Di, 10:27 Uhr
16.09.2003
Tiefroter Handel
Nordhausen (nnz). Der Thüringer Einzelhandel kommt nicht aus der Krise raus. Die Händler schreiben weiter rote Zahlen und bauen Arbeitsplätze ab. Die exakten Zahlen wie immer in Ihrer nnz.
Die Thüringer Einzelhändler kamen auch im Juli 2003 nicht aus den roten Zahlen. Der Arbeitsplatzabbau setzte sich weiter fort. Es wurden mehr Vollzeit- als Teilzeitarbeitsplätze abgebaut. Die Thüringer Einzelhändler setzten nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik im Juli 2003 nominal (in jeweiligen Preisen) 3,4 Prozent weniger Waren um als im Juli 2002. Real, also preisbereinigt, betrug der Umsatzrückgang 3,7 Prozent. Beide Monate hatten jeweils 27 Verkaufstage.
Der Umsatzrückgang fiel in Thüringen etwas höher aus als im bundesweiten Durchschnitt. Die Einzelhandelsumsätze in Deutschland lagen nach ersten vorläufigen Ergebnissen im Juli 2003 nominal um 2,1 Prozent und real 2,2 Prozent unter dem Niveau des vergleichbaren Vorjahresmonat.
Als einzige Branche des Thüringer Einzelhandels erzielte im Juli 2003 der Facheinzelhandel mit medizinischen, orthopädischen und kosmetischen Artikeln sowie Apotheken ein Umsatzplus von nominal 3,7 Prozent und real 4,2 Prozent. Alle anderen Branchen des Thüringer Einzelhandels wiesen nominal und real geringere Umsätze aus als im Juli 2002:
- Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren - 3,3 bzw. - 5,5 Prozent,
- Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (darunter zählen Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte) - 3,5 bzw. - 4,2 Prozent,
- sonstige Facheinzelhandel (hierzu zählt der Einzelhandel mit Textilien, Schuhen, Möbeln usw.) - 4,5 bzw. - 4,0 Prozent
Im nicht in Verkaufsräumen tätigen Einzelhandel (darunter zählen u.a. der Versandhandel, der Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten sowie der Einzelhandel vom Lager) gab es mit nominal 11,1 Prozent und real 11,9 Prozent die höchsten Umsatzeinbußen.
Mit dem Umsatzrückgang war auch ein weiterer Abbau von Arbeitsplätzen verbunden. Die Beschäftigtenzahl sank gegenüber Juli 2002 um 4,5 Prozent. Dabei ging besonders die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 7,3 Prozent zurück. Auf Teilzeitbasis wurden 1,9 Prozent weniger Personen beschäftigt.
Autor: nnzDie Thüringer Einzelhändler kamen auch im Juli 2003 nicht aus den roten Zahlen. Der Arbeitsplatzabbau setzte sich weiter fort. Es wurden mehr Vollzeit- als Teilzeitarbeitsplätze abgebaut. Die Thüringer Einzelhändler setzten nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik im Juli 2003 nominal (in jeweiligen Preisen) 3,4 Prozent weniger Waren um als im Juli 2002. Real, also preisbereinigt, betrug der Umsatzrückgang 3,7 Prozent. Beide Monate hatten jeweils 27 Verkaufstage.
Der Umsatzrückgang fiel in Thüringen etwas höher aus als im bundesweiten Durchschnitt. Die Einzelhandelsumsätze in Deutschland lagen nach ersten vorläufigen Ergebnissen im Juli 2003 nominal um 2,1 Prozent und real 2,2 Prozent unter dem Niveau des vergleichbaren Vorjahresmonat.
Als einzige Branche des Thüringer Einzelhandels erzielte im Juli 2003 der Facheinzelhandel mit medizinischen, orthopädischen und kosmetischen Artikeln sowie Apotheken ein Umsatzplus von nominal 3,7 Prozent und real 4,2 Prozent. Alle anderen Branchen des Thüringer Einzelhandels wiesen nominal und real geringere Umsätze aus als im Juli 2002:
- Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren - 3,3 bzw. - 5,5 Prozent,
- Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (darunter zählen Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte) - 3,5 bzw. - 4,2 Prozent,
- sonstige Facheinzelhandel (hierzu zählt der Einzelhandel mit Textilien, Schuhen, Möbeln usw.) - 4,5 bzw. - 4,0 Prozent
Im nicht in Verkaufsräumen tätigen Einzelhandel (darunter zählen u.a. der Versandhandel, der Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten sowie der Einzelhandel vom Lager) gab es mit nominal 11,1 Prozent und real 11,9 Prozent die höchsten Umsatzeinbußen.
Mit dem Umsatzrückgang war auch ein weiterer Abbau von Arbeitsplätzen verbunden. Die Beschäftigtenzahl sank gegenüber Juli 2002 um 4,5 Prozent. Dabei ging besonders die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 7,3 Prozent zurück. Auf Teilzeitbasis wurden 1,9 Prozent weniger Personen beschäftigt.


