eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Fr, 19:12 Uhr
25.11.2011

nnz-City Scout: Eröffnung

Pünktlich um 16 Uhr ist auf dem Blasii-Kirchplatz der Nordhäuser Weihnachtsmarkt eröffnet worden. Diese Gelegenheit hat sich auch der Sven, unser City Scout, nicht entgehen lassen…
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Eröffnung Weihnachtsmarkt (Foto: nnz-City Scout Sven Gämkow)
Autor: sg

Anzeige symplr (6)
Kommentare
dieter44
26.11.2011, 07:41 Uhr
Spendenaufruf !
Bitte spendet doch mal für die armen Nordhäuser ein paar Stollen!
Diese müssen ja total ausgehungert sein, wenn sie sich wie die wilden Tiere an den Stollen stürzen !!!
Janko
26.11.2011, 08:20 Uhr
zum rückwärtsessen...
...ist einzig dieters kommentar.
was immer auch in der stadt geschieht, es ist SCHLECHT.

aus bockwürsten für einen euro wurde eine hochpolitsche diskussion inklusive der endlich aufgedeckten hintergründe der bankenkrise. damals mussten sich nordhäuser fotografieren und als morallos verfressene bezeichnen lassen.

nun verteilt die stadt zum auftakt des weihnachtsmarktes kostenlosen stollen, und sofort wird auf die sich dort anstellenden nordhäuser mit dem finger gezeigt und sie als "ausgehungert" diffamiert. ich warte ja nur auf die kommentare, woher die stadt das geld nimmt für den kostenlosen stollen in zeiten der finanzkrise; in zeiten, wo es am pferdemarkt nicht vorangeht und an der engelsburg sinnlos steuergelder verschleudert werden.

ich wette, wenn die eröffnung des weihnachtsmarktes "in aller stille" und ohne einen auftakt vonstatten gegangen wäre, hätten sich ebenfalls leute erregt, weil ja nie was los ist.
wie immer man es macht, man macht es verkehrt in dieser stadt.
Janko
26.11.2011, 09:05 Uhr
entschuldigung, liebe nnz,
aber ich muss noch einen nachsatz machen: ich bin einfach auch immer wieder verblüfft, wieviel respekt- und rücksichtslosigkeit, nun, bestenfalls auch vielleicht gedankenlosigkeit aus vielen kommentaren hier immer wieder spricht.

da stellen sich leute zur eröffnung des weihnachtsmarktes an einem stollenbrett an und werden dafür als "wilde tiere" beschimpft. so etwas will mir nicht in den kopf. alles andere sagte ich gerade eben bereits.
dieter44
26.11.2011, 09:37 Uhr
anstellen?
Auch nur noch ein Nachsatz für janko:
Was verstehen Sie unter "anstellen" ???
Es wurde gedrängelt,geschoben,und die älteren an erster Stelle !
kater1951
26.11.2011, 10:04 Uhr
Stollenschlacht
Hallo dieter44
sicher selbst in der Schlage am Stollenbrett gestanden und sich jetzt drüber aufregen.
Ich find es schön, wenn sich die Stadt was einfallen lässt, ne Spendenbüchse wäre vielleicht auch angebracht gewesen, jeder soviel wie er geben kann und möchte.
Janko
26.11.2011, 10:08 Uhr
ach so...
...das wusste ich nicht, verzeihung. dann ist ja alles geklärt. dann ist nur die ältere generation die "wilden tiere". das macht's natürlich gleich viel besser.
dieter44
26.11.2011, 11:17 Uhr
brauche ich nicht
hallo kater1951, ich kann mir meinen stollen selber kaufen und habe bestimmt nicht darum gekämpft! eine spendenbüchse wäre wirklich gut gewesen,aber die stadt kann ja aus ihrem reichhaltigen feuerwerksbudget schöpfen !
Sissi
26.11.2011, 11:48 Uhr
Stollen
Ich war noch nicht auf dem Nordhäuser Weihnachtsmarkt, Ich werde auch bestimmt nicht hinfahren, weil da sowiso nichts los ist. Ich glaube wenn der Stollen noch länger
gewesen währe, hätte er nicht gereicht und die Leute hätten sich darum geschlagen.
Was gibt es nur für hungrige Nördhäuser wenn es was umsonst gibt.
Bodo Schwarzberg
26.11.2011, 14:39 Uhr
Stollen: "Erst wird gefressen, dann kommt die Moral!" (Brecht)
Ich finde die hier geführte Diskussion zwar etwas oberflächlich, aber im Kern berechtigt. In meiner halleschen Zeit kannte ich einen Weihnachtsmarktstandbetreiber persönlich (er verkaufte Schitzereien) und seiner Bude gegenüber auf dem Markt in Halle befanden sich mehrere Würstchen-, Glühwein- und andere Fastfood-Buden. Der Mann war um die 80 und schüttelte über die Schlangen dort immer nur den Kopf.

Man muss hier dazu sagen, dass es in Ostdeutschland damals mit der Arbeitslosigkeit gerade mächtig bergauf ging (d.h. sie nahm zu) und die Leute nicht gerade viel Geld im Portemonnaie hatten. Für das Essen aber waren sie nach wie vor bereit, relativ große Summen auszugeben.

Ohne Essen wird der Mensch zum Tier, könnte man bildlich gesprochen sagen: Was passiert, wenn er hungern muss, ist gut dokumentiert: Zu einem Klassiker wurde der Flugzeugabsturz einer Südamerikanischen Eishockey- oder Fußballmannschaft (Paraquay oder Uruquay) um 1961 in den chilenisch/argentinischen Anden. Gar nicht so weit entfernt von der historischen Stelle liegt übrigens der Aconcagua, auf dem ich ja selbst stand.

Am Ende wurden die Überlebeneden zu Kannibalen, aßen zuerst die sowieso Verstorbenen und nach einigen Gerüchten
brachen sie sich später gegenseitig um. Es gibt Filme darüber.

Wenn sich die heute übersatten und vielfach übergewichtigen Leute aus Mitteleuropa um Ein-Euro-Bockwürste und kostenlosen Stollen schlagen, so finde ich das einerseits widerwärtig, weil es für mich ein Sinnbild er Mentalität des Nichtgenugbekommens ist, was unseren Planeten ökologisch in den Ruin treibt.
Mein bekannter aus Halle erinnerte sich immer an die schwere Nachkriegszeit, wo Schlangen vor Lebensmittelständen normal oder verständlich waren. Heutige Schlangen vor derartigen Objekten halte ich für mehr als fragwürdig, auch wenn man z.B. dagegensetzt, wie viele Zigtausend Tonnen an Lebensmitteln in Deutschland privat und aus Supermärkten in den Müll wandern. Doch daran denkt ein "hungriger" Stollenanspirant bestimmt nicht.

Zum anderen ist Essen oder Fressen natürlich ein Instinkt, eine grundhaft überlebensnotwendige Tätigkeit. Wenn also jemand Hunger hat, und er sieht eine einfache Möglichkeit, das Verlangen zu befridigen, wie eben jüngst auf dem Weihnachtsmarkt, dann tut er das halt. Von dieser Warte aus sollten wir Schreiber nicht vergessen, dass wir unsere ideologischen Bedenken im Falle eigenen "Hungers" oder Appetits schnell über Bord werfen und uns ebenso anstellen würden!

Von dieser Warte her ist Brechts Spruch auf JEDEN von uns zutreffend!
Wer satt ist, wie Sie und ich, moralisiert leicht. Und da die Leute, die sich um den Stollen geschlagen haben, auch nicht hungern müssen, betrachten wir ihr Verhalten als etwas abartig, was wiederum, siehe oben, auch nicht unberechtigt ist.

Die Kommentare zeigen wieder, dass das hier geschilderte Problem wieder nur sehr einseitig betrachtet wird. Das erschreckt mich immer, weil diese Welt mit ihren Problemen viel zu komplex ist, als dass wir uns diese einseitigen Sichtweisen erlauben können. Wir greifen permanent in diese Strukturen ein, aber der Durchschnittsbürger, der dies auch tut, durchdringt sie nicht einmal annähernd und überlässt dies einigen wenigen Experten von Yale oder der Sourbonne.

Das aber wird sich rächen.
In wenigen Tagen ist Weihnachten: Und der damit verbundene Konsumrausch regt nur wenige moralisch auf. Dieses Fest gehört für mich zu den größten Entgleisungen menschlichen Verhaltens im satten Mitteleuropa, weil dessen so wichtige Grundgedanken nur noch in den Klöstern eine Rolle spielen mögen. Das jedenfalls ist noch schlimmer, als eine Schlange vor einem Bockwurststand.
Allerdings begrüße ich es, dass es einige Menschen nicht unkommentiert hinnehmen, wenn sich oftmals dicke, satte Mitteleuropäer um ein paar Würste und Stollen zu balgen drohen. Das zeigt immerhin, dass es Menschen gibt, die nachdenken und kritisch (auch selbstkritisch?) sind.
Frohe Weihnachten!
-Insider-
26.11.2011, 18:40 Uhr
ho,
ho, ho. das fest der liebe - weihnachten. man merkt gerade an der disskusion hier wieder, was für eine gesellschaft wir haben - neider, besserwisser, nörgler.

zum weihnachtsmarkt: heute mittag ne kurze runde gedreht. die preise sind schon happig, aber es ist halt weihnachtsmarkt. wem das zu teuer ist, der holt sich seine packung würstchen im kaufland...ähm, edeka seiner wahl und fertig.

allgemeine anmerkung:
in berlin schaffen merkel, schäuble und co. deutschland ab und in der nnz wird über kostenlosen stollen diskutiert. das nenne ich nordhäuser niveau, wofür ich mich echt schäme.
Paulinchen
26.11.2011, 19:14 Uhr
Man kann es eben nie allen recht machen
Dabei würde mich das Verhalten der Kritiker mal brennend interessieren, wenn am Montag der Liter Benzin nur noch 0,39 € kostet. Ob die dann so lange an der Tanke stünden bis er wieder bei 1,59 € angelangt ist?
Die Kritik ist doch wohl von keinem „Schreiberling“ ernst gemeint oder? Der ominöse Stollen wurde doch sicher nicht gebacken um an die Vögel verfüttert zu werden.
Dabei könnte ich mir auch vorstellen, wenn das Stück 0,10 € gekostet hätte und der Erlös wäre an das Nordhäuser Tierheim gegangen, dann hätte alle Kritiker sich auf andere Bedürftige besonnen. Diese Nörgelei schreckt ganz sicher die Initiatoren von irgendwelchen künftigen Veranstaltungen ab, meint Paulinchen
Janko
26.11.2011, 19:44 Uhr
lieber herr schwarzberg...
...leider wiederholen Sie sich.

ich gebe zu, ich habe ein problem mit Ihren überlangen pseudointellektuellen kommentaren, und genau dieses brecht-zitat haben Sie auch schon bei der "möno-bockwurst-diskussion" gebracht. leider haben Sie damals nie auf meine frage geantwortet: was berechtigt Sie, Ihre mitmenschen als im brecht'chen sinne "morallos verfressen" zu diskreditieren?

ist es wirklich so, dass bei jeder kostenlosen oder rabbattierten aktion, welche in zukunft kommen wird, jeder, der daran teil nimmt, befürchten muss, online abgelichtet und angeprangert zu werden?

ich frage ganz konkret: ist es Ihnen lieber, die leute würden auf den stollen und die oberbürgermeisterin spucken vor so viel widerwärtigkeit, zur eröffnung des weihnachtsmarktes stollen verschenken zu wagen?
jeder mensch, und, ja auch Sie, nimmt gern etwas geschenkt. ich kann noch immer die moralische verwerflichkeit, den weihnachtsmarkt mit kostenlosen stollen zu eröffnen, nicht erkennen.

auch die "hungrige tiere"-diskussion finde ich hier, wie auch bereits im möno-bockwurst-streit, als entwürdigend. keiner der menschen war hier wie dort wirklich ausgehungert. ich selbst war nicht dort, ich kann nur nach den abgebildeten fotografien der stollen-verteilung gehen, und ich sehe dort vorrangig kinder in der ersten reihe stehen, für die es natürlich etwas besonderes ist, ein stück stolle einfach nehmen zu dürfen. was interessiert die die hochintellektuelle diskussion um die rettung des planeten?

mir geht es darum, dass von einer einzelaktion, welche nordhäuser bürgern anlässlich eines speziellen anlasses (hier die eröffnung des weihnachtsmarktes) geboten wird, schon wieder eine endlose diskussion vom zaun bricht, ob es ethisch, moralisch, menschlich und vor allem finanziell vertretbar sei, stollen...

selbst der "städtische feuerwerksfont", der erst anlässlich des kürzlich stattfindenden martini-feuerwerks ins fadenkreuz geraten war, wird wieder herbeigezerrt.

was wollen wir nordhäuser eigentlich? eine tote stadt, in der gar nichts mehr passiert?

mir geht es ganz persönlich darum, dass jede meldung hier in der nnz, egal welcher art, sofort negativ bewertet wird. ich machte es bereits deutlich, zumindest dachte ich es, deutlich gemacht zu haben:
die eröffnung des weihnachtsmarktes mit einer kostenlosen stollen-verteilung ist für die öffentlichkeit also nicht in ordnung.
aber ich verwette meinen hals, dass es für die öffentlichkeit ebensowenig in ordnung gewesen wäre, wäre nichts passiert. sissi deutete es ja bereits in ihrem kommetar an: "auf dem nordhäuser weihnachtsmarkt ist ja eh nichts los".

für mich bleibt die feststellung: es ist absolut egal, was in nordhausen passiert, es ist immer falsch.
Bodo Schwarzberg
27.11.2011, 00:54 Uhr
Nicht der Stollen, Janko, die globale Sicht!
Mir geht es doch gar nicht um 1-Euro-Bockwürste oder um kostenlosen Stollen. Wegen mir soll alles kostenlos auf dem Weihnachtsmarkt sein. Es geht, und das ist doch der Grundgedanke von allem, was ich schreibe, um den Blick über den Tellerrand.

Nie um den Augenblick umd das schnelle, schöne Gefühl etwas umsonst zu bekommen, oder sich etwas gut schmecken zu lassen. Es geht mir doch vielmehr um die Folgen des Überflusses. Das zieht sich durch alle meine Kommentare und Texte, mit Ausnahme vielleicht der "Menschenbilder" für mein Buch, weil diese einen anderen Hintergrund haben und reine Schriftstellerei und Geschichte sind.

Warum bemerken nur so wenige Kommentatoren, dass es mir immer um den so notwendigen, ja existenziell notwendigen globalen, systemischen Blick geht? Um die Tatsache z.B., dass 99 % der Bevölkerung im materiell vollgestopften Europa ihr eigenes Leben und vor allem dessen globale Folgen zu wenig hinterfragen. Dieselben Menschen, die kostenlos Stolle essen sitzen abends vor dem Fernseher und klagen darüber, wie furchtbar es doch ist, dass in Erytrea oder Somalia Millionen Menschen hungern und elendig krepieren.

Sie hinterfragen nicht, dass unsere für selbstverständlich genommene Überflussgesellschaft und deren Grundlagen für ein Nord-Süd-Gefälle in praktisch allen Dingen sorgt, die wir als Menschenrechte ganz selbstverständlich im Grundgesetz stehen haben, z.B., dass die Würde des Menschen unantastbar ist! Sie hinterfragen nicht, dass im Weihnachtsstollen ganz gewiss Fette verbacken sind, die auf Palmöl basieren, dem wiederum in Indonesien und anderso gigantische Regenwaldflächen und auch Urweinwohner und Wildtiere "geopfert" werden, was alles mit Menschenwürde so viel zu tun hat, wie Eiersalat mit Birnenmuß lieber Janko!

Und es wird vom satten Normalbürger noch viel mehr nicht hinterfragt: Dass durch die Raffgier der Hersteller von Lebensmitteln und anderer Produkte das Weltklima zum Teufel gejagt wird - mit schon heute katastrophalen Folgen auch für die Menschenrechte, z.B. indirekt im Sudan. Das, lieber Janko ist mein Thema, gerade, weil das aus dem herrlich süßen Weihnachtsstollen nicht erkennbar ist!
Ich selbst werde all das nicht ändern können:

Aber die schreibende Zunft hat die Aufgabe zu informieren, zu hinterfragen, zu kritisieren und DAS Gegebene nicht als etwas hinzunehmen, das nicht etwa nicht in ein großes Ganzes eingebunden ist. In einer wirtschaftlich globalisierten Welt, die ökologisch schoon immer global war, müssen wir, und damit meine ich jeden einzelnen, auch global verantwortungsvolle Gedanken entwerfen, um die Chancen zu erhöhen, im lokalen Handeln etwas Positives für die Welt zu erreichen.

Anders, lieber Janko, werden wir unserer eigenen Zukunft und vor allem der unserer Kinder, die Sie freundlicherweise erwähnten, nicht gerecht. Im Gegenteil, gehen wir nicht so heran, handeln wir, was deren Zukunft angeht geradezu fahrlässig.
Manou13
27.11.2011, 01:07 Uhr
Video der Weihnachtsmarkteröffnung
Es ist aber doch kurios, dass selbst der Kommentator des Videos von der Eröffnung des Weihnachtsmarktes von der "vereinigten Rentnerfront" und vom "Angriff auf die Stolle" spricht....Hört sich für mich an wie Sarkasmus.
-Insider-
27.11.2011, 11:49 Uhr
da
ist wieder die doppelmoral, ähnlich wie bei dem thema eines schreibens an das LRA.

es gehört sicher eher weniger zu dem thema weihnachtsmarkt, ich bitte aber trotzdem darum gehör zu finden.

herr schwarzberg, sie prangern das sinnfreie konsumieren von stollen an, welcher mit palmenfett aus indonesien gebacken ist. dazu sei mir die frage gestattet - klebt an ihrem pc/laptop nicht blut aus thailand, taiwan und co. wo pc-bestandteile unter menschenrechtswidrigen zuständen hergestellt werden? oder haben sie den im eine-welt-laden gekauft?

mir missfällt es, wenn man wasser predigt und wein säuft.

um noch etwas zum thema beizutragen:

heute nachmittag werde ich nochmal den weihnachtsmarkt besuchen und auch den verkaufsoffenen sonntag nutzen - trotz meines wissens, dass ich nur lokal handel und nicht global denke ;)
Zukunft
27.11.2011, 11:59 Uhr
Konsumgesellschaft
Heute geht es doch meistens darum, billige oder gar kostenlose Lebensmittel zu erhalten (Tafel). Dabei ist es doch den meisten Käufern völlig egal, was in den Lebensmitteln drin steckt oder wie und wo sie hergestellt werden. Denn wenn dieses Bewusstsein da wäre, würde mancher Kunde den Markt mit leeren Einkaufswagen verlassen. Dann würde vielleicht auch ein Umdenken bei den Lebensmittelherstellern erfolgen.
meissel666
27.11.2011, 13:18 Uhr
Aber einen kostenlosen Christstollen für den Welthunger und die Klimakrise "verantwortlich machen???
Herr Schwarzberg,schön dass sich jemand,gerade in der jetzt beginnenden Christzeit, Sorgen um den Welthunger und die bestehende Klimakrise macht. Tolle Gedanken,tolle Texte,toller über den Tellerrand hinaus Leitfaden.

Doch soll nich mir in unserer ach so geprägten Medienwelt,wo jeden Tag nur das Schlechte und Böse der Welt gebracht wird ständig Gedanken um Weltklime und Welthungersnot machen????

Ein schönes und frohes Ereignis sollte diese stollengerichtete Eröffnung des Weihnachtsmarktes in Nordhausen sein. Dem entgegen auch schon, sicher auch wahrheitsgemäße Behauptungen, Kommentare geschrieben wurden.

Doch soll ich jetzt jedes freudige Ereignis, was in Nordhausen und Umgebung und in den Medien stattfindet ersteinmal mit Welthunger und Weltklimekatastrophe hinterfragen????
Jeden Tag und jedes Jahr um die Weihnachtszeit laufen große mediale Spendenaktionen gegen und für diese Sachen. Das ist toll und sicher auch gut und kann jeder machen,der das auch möchte.
Es ist wirklich so, dass hier teilweise schöne und freudige Ereignisse von diversen anscheinend "wichtigen" Kommentatoren "tot geschrieben" werden.

Herr Schwarzberg,ist Ihr immer wieder angepriesenes Buch auch aus biologisch abbaubarem Papier? Ihre Fotos auf biologisch abbaubarem Fotopapier???Ihr PC betrieben mit Solarstrom oder ähnlichen regenerativen Energien,die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten???
Vielen Dank!!!

Ich freue mich,dass Nordhausen seinen Weihnachtsmarkt mit einem Stollenessen eröffnet hat und werde diesen auch heute mal besuchen,den Weihnachtsmarkt!

Und heute Abend werde ich auch wieder gespannt und interessiert die Nachrichten verfolgen und meine Gebete dem Welthunger entgegen sprechen.

Wahrscheinlich,nachdem ich eine Bockwurst vom Weihnachtsmarkt verspeist habe!(Achtung Ironie)
Paulinchen
27.11.2011, 15:42 Uhr
Export von Umweltverschmutzung ist unser Erfolg
Sehr geehrter Herr Schwarzberg, in Ihren Beiträgen machen Sie sehr oft die Leser auf den Umweltschutz aufmerksam. So auch beim Thema „Stollen“. Gestatten Sie mir, dass ich Ihnen unterstelle, dass Sie in Ihrem Kleiderschrank mindest eine Jeanshose haben.

Diese hat auf dem Aufnäher bestimmt nicht den Hinweis „MADE IN GERMANY“. Sie kommt aus China, wo inzwischen das Grundwasser teilweise blau geworden ist und die Menschen dort davon krank werden. Es ist doch einfach, die Produktion von Produkten, die enorme chemische Begleiterscheinungen haben, ins Ausland zu verlagern um dann hier von vorbildlichem Umweltschutz reden zu können.

Herr Schwarzberg, bitte schalten Sie keine Energiesparleuchte an, diese wird auch in Asien gefertigt, wo die Menschen unter großen gesundheitlichen Risiken arbeiten müssen. Ich gehe davon aus, dass Sie solche Glühlampen gar nicht kaufen, obwohl von unserer Europaregierung aufdiktiert.

Nur dann geht aber bei Ihnen bald das Licht aus und was gedenken Sie dagegen zu tun? Wie kann es sein, wenn in Asien Natur-, oder Reaktorkatastrophen geschehen, dass in Deutschland die Autoproduktion in Stocken gerät? Die Herkunft Ihres PC`s wurde ja schon beschrieben. Ist es nicht an der Zeit, den kleinen Bürger nicht mit den Ursachen für Umweltschäden und Hunger auf dieser Welt verantwortlich zu machen?

Was mich nur immer wieder aufregt, wenn ich die von Ihnen genannten Berichte im Fernsehen vom „schwarzen Kontinent“ sehe, sind die WAFFEN, die die Menschen dort besitzen. Die meisten Länder sind nicht in der Lage eine Dose anzufertigen, in die sie Lebensmittel verpacken könnten. Aber sie besitzen mitunter schon die modernsten Kriegswaffen.

Von wem haben sie diese Teile nur, mit denen sie kein Brot backen können? Was hat das bitte mit Welthungerhilfe der Reichen, aus den im Überfluss lebenden Industriestaaten zu tun? Wenn mich nicht alles täuscht, dann ist unser Heimatland zu Beginn des Jahres 2011, auf den 3. Platz der weltweit produzierenden Waffenhersteller aufgestiegen. Wie nennen wir uns immer? Wir sind Exportweltmeister, ein Schelm, der Böses dabei denkt, meint Paulinchen. Sorry – das musste ich mal los werden, ist deshalb etwas länger geworden.
pumpnC
27.11.2011, 17:03 Uhr
Oh...
mein Gott, was für eine sinnfreie Diskussion um einen Stollen. Manche Leute hier in den Kommentaren sehen in jedem das Böse, selbst wenn ein langes Gebäck kein Geld kostet, und sich die Nordhäuser die Dreistigkeit erlauben darum anzustehen.
NDHler
27.11.2011, 19:44 Uhr
Das ist ja wohl nicht zu fassen, langsam reicht`s!
Da spendiert die Stadt Nordhausen, wie jedes Jahr zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes, einen Weihnachtsstollen und bei einigen hier bricht das totale Chaos aus.

Ich glaube, dass einigen hier diese Kommentatorenfunktion etwas zu Kopf steigt. Egal was in dieser Stadt passiert, man kann darauf warten, dass hier alles zu Nichte gemacht wird. Alles schlecht, alles falsch und alles zu teuer! Wann endlich reagiert die NNZ und schaltet dieses Medium wieder ab. Wenn das „Auswärtige“ lesen kann das schon ein ziemlich peinliches Bild für unsere Stadt abgeben.
_____________________________________________
Anmerkung der Redaktion: Hier wird nichts abgeschaltet.
Sissi
27.11.2011, 19:59 Uhr
NDHler
Schon mal was von Meinungsfreiheit gehört ?
siebertchen
27.11.2011, 20:15 Uhr
Stollen ?1
Oh man wie man sich doch über ein solch banales Thema heiss machen kann. Übrigens ich war heute auf dem Weihnachtsmarkt, und fand ihn gut. Macht doch nicht immer alles schlecht was sich die Stadt einfallen lässt.
Oder glaubt Ihr das andere besser sind. Ein bischen Lokalpatriotismus wäre angebracht,denn es geht schließlich um die Stadt in der wir leben. Und zumindest ich tu das gern.
Isaan
27.11.2011, 20:27 Uhr
Weihnachtsmarkt, Beleidigungen und globale Kriese.
Es ist schon echt erstaunlich, was ein banales Ereignis wie das kostenlose Verteilen eines Stollens für kommentare hervorruft.
Von dieter44 ist man Diffamierungen und Beleidigungen schon gewohnt. Und Herrn Schwarzbergs Ausführungen über die Zusammenhänge von kostenlosen Stollen und der globalen Kriese sind echt lesenswert. Ich dachte, ich bin auf der Seite vom eulenspiegel gelandet. Aber nein, es war wirklich die NNZ. Es gibt halt Leute, die über alles herziehen müssen und in allem immer nur das negative sehen.

Ich war auch zur Eröffnung auf dem Weihnachtsmarkt und finde ihn sehr gelungen. Leider habe ich keinen Stollen gegessen. Nicht, weil ich keinen mehr abbekommen habe, sondern weil ich weder Stollen noch Kuchen esse. Schade eigentlich, weil so hätte ich wenigstens mal wieder einen großen Beitrag zur globale Krise geleistet. Ich habe mir stattdessen eine Jägerpfanne gegönnt.

Aber dazu kann der Herr Schwarzberg sicherlich auch noch einen globalen Aufklärungsbeitrag schreiben. Ich werde mir jedenfalls von diesen beiden den Weihnachtsmarkt nicht vermiesen lassen. Und jetzt wünsche ich noch einen schönen ersten Advent, den ich heute Nachmittag mit mehreren Freunden bei "globalem" Glühwein und Kräppeln, mit mehreren hundert "ausgehungerten wilden Tieren" auf dem Weihnachtsmarkt verbracht habe.
Frankledig
27.11.2011, 20:31 Uhr
@Insider
"mir missfällt es, wenn man wasser predigt und wein säuft.
" Einfach nur "DAUMEN HOCH!"
Harzer_Wolf
28.11.2011, 09:25 Uhr
Stollenkrise
Nun sollte aber Weihnachtsruhe herrschen, liebe Leute. Wegen ein paar Stollenstücken sollte man so einen Aufriss nun nicht veranstalten. Es gibt schlimmeres in diesem Land als ein paar kostenlose Stollen.
jule62
28.11.2011, 09:52 Uhr
Also Leute
eure Sorgen möcht ich haben,habt ihr nichts besseres zu tun. Es wird doch noch jeder selbst endscheiden dürfen ob er sich nun wo anstellt oder nicht.Manchmal kommt es mir so vor, als wenn so manch einer jeden Tag darauf lauert seinen negativen Senf hier abliefern zu können und jeder will der erste sein.Habt ihr keine anderen Hobbys?
Manou13
28.11.2011, 13:09 Uhr
Thema verfehlt
Pädagogisch würde man sagen, dass langsam das Thema verfehlt wird. Die Diskussion ging doch gar nicht darum, dass die Stadt einen Stollen "spendiert" hat, das wurde nicht "schlecht geredet" oder als "falsch" bezeichnet und auch der Weihnachtsmarkt an sich wurde nicht infrage gestellt. Einzig und allein die ART bzw.das Verhalten Einiger wurde kommentiert. Das ist meine Sicht der Dinge und damit Frohe Weihnachten!
Herr Taft
28.11.2011, 14:23 Uhr
kleinkariert, neidisch und pseudointelektuell...
dass sind die Adjektive, die mir zu dem Kommentaren hier einfallen. Unser Weihnachtsmarkt ist für eine (Einwohnermäßig) immer kleiner werdende Stadt gar nicht schlecht. Ich mag die beschauliche Stimmung insgesamt lieber, als das Geschiebe und Gedränge in Erfurt.

Eine Stadt, die ihren Bürgern Christstollen schenkt - ist doch toll! Eine nette Idee zur Weihnachtsmarkteröffnung. Besucher, die sich darüber freuen und den Stollen gerne probieren möchten - ist doch nicht schlimm. Das es einige Zeitgenossen gibt, die sich mit Ellenbogengewalt ein kostenloses Stückchen ergattern wollen - geschenkt. Idioten gibt es eben überall.

So auch hier im Forum: Kleingeister, Pseudointelektuelle und die grösste Fraktion stellen die Selbstgerechten . Soll heißen, alle die, die jedem alles gönnen, solange sie nur selbst genug davon haben. In dieser Stadt ist es offenbar für viele unmöglich, sich einfach und bedingungslos über das Glück von anderen zu freuen - auch wenn das jetzt nichts mit Weihnachtsmarkt und Stollen zutun hat. Nehmt euch selbst nicht zu ernst und gönnt den anderen einfach mal ein bisschen Glück, selbst, wenn es euch selbst nicht geschenkt wird. Eine schöne Weihnachtszeit wünscht nussbaum.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)