So, 12:21 Uhr
25.02.2001
Zwischen Jung und Alt, zwischen Sport und Erholung
Nordhausen (nnz). Das neue Badehaus wird das dominierende Gebäude entlang der Nordhäuser Grimmelallee werden. Gründe hierfür liegen nicht auf der Hand, sondern sind wohl eher in der gelungenen architektonischen Symbiose zwischen Alt und Neu zu finden. So wurde nicht nur die Fassade des "alten" Hallenbades in traditionellen warmen Farben gestaltet, auch die Elemente des "neuen" Bereiches bringen sich anschaulich in die Umgebung ein. Bereits von außen kann sich der Besucher mit baulichen Elementen anfreunden, die ihn auch im Bad zwischen Sport, Erholung und Spaß begleiten werden. Das große Bullauge ist dafür ein Beispiel.Aufmerksamkeit legten die Planer auf eine funktionelle Außengestaltung. Da wurde an Behindertenparkplätze, an Wendemöglichkeiten für Busse oder an Stellplätze für Fahrräder oder Motorräder gedacht. Selbst der klassische Parkplatz an der rechten Seite des Gebäude bekommt durch eine Grünfläche mit einem Brunnen den entscheidenden Pfiff und schafft so spielend und plätschernd den Übergang vom Parken zum Erleben.
Wenn die 14 Stufen zum Eingang überwunden sind, dann haben die Besucher die größten Strapazen bereits hinter sich und befinden sich mittendrin im Nordhäuser Badehaus. Da können im Eingangsbereich problemlos Kinderwagen abgestellt werden oder wer schnell noch ein Duschbad kaufen will - kein Problem: Der Shop hat ein überzeugendes, auf das Ambiente angestimmtes Angebot. Mittelpunkt dieses Areal ist natürlich der Tresen. Hier gibt es den "Chip-Key", den Schlüssel zum Vergnügen. Der Chipschlüssel wird um den Arm gebunden, im Speicher ist bereits der bezahlte Eintrittspreis "abgelegt", dann kann damit die Schranktür abgeschlossen werden, die Gäste können im Bistro, an der Sauna- oder Cocktailbar genüsslich einen Softdrink trinken oder sich ins Solarium legen. Alles speichert der "kleine Kollege" an ihrem Arm. Und wenn das Badehaus-Vergnügen dann mal ein Ende hat, dann wird das bezahlt, was am Arm gespeichert ist.
Auf drei Ebenen - Erdgeschoß, Untergeschoß und Obergeschoß - befinden sich die Umkleidekabinen und so genannte Z-Schränke mit ausreichend Platz für Kleidung oder sogar für eine Sporttasche. Die Kapazität der Schränke sagt es: Im Badehaus können sich gleichzeitig 570 Badegäste aufhalten, bei Doppelnutzung eines Schranks natürlich auch mehr. Die Benutzung des Badehauses ist selbst für behinderte Gäste kein Problem. Der entsprechende Chip sorgt für den Zugang zu einem speziellen Lift, mit dem alle Geschosse problemlos erreicht werden können.


