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Di, 13:49 Uhr
16.09.2003

IG Bau: Wir lassen nicht locker

Nordhausen (nnz). Es geht um den Mindestlohn 2. Und dazu will die Gewerkschaft jetzt mobil machen. Wo und wie, das erfahren Sie mit einem Klick auf MEHR.


Mit einer breiten Informationskampagne und Kontrollen auf den Baustellen will die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) den Mindestlohn 2 durchsetzen. IG BAU-Geschäftsführer Hartmut Koch warnt die Arbeitgeber, den neuen Mindestlohn zu ignorieren. „Wir werden im September genau beobachten, wer welche Tätigkeit auf den Baustellen macht, damit bei der Abrechnung im Oktober festgestellt werden kann, ob die Beschäftigten richtig eingestuft und entlohnt werden.“

Ab September müssen die Baufirmen allen gewerblichen Arbeitnehmern, die mehr als nur einfache Bau- oder Montagearbeiten ausführen, den neuen Mindestlohn 2 bezahlen. „Er beträgt bei uns 10,01 Euro. Wer auf Baustellen im Westen oder in Berlin arbeitet muss wenigstens 12,47 Euro die Stunde bekommen“, erklärt Koch. „Es gilt der Lohn der Baustelle.“ Damit die staatlichen Stellen die Einhaltung des gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohns kontrollieren können, kooperiert die Gewerkschaft mit der Bundesanstalt für Arbeit und den Hauptzollämtern. „Illegale Beschäftigung und Lohndumping müssen ein Ende haben“, sagt Koch. „Unternehmen, die sich auf unfaire Weise Konkurrenzvorteile verschaffen wollen, gehören angezeigt und bestraft.“ Unter 0800-4422802 hat die IG BAU ein Info-Telefon eingerichtet.
Autor: nnz

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