Fr, 06:39 Uhr
25.11.2011
Schiedsrichter im Training
Ohne Regeln geht es nicht, egal in welcher Sportart, egal in welcher Liga. Dass sie in der Hitze des Gefechts auch eingehalten werden, dafür sorgen die Schiedsrichter. Sie haben oftmals eine der schwersten Aufgaben zu erbringen und ernten nicht immer die ihn zustehende Anerkennung...
Um auch auf dem Spielfeld immer Topfit zu sein um im Einsatz die eigene Bestleistung abrufen zu können, treffen sich auch die Handball-Schiedsrichter regelmäßig zu Trainingseinheiten. So fanden sich die Handball-Referees zum Stützpunkttraining des Deutschen Handball Bundes am Mittwoch in Nordhausen ein.
Die Teilnehmer kamen aus allen Regionen Thüringens, sowie aus den unterschiedlichsten Kadern, angereist. Während für die Schiedsrichter der 3.Liga die Stützpunkteinheiten Pflicht sind, um Begegnungen in der dritthöchsten Spielklasse Deutschlands zu leiten, nehmen die Gespanne aus der Mitteldeutschen Liga sowie aus der Thüringen Liga als zusätzliche Lerneinheit freiwillig daran teil.
Die Einheiten setzen sich aus einem Fitnessteil sowie einem Theorieteil zusammen. Beides wird jeweils von einem Gespann der 3. Liga organisiert und durchgeführt. Für die Organisation in Nordhausen waren am Abend David Große und Sven Kreutz vom Nordhäuser Sportverein zuständig.
Der Fitnessteil bestand nicht wie gewohnt aus einer Trainingseinheit in der Turnhalle, sondern wurde am Abend in das Nordhäuser Badehaus verlegt. Auf neuem Terrain, konnten die Schiedsrichter ihre Fitness einmal im Wasser unter Beweis stellen. Eine willkommene Abwechslung zum gewohnten Laufprogramm. Hierzu wurde extra vom Badehaus eine Aquaaerobic-Stunde organisiert, eine Zusammenarbeit die auch in Zukunft noch mehr Früchte tragen könnte.
Im Anschluss ging es an die Theorie und zu einer vorbereiteten Präsentation zum Thema Lauf-und Stellungsspiel der Schiedsrichter. Hierbei wurden wichtige grundlegende Dinge erläutert und in einer anschließenden Diskussion besprochen. Verdeutlicht wurden Probleme durch geschnittene Szenen aus Videoaufnahmen von eigenen Spielen der 3. Liga. Die eigene Auswertung mittels Videoanalyse gehört nach jedem Spiel, ab der Regionalliga, zu den Aufgaben der Schiedsrichter dazu.
Die regelmäßigen Stützpunkteinheiten zeigen, dass neben den konditionellen und theoretischen Fortschritten auch die Gemeinschaft der Männer in Schwarz über Stadt- und Landesgrenzen weiter wächst. Zusammen können einzelne kritische Spielsituationen analysiert werden und durch Erfahrung der gestandenen Schiedsrichter, zusammen mit neuen Ideen und Sichtweisen der jüngeren Generation, besprochen werden. Um dies weiter zu fördern, findet bereits in der nächsten Woche eine zusätzliche Stützpunkteinheit in Erfurt statt.
Sven Kreutz
Autor: nnzUm auch auf dem Spielfeld immer Topfit zu sein um im Einsatz die eigene Bestleistung abrufen zu können, treffen sich auch die Handball-Schiedsrichter regelmäßig zu Trainingseinheiten. So fanden sich die Handball-Referees zum Stützpunkttraining des Deutschen Handball Bundes am Mittwoch in Nordhausen ein.
Die Teilnehmer kamen aus allen Regionen Thüringens, sowie aus den unterschiedlichsten Kadern, angereist. Während für die Schiedsrichter der 3.Liga die Stützpunkteinheiten Pflicht sind, um Begegnungen in der dritthöchsten Spielklasse Deutschlands zu leiten, nehmen die Gespanne aus der Mitteldeutschen Liga sowie aus der Thüringen Liga als zusätzliche Lerneinheit freiwillig daran teil.
Die Einheiten setzen sich aus einem Fitnessteil sowie einem Theorieteil zusammen. Beides wird jeweils von einem Gespann der 3. Liga organisiert und durchgeführt. Für die Organisation in Nordhausen waren am Abend David Große und Sven Kreutz vom Nordhäuser Sportverein zuständig.
Der Fitnessteil bestand nicht wie gewohnt aus einer Trainingseinheit in der Turnhalle, sondern wurde am Abend in das Nordhäuser Badehaus verlegt. Auf neuem Terrain, konnten die Schiedsrichter ihre Fitness einmal im Wasser unter Beweis stellen. Eine willkommene Abwechslung zum gewohnten Laufprogramm. Hierzu wurde extra vom Badehaus eine Aquaaerobic-Stunde organisiert, eine Zusammenarbeit die auch in Zukunft noch mehr Früchte tragen könnte.
Im Anschluss ging es an die Theorie und zu einer vorbereiteten Präsentation zum Thema Lauf-und Stellungsspiel der Schiedsrichter. Hierbei wurden wichtige grundlegende Dinge erläutert und in einer anschließenden Diskussion besprochen. Verdeutlicht wurden Probleme durch geschnittene Szenen aus Videoaufnahmen von eigenen Spielen der 3. Liga. Die eigene Auswertung mittels Videoanalyse gehört nach jedem Spiel, ab der Regionalliga, zu den Aufgaben der Schiedsrichter dazu.
Die regelmäßigen Stützpunkteinheiten zeigen, dass neben den konditionellen und theoretischen Fortschritten auch die Gemeinschaft der Männer in Schwarz über Stadt- und Landesgrenzen weiter wächst. Zusammen können einzelne kritische Spielsituationen analysiert werden und durch Erfahrung der gestandenen Schiedsrichter, zusammen mit neuen Ideen und Sichtweisen der jüngeren Generation, besprochen werden. Um dies weiter zu fördern, findet bereits in der nächsten Woche eine zusätzliche Stützpunkteinheit in Erfurt statt.
Sven Kreutz

