Do, 22:35 Uhr
18.09.2003
Vor dem Anpfiff
Heute zog ein Verein, der in Nordhäuser Fußballkreisen gut bekannt ist, seine Fußball-Mannschaft aus dem Spielbetrieb der Thüringenliga zurück. Das könnte für Wacker 90 in mancher Beziehung interessant werden. Dazu eine Betrachtung sowie die Aussichten der beiden Nordhäuser Mannschaften am 7. Spieltag in der Landesklasse von nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.
Heute gab das Präsidium des TSV 1908 Holzthaleben bekannt, dass die 1. Männermannschaft aus dem laufenden Spielbetrieb der Thüringenliga herausgenommen wird. Grund für diese Maßnahme ist die finanzielle Situation im Verein. Erinnert sei an dieser Stelle, dass der Aufsteiger kurz vor Saisonbeginn mit spektakulären Spielereinkäufer von sich reden machte. So wurden Szafer vom Oberligisten Eintracht Sondershausen und Kulbacki von Wacker 90 Nordhausen verpflichtet, die das Budget des Vereins erheblich belastet haben dürften. Nun sind die Lichter für den Aufsteiger ausgegangen, die Spieler stehen im Regen da. Vielleicht fragt der eine oder andere Kicker des TSV bei Wacker 90 an, ob ihnen der Verein eine Perspektive bieten kann. Denn mit Uwe Etzrodt, der Holzthaleben in die Thüringenliga führte, verbindet die meisten Spieler sicherlich mehr als nur gute Erinnerungen. Eventuell bietet sich da eine Lösung des Stürmerproblems bei Wacker 90 an, die in den finanziellen Rahmen des Vereins passen.
Am Wochenende steht der 7. Spieltag der Landesklasse Ost auf dem Programm. Während Wacker 90 Nordhausen am Sonnabend um 15 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark auf den FC Motor Zeulenroda trifft, muss die FSG Salza am Sonntag um 14.30 Uhr bei der Reserve vom ZFC Meuselwitz antreten.
Wacker 90 hat mit der deklassierende Niederlage in Rudisleben vorerst die Tuchfühlung zur Tabellenspitze verloren. In dieser Begegnung traten die alten Schwächen der Nordhäuser wieder deutlich zu Tage. Die Hintermannschaft zeigte Schwächen und vorn erarbeitete man sich zwar reihenweise Möglichkeiten, jedoch mit dem Abschluss haperte es. Dazu kam erneut ein Platzverweis, diesmal traf es Daniel Verkouter mit einer Gelb Roten Karte. Zwar machte sich das Fehlen von Sven Pistorius auch in Rudisleben bemerkbar, aber allein daran lag es nicht.
Die Mannschaft hat ihr Leistungspotenzial bisher in keinem Spiel ausgeschöpft. Parallelen zum Vorjahr tun sich auf, als man gegen Schlotheim im Pokal 5:0 gewann, dann aber in der Anfangsphase der Punktspielserie versagte. Von den neuen Spielern haben bislang nur Demmer und ,mit Abstrichen, Aschenschwandtner die Erwartungen erfüllt. Marcel und Daniel Verkouter - bei der FSG Salza Leistungsträger - konnten in der Etzrodt-Elf noch nicht überzeugen, auch Ranzinger hat noch Defizite. Eine deutliche Leistungssteigerung war bislang nur bei Taute zu beobachten. Das ist angesichts der anspruchsvollen Zielstellung einfach zu wenig. Von den erfahrenen Spielern wie Ludwig, Aschenschwandtner und Pistorius - alle drei mit Oberligaerfahrung - kann man mehr erwarten. Ihnen kommt die Aufgabe zu, mit Spielübersicht und engagierter Leistung die Jüngeren mitzuziehen. Am Sonnabend erwarten die treuen Fans jedenfalls von ihrer Mannschaft einen Sieg - egal wie. Alles andere zählt nicht.
Die FSG Salza verlor am vergangenen Wochenende auf eigenem Platz sehr unglücklich. Mit dem 1. FC Greiz präsentierte sich eine Mannschaft auf den Henze-Sportplatz, die zwar ebenfalls Aufstiegsambitionen hegt, aber nicht voll überzeugen konnte. Eine Punkteteilung wäre in Anbetracht der Spielanteile mehr als gerecht gewesen. Auch bei Salza scheinen die Stürmer derzeit Probleme in der Verwertung von Chancen zu haben. Bereits im dritten Spiel gelang kein Torerfolg. Bei der Reserve von ZFC Meuselwitz, derzeit Vorletzter in der Tabelle, sollte mit einer engagierten Leistung ein voller Erfolg möglich sein.
Autor: rhHeute gab das Präsidium des TSV 1908 Holzthaleben bekannt, dass die 1. Männermannschaft aus dem laufenden Spielbetrieb der Thüringenliga herausgenommen wird. Grund für diese Maßnahme ist die finanzielle Situation im Verein. Erinnert sei an dieser Stelle, dass der Aufsteiger kurz vor Saisonbeginn mit spektakulären Spielereinkäufer von sich reden machte. So wurden Szafer vom Oberligisten Eintracht Sondershausen und Kulbacki von Wacker 90 Nordhausen verpflichtet, die das Budget des Vereins erheblich belastet haben dürften. Nun sind die Lichter für den Aufsteiger ausgegangen, die Spieler stehen im Regen da. Vielleicht fragt der eine oder andere Kicker des TSV bei Wacker 90 an, ob ihnen der Verein eine Perspektive bieten kann. Denn mit Uwe Etzrodt, der Holzthaleben in die Thüringenliga führte, verbindet die meisten Spieler sicherlich mehr als nur gute Erinnerungen. Eventuell bietet sich da eine Lösung des Stürmerproblems bei Wacker 90 an, die in den finanziellen Rahmen des Vereins passen.
Am Wochenende steht der 7. Spieltag der Landesklasse Ost auf dem Programm. Während Wacker 90 Nordhausen am Sonnabend um 15 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark auf den FC Motor Zeulenroda trifft, muss die FSG Salza am Sonntag um 14.30 Uhr bei der Reserve vom ZFC Meuselwitz antreten.
Wacker 90 hat mit der deklassierende Niederlage in Rudisleben vorerst die Tuchfühlung zur Tabellenspitze verloren. In dieser Begegnung traten die alten Schwächen der Nordhäuser wieder deutlich zu Tage. Die Hintermannschaft zeigte Schwächen und vorn erarbeitete man sich zwar reihenweise Möglichkeiten, jedoch mit dem Abschluss haperte es. Dazu kam erneut ein Platzverweis, diesmal traf es Daniel Verkouter mit einer Gelb Roten Karte. Zwar machte sich das Fehlen von Sven Pistorius auch in Rudisleben bemerkbar, aber allein daran lag es nicht.
Die Mannschaft hat ihr Leistungspotenzial bisher in keinem Spiel ausgeschöpft. Parallelen zum Vorjahr tun sich auf, als man gegen Schlotheim im Pokal 5:0 gewann, dann aber in der Anfangsphase der Punktspielserie versagte. Von den neuen Spielern haben bislang nur Demmer und ,mit Abstrichen, Aschenschwandtner die Erwartungen erfüllt. Marcel und Daniel Verkouter - bei der FSG Salza Leistungsträger - konnten in der Etzrodt-Elf noch nicht überzeugen, auch Ranzinger hat noch Defizite. Eine deutliche Leistungssteigerung war bislang nur bei Taute zu beobachten. Das ist angesichts der anspruchsvollen Zielstellung einfach zu wenig. Von den erfahrenen Spielern wie Ludwig, Aschenschwandtner und Pistorius - alle drei mit Oberligaerfahrung - kann man mehr erwarten. Ihnen kommt die Aufgabe zu, mit Spielübersicht und engagierter Leistung die Jüngeren mitzuziehen. Am Sonnabend erwarten die treuen Fans jedenfalls von ihrer Mannschaft einen Sieg - egal wie. Alles andere zählt nicht.
Die FSG Salza verlor am vergangenen Wochenende auf eigenem Platz sehr unglücklich. Mit dem 1. FC Greiz präsentierte sich eine Mannschaft auf den Henze-Sportplatz, die zwar ebenfalls Aufstiegsambitionen hegt, aber nicht voll überzeugen konnte. Eine Punkteteilung wäre in Anbetracht der Spielanteile mehr als gerecht gewesen. Auch bei Salza scheinen die Stürmer derzeit Probleme in der Verwertung von Chancen zu haben. Bereits im dritten Spiel gelang kein Torerfolg. Bei der Reserve von ZFC Meuselwitz, derzeit Vorletzter in der Tabelle, sollte mit einer engagierten Leistung ein voller Erfolg möglich sein.

