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Mi, 10:31 Uhr
17.09.2003

Integrieren statt ignorieren

Nordhausen (nnz). Wieder wird es in diesem Jahr eine Woche des ausländischen Mitbürgers geben. In Thüringen steht Nordhausen Ende September im Mittelpunkt. Nicht nur, weil Dieter Althaus in die Rolandstadt kommt.


„Integrieren statt ignorieren“ – unter diesem Motto steht in diesem Jahr die interkulturelle Woche in Deutschland, die am 28. September beginnt. Den zentralen Auftakt für Thüringen gibt Ministerpräsident Dieter Althaus am 27. September um 10 Uhr im Nordhäuser Herder-Gymnasium. Neben dem Ministerpräsidenten werden unter anderem Eckhard Peters, Ausländerbeauftragter der Thüringer Landesregierung, sprechen sowie der kurdischstämmige Rundfunkjournalist und Kinderbuchautor Nazif Telek aus Hilden.

Die Nordhäuser Veranstaltungen im Rahmen der interkulturellen Woche organisiert auch in diesem Jahr der „Schrankenlos e.v.“ in Zusammenarbeit mit Stadt und Landkreis Nordhausen, der Fachhochschule und verschiedenen Vereinen. Phillip Egbune von der studentischen Initiative „Projekt miteinander“ stellt die Veranstaltungen in Nordhausen vor:

„Am Mittwoch, dem 1. Oktober, um 13 Uhr öffnet im Rathaus die Ausstellung gegen Fremdenfeindlichkeit ‚Einfach anders’, die bis zum 10. Oktober zu sehen ist. Zur Ausstellungs-Eröffnung präsentieren in und vor dem Rathaus Nordhäuser Schulen Projekte - Theater, Kunst, Gespräch oder Dokumentation-, in denen sie ich mit interkulturellen Themen auseinander setzen.“ Zusätzlich gebe es eine afrikanische Clown-Show und Konzerte mit Musikern aus Ghana („Adesa“), Russland (Gruppe „Schatz“) und Deutschland („used by tunes“). Darüber hinaus würden internationale Essen-Spezialitäten und Verkaufsstände zum Beispiel aus Italien, Indien, Griechenland und Russland geboten.

„Ost ist bunt heißt es am 2. Oktober auf der Freizeitanlage im Nordhäuser Stadtteil Ost“, kündigte Egbune an. Es würden sportliche, spielerische und kulturelle Angebote gemacht. So gebe es Fußball-, Boule- und Volleyball-Turniere, eine Kaffee-Tafel und Aktionen des „Mobilè“-Projektes.

„Donnerstag, der 3. Oktober, ist gleichzeitig Tag der Deutschen Einheit, Tag der offenen Moschee und Internationaler Tag des Flüchtlings“, sagte Egbune. Dieses Zusammentreffen werde bei einer Gesprächsrunde zum Thema „Wie friedensfähig sind Religionen? “ an diesem Tag in der Frauenbergkirche thematisiert. Darüber hinaus werde es ein Friedensgebet und ein Konzert der „Afro Pean Flower“ geben.

Für den 11. Oktober kündigt Egbune den Stopp der Kinderkulturkarawane in Nordhausen an. Die Theater-Gruppe von Straßenkindern „Taller de villa“ aus Bogot in Kolumbien werde mit seinem Programm auf dem Gelände des Humboldt-Gymnasiums in der Domstraße zu sehen sein. Bereits am 25. September zwischen 12 und 18 Uhr mache die „Fair-Handelskarawane“ im Rahmen der „Europäischen Woche des fairen Handels“ Station in der Nordhäuser Bahnhofstraße und am 20. September lade die Baptistische Gemeinde Nordhausen zum integrativen Straßenfest in die Grimmelallee.
Autor: nnz

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