Mi, 15:25 Uhr
17.09.2003
Wildwest im Eichsfeld (Teil 2)
Nordhausen/Eichsfeld (nnz). Wie die nnz bereits gestern mitteilte, hatten Jäger im Landkreis Eichsfeld mehrere Wildschweine nicht nur geschossen, sondern auch mit einem Traktor getötet. Heute legte die Polizei weitere Einzelheiten vor.
Wie bereits gestern berichtet, wurden gegen sechs Personen aus dem Landkreis Eichsfeld Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz sowie Jagdwilderei eingeleitet. Es wurden ausschließlich Wildschweine Opfer der schrecklichen Tat. Insgesamt wurden zwei Bachen und fünf Frischlinge zur Strecke gebracht. Nur fünf der erlegten Tieren indes weisen bei einer Kontrolle Schußverletzungen auf. Bei zwei Frischlingen werden Serienverletzungen der Rippenbögen und starke Hämatome an der Wirbelsäule festgestellt. Bei einer erlegten Bache sind zudem Frakturen an den Vorderläufen festzustellen.
Im Rahmen der Tierkörperschau konnte festgestellt werden, dass insgesamt sechs der erlegten sieben Wildschweine starke bis sehr starke Hämatome, Knochen-, Rippen-, Kiefer- und Beckenbrüche aufwiesen, die nicht von Schußverletzungen stammen. Zudem weisen diese Tiere im Muskelbereich sehr starke Dehnungen, Quetschungen und Zerreißungen von Muskelgewebe auf, was auf starke äußere Gewalteinwirkungen schließen läßt. Ein Überfahren der Tiere wird seitens der Ermittlungsbehörde als sehr wahrscheinlich angesehen.
Die Tiere wurden nach der durchgeführten Sektion vom Staatlichen Veterinäramt Leinefelde beschlagnahmt. Die Ermittlungen zum Strafverfahren dauern an.
Autor: nnzWie bereits gestern berichtet, wurden gegen sechs Personen aus dem Landkreis Eichsfeld Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz sowie Jagdwilderei eingeleitet. Es wurden ausschließlich Wildschweine Opfer der schrecklichen Tat. Insgesamt wurden zwei Bachen und fünf Frischlinge zur Strecke gebracht. Nur fünf der erlegten Tieren indes weisen bei einer Kontrolle Schußverletzungen auf. Bei zwei Frischlingen werden Serienverletzungen der Rippenbögen und starke Hämatome an der Wirbelsäule festgestellt. Bei einer erlegten Bache sind zudem Frakturen an den Vorderläufen festzustellen.
Im Rahmen der Tierkörperschau konnte festgestellt werden, dass insgesamt sechs der erlegten sieben Wildschweine starke bis sehr starke Hämatome, Knochen-, Rippen-, Kiefer- und Beckenbrüche aufwiesen, die nicht von Schußverletzungen stammen. Zudem weisen diese Tiere im Muskelbereich sehr starke Dehnungen, Quetschungen und Zerreißungen von Muskelgewebe auf, was auf starke äußere Gewalteinwirkungen schließen läßt. Ein Überfahren der Tiere wird seitens der Ermittlungsbehörde als sehr wahrscheinlich angesehen.
Die Tiere wurden nach der durchgeführten Sektion vom Staatlichen Veterinäramt Leinefelde beschlagnahmt. Die Ermittlungen zum Strafverfahren dauern an.


