 Prozent).
Die durchschnittliche Verweildauer der wegen Neubildungen behandelten Fälle betrug 8,4 Tage, die bei bösartigen Neubildungen 8,8 Tage. Von den 573 525 Thüringer Krankenhausfällen insgesamt hatten 528 835 Patienten bzw. 92,2 Prozent auch ihren Wohnsitz in Thüringen, 44 184 Patienten wohnten in einem anderen Bundesland und in 506 Fällen hatten sie ihren Wohnsitz im Ausland.
Mehr als die Hälfte der vollstationär entlassenen Patienten (298 534 Fälle bzw. 52,1 Prozent) war älter als 60 Jahre. Darunter war die Altersgruppe der 70- bis unter 75-jährigen Patienten mit einem Anteil von 12,2 Prozent am stärksten betroffen. Kinder im Alter bis zu 5 Jahren wurden in 35 407 Fällen (6,2 Prozent) vollstationär im Krankenhaus behandelt.
Die am wenigsten betroffenen Altersgruppen waren die der Kinder im Alter zwischen 5 und 10 Jahren und zwischen 10 und 15 Jahren mit einem Anteil von jeweils 1,5 Prozent.
Autor: nnzVon den 573 525 Krankenhausfällen wurden 11 216 Patienten am Aufnahmetag wieder aus dem Krankenhaus entlassen bzw. in ein anderes Krankenhaus verlegt (sogenannte Stundenfälle). Die Verweildauer aller vollstationär behandelten Patienten betrug durchschnittlich 8,1 Tage. Ein Jahr zuvor waren es 8,2 Tage.
An erster Stelle der Ursachen für einen Krankenhausaufenthalt standen die Krankheiten des Kreislaufsystems. Fast jeder sechste Patient (91 130 Fälle bzw. 15,9 Prozent) wurde deshalb im Jahr 2010 vollstationär behandelt. Gegenüber dem Jahr zuvor war ein geringer Anstieg um 443 Fälle bzw. 0,5 Prozent zu verzeichnen. Nach durchschnittlich 8,4 Tagen konnten die Patienten mit diesem Krankheitsbild das Krankenhaus wieder verlassen.
Die zweithäufigste Ursache für einen Krankenhausaufenthalt waren die Neubildungen. Mit dieser Diagnose wurden jeder neunte Patient (65 087 Fälle bzw. 11,3 Prozent) vollstationär behandelt. Gegenüber 2009 war das ein Rückgang von 1 175 Krankenhausfällen bzw. 1,8 Prozent. Die Zahl der Krankenhausfälle, die wegen bösartigen Neubildungen behandelt wurden, betrug 53 084. Auch hier war ein Rückgang gegenüber dem Jahr zuvor zu verzeichnen (1 091 Fälle bzw. 2,0 Prozent).
Die durchschnittliche Verweildauer der wegen Neubildungen behandelten Fälle betrug 8,4 Tage, die bei bösartigen Neubildungen 8,8 Tage. Von den 573 525 Thüringer Krankenhausfällen insgesamt hatten 528 835 Patienten bzw. 92,2 Prozent auch ihren Wohnsitz in Thüringen, 44 184 Patienten wohnten in einem anderen Bundesland und in 506 Fällen hatten sie ihren Wohnsitz im Ausland.
Mehr als die Hälfte der vollstationär entlassenen Patienten (298 534 Fälle bzw. 52,1 Prozent) war älter als 60 Jahre. Darunter war die Altersgruppe der 70- bis unter 75-jährigen Patienten mit einem Anteil von 12,2 Prozent am stärksten betroffen. Kinder im Alter bis zu 5 Jahren wurden in 35 407 Fällen (6,2 Prozent) vollstationär im Krankenhaus behandelt.
Die am wenigsten betroffenen Altersgruppen waren die der Kinder im Alter zwischen 5 und 10 Jahren und zwischen 10 und 15 Jahren mit einem Anteil von jeweils 1,5 Prozent.

