Mi, 13:44 Uhr
30.11.2011
Heimisches Holz ist beliebt
Westlich der Achse der Gemeinden Urbach nach Stempeda liegt ein großer Teil des wunderschönen Waldgebietes Alter Stolberg. Der Waldbesitz teilt sich in mehrere hundert Einzelwaldbesitzer sowie in den der umliegenden Gemeinden. Und dieses Holz ist sehr begehrt...
Für eine grenzübergreifende Bewirtschaftung des Waldes war es sinnvoll sich zu organisieren. So bildeten sich in den letzten fünfzehn Jahren vier Forstbetriebsgemeinschaften, diese sind Windehausen, Urbach, Leimbach und vor drei Jahren auch Steigerthal. Diese forstlichen Zusammenschlüsse werden durch das Thüringer Forstamt Bleicherode-Südharz betreut.
Nachdem in den zurückliegenden zwei bzw. drei Jahren eine Forsteinrichtung in den Forstsbetriebsgemeinschaften durchgeführt wurde, kann nun nachhaltig jedes Jahr Holz durch Pflege- und Verjüngungsmaßnahmen eingeschlagen werden. Die Holzeinschlagsmenge beträgt dabei absolut pro Hektar rund 80 - 85 Prozent der nachwachsenden Holzmenge. So werden die Holzvorräte langfristig gesichert.
Starke Nachfrage nach Holz erhöht den Preis. So werden die Mehreinnahmen durch Holzverkauf zum Beispiel für unbedingt notwendige Instandsetzungsmaßen im forstlichen Wegebau sowie für die Schaffung von Lichtraumprofil für den LKW-Transport genutzt. Momentan ist eine ansässige Wegebaufirma im Auftrag der Forstbetriebsgemeinschaften dabei, eine grundhafte Wegeinstandsetzung auf einer Gesamtlänge von 300 Metern durchzuführen.
Zeitgleich werden mittels Baggermulcher etwa 8.000 laufende Meter Lichtraumprofil für den Holztransport geschaffen. Investitionen, die sich für die Zukunft lohnen. Gut befahrbare Waldwege können aber auch nachteilig sein.
Ebenso wie bei den Waldbesitzern ist auch bei den Nichtwaldbesitzern die Nachfrage nach Holz als alternativer Brennstoff stark angestiegen. Beide Seiten kommen durch ein gut ausgebautes Wegenetz berechtigt oder auch nicht, schnell an Brennholz. So kam es in den letzten zwei Jahren mehrmals vor, dass bereits aufgesetztes, für den Waldbesitzer abfuhrbereites Brennholz durch Unbefugte entwendet wurde. Nicht bei Nacht und Nebel, sondern am helllichten Tage.
Wer Brennholz im Wald für den eigenen Bedarf erwerben möchte, kann über den zuständigen Revierleiter vom Revier Nordhausen, Herrn Michael Weißleder (Telefon 01723480141), die Brennholzvergabe erfragen.
Autor: nnzFür eine grenzübergreifende Bewirtschaftung des Waldes war es sinnvoll sich zu organisieren. So bildeten sich in den letzten fünfzehn Jahren vier Forstbetriebsgemeinschaften, diese sind Windehausen, Urbach, Leimbach und vor drei Jahren auch Steigerthal. Diese forstlichen Zusammenschlüsse werden durch das Thüringer Forstamt Bleicherode-Südharz betreut.
Nachdem in den zurückliegenden zwei bzw. drei Jahren eine Forsteinrichtung in den Forstsbetriebsgemeinschaften durchgeführt wurde, kann nun nachhaltig jedes Jahr Holz durch Pflege- und Verjüngungsmaßnahmen eingeschlagen werden. Die Holzeinschlagsmenge beträgt dabei absolut pro Hektar rund 80 - 85 Prozent der nachwachsenden Holzmenge. So werden die Holzvorräte langfristig gesichert.
Starke Nachfrage nach Holz erhöht den Preis. So werden die Mehreinnahmen durch Holzverkauf zum Beispiel für unbedingt notwendige Instandsetzungsmaßen im forstlichen Wegebau sowie für die Schaffung von Lichtraumprofil für den LKW-Transport genutzt. Momentan ist eine ansässige Wegebaufirma im Auftrag der Forstbetriebsgemeinschaften dabei, eine grundhafte Wegeinstandsetzung auf einer Gesamtlänge von 300 Metern durchzuführen.
Zeitgleich werden mittels Baggermulcher etwa 8.000 laufende Meter Lichtraumprofil für den Holztransport geschaffen. Investitionen, die sich für die Zukunft lohnen. Gut befahrbare Waldwege können aber auch nachteilig sein.
Ebenso wie bei den Waldbesitzern ist auch bei den Nichtwaldbesitzern die Nachfrage nach Holz als alternativer Brennstoff stark angestiegen. Beide Seiten kommen durch ein gut ausgebautes Wegenetz berechtigt oder auch nicht, schnell an Brennholz. So kam es in den letzten zwei Jahren mehrmals vor, dass bereits aufgesetztes, für den Waldbesitzer abfuhrbereites Brennholz durch Unbefugte entwendet wurde. Nicht bei Nacht und Nebel, sondern am helllichten Tage.
Wer Brennholz im Wald für den eigenen Bedarf erwerben möchte, kann über den zuständigen Revierleiter vom Revier Nordhausen, Herrn Michael Weißleder (Telefon 01723480141), die Brennholzvergabe erfragen.

