Fr, 11:48 Uhr
18.11.2011
Schlüsselübergabe
Sie sitzen auf gepackten Koffern und warten darauf an den Ort ihrer Gründung zurückkehren zu können. Die Jugendkunstschule erhielt heute die Schlüssel für ihre neuen, alten Räumlichkeiten...
Heute übergab Oberbürgermeisterin Barbara Rinke an die Leiterin der Jugendkunstschule e. V., Martina Degenhardt, und den Vorstandsvorsitzenden des Vereins Jürgen Rennebach, den Schlüssel für ihr neues Domizil im Haus in der Domstraße 20a.
Vor fast 10 Jahren wurde der Jugendschule Nordhausen e. V. am 18. März 2001, im Haus in der Domstraß0e gegründet. Jetzt kehren wir wieder dorthin zurück, freut sich Martina Degenhardt. Wir sitzen schon auf gepackten Koffern und werden, nachdem wir einige Räume im Haus renoviert haben, in der 1. Dezemberwoche umziehen.
In den bisherigen Räumlichkeiten im Kunsthaus Meyenburg habe man die Arbeit durch die große Nachfrage, den vielen weiterführenden Kurse und den zahlreichen Kooperationsverträgen mit Schulen nicht mehr im vollen Umfang ausführen können. So wird jetzt endlich gleich nach dem Umzug das erste neue Projekt mit der Regelschule Am Förstemannweg im Dezember starten, sagt sie. Vorher habe es die Platzkapazität nicht hergegeben.
Wir gehen auch mit einem tränendem Auge, sagte Jürgen Rennebach, angesichts des schönen Kunsthauses mit angrenzendem Park. Aber das geht uns ja nicht ganz verloren, das Kunstfest werden wir weiter hier feiern.
Das Haus in der Domstraße wurde seit Jahrzehnten durch Kinder und Jugendliche genutzt. In der DDR war es ein Kindergarten, wurde 1992 mit einer Projektförderung des Sozialministeriums zum Jugendfreizeithaus umgebaut. An diese Nutzung sei es auch bis 2017
gebunden, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke. Bis vor kurzem wurde es vom Jugendsozialwerk genutzt und wird jetzt entsprechend seiner Bestimmung aus dem damaligen Fördermittelbescheid als Jugendkunstschule weiter genutzt. Die zwischenzeitliche Idee, die Jugendkunstschule in der Barfüßerstraße 12 unterzubringen, konnte nicht realisiert werden, da nicht genug Städtebaufördermittel von Bund und Land gestellt werden konnten, sagte Frau Rinke.
In Thüringen gibt es mehrere Jugendkunstschulen. Davon zählt Nordhausen zu den aktivsten.
Autor: aglHeute übergab Oberbürgermeisterin Barbara Rinke an die Leiterin der Jugendkunstschule e. V., Martina Degenhardt, und den Vorstandsvorsitzenden des Vereins Jürgen Rennebach, den Schlüssel für ihr neues Domizil im Haus in der Domstraße 20a.
Vor fast 10 Jahren wurde der Jugendschule Nordhausen e. V. am 18. März 2001, im Haus in der Domstraß0e gegründet. Jetzt kehren wir wieder dorthin zurück, freut sich Martina Degenhardt. Wir sitzen schon auf gepackten Koffern und werden, nachdem wir einige Räume im Haus renoviert haben, in der 1. Dezemberwoche umziehen.
In den bisherigen Räumlichkeiten im Kunsthaus Meyenburg habe man die Arbeit durch die große Nachfrage, den vielen weiterführenden Kurse und den zahlreichen Kooperationsverträgen mit Schulen nicht mehr im vollen Umfang ausführen können. So wird jetzt endlich gleich nach dem Umzug das erste neue Projekt mit der Regelschule Am Förstemannweg im Dezember starten, sagt sie. Vorher habe es die Platzkapazität nicht hergegeben.
Wir gehen auch mit einem tränendem Auge, sagte Jürgen Rennebach, angesichts des schönen Kunsthauses mit angrenzendem Park. Aber das geht uns ja nicht ganz verloren, das Kunstfest werden wir weiter hier feiern.
Das Haus in der Domstraße wurde seit Jahrzehnten durch Kinder und Jugendliche genutzt. In der DDR war es ein Kindergarten, wurde 1992 mit einer Projektförderung des Sozialministeriums zum Jugendfreizeithaus umgebaut. An diese Nutzung sei es auch bis 2017
gebunden, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke. Bis vor kurzem wurde es vom Jugendsozialwerk genutzt und wird jetzt entsprechend seiner Bestimmung aus dem damaligen Fördermittelbescheid als Jugendkunstschule weiter genutzt. Die zwischenzeitliche Idee, die Jugendkunstschule in der Barfüßerstraße 12 unterzubringen, konnte nicht realisiert werden, da nicht genug Städtebaufördermittel von Bund und Land gestellt werden konnten, sagte Frau Rinke.
In Thüringen gibt es mehrere Jugendkunstschulen. Davon zählt Nordhausen zu den aktivsten.


