eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Fr, 06:12 Uhr
19.09.2003

nnz-Rückspiegel: 19. 9. 2002

Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
A 38, Treppen und Pro Innovatio


Gute Nachrichten von der Trasse
Gute Nachrichten gibt es von der A 38. Die DEGES hat ein weiteres Teilstück vergeben. Zum Ende der vierjährigen Legislaturperiode des Deutschen Bundestages erhielt der Nordthüringer Bundestagsabgeordnete Eckhard Ohl (SPD) erneut eine gute Nachricht von Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig. So hat in der vergangenen Woche die DEGES ein weiteres Teilstück der A 38 vergeben (Abschnitt Roßla - Wallhausen). Damit ist dann der gesamte Abschnitt von Nordhausen/Heringen bis Wallhausen bei Sangerhausen in Bau.

Für den Landkreis Nordhausen bedeute dies, so Eckhard Ohl, dass damit die letzte Lücke gefüllt wäre, was für die gesamte Region von enormer Wichtigkeit sei. „Entgegen aller Polemik der CDU und ihrer Kandidaten wird auch die A 38 bei Göttingen (Kreuz A 7) fertig gestellt. Zum Ende der vierjährigen Amtszeit der SPD-geführten Bundesregierung kann in dieser Frage daher ein durch und durch positives Fazit gezogen werden“, meinte Ohl gegenüber der nnz...ausführlich im nnz-Archiv


Neue Namen für neue Treppen
Drei Treppen in Nordhausen sollen Namen – beziehungsweise neue Namen - bekommen. Darüber entschied der Stadtrat in seiner gestrigen Sitzung. Die Treppe, die zwischen Rautenstraße und Petersberg gebaut wird, soll den Namen „Rähmentreppe“ bekommen. „Rähmen“ ist die alte Bezeichnung eines Platzes, der sich bis zur Zerstörung 1945 vor dem Judenturm befand. Die Tuchmacher hatten dort ihre Rahmen zum Trocknen der Tücher aufgestellt. Mit dem Namen soll diese alte handwerkliche Tradition in Erinnerung bleiben.

Die neu zu bauende Treppe zwischen Rautenstraße und Primariusgraben – nahe der früheren Stadtterrasse –bekommt den Namen „Neue Lesserstiege“. Damit greift man den Wunsch Nordhäuser Bürger auf, die bei einem „Nordhäuser Stadtgespräch“ für diese Bezeichnung plädiert hatten. Zugleich ergibt sich mit dieser Bezeichnung die Gelegenheit, den Namen „Lesserstiege“ annähernd wieder an den Standort zurückzubringen, an dem sich früher die Lesserstiege befand...ausführlich im nnz-Archiv


Wie war das denn 1991?
Gestern berichtete die nnz noch einmal über den Fluß der Fördermittel zu „Pro Innovatio“, Wie mehrere Akteure des damaligen Kreistages in dieser Woche angaben, soll der Kreistag von 600.000 Mark gewusst haben. Vielleicht aber auch nicht! Vielleicht haben sich diese Kreistagsmitglieder auch nicht richtig erinnern können? Die nnz hat in Zeitungsarchiven gestöbert und ist fündig geworden. So berichtete die „Nordhäuser Zeitung“ am 17. Februar 1995 über diese Vorgänge unter der Überschrift „Unwissenheit oder Schludrigkeit“.

Da gingen nicht nur die 600.000 Mark an Pro Innovatio, sondern auch 500.000 Mark. Letztere Summe wurden am 15.11.1991 überwiesen. Ende August war die halbe Million fällig. Auch sie wurde quasi umgeleitet, denn nach dem Haushaltsplan sollte das Geld an Empfänger der sogenannten Bereichsgruppe 7 gehen, Pro Innovatio fiel aber unter die Bereichsgruppe 6. Ein notwendiger Kreistagsbeschluß wurde nicht herbeigeführt...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)