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Di, 13:15 Uhr
15.11.2011

Diesel zieht an

Der Dieselpreis nimmt immer mehr Fahrt auf. Wie die aktuelle ADAC Untersuchung der Kraftstoffpreise an Markentankstellen in 20 deutschen Städten zeigt, kostet ein Liter Diesel flächendeckend mehr als 1,50 Euro. Damit ist Diesel laut ADAC seit gestern um rund acht Cent nach oben gesprungen. Noch am Montag lag der bundesweite Durchschnittspreis für Diesel bei 1,429 Euro je Liter...

Städtevergleich (Foto: ADAC) Städtevergleich (Foto: ADAC)

Die höchsten Preise für Diesel müssen derzeit die Münchner Autofahrer bezahlen. In der bayerischen Landeshauptstadt kostet ein Liter 1,523 Euro. Die günstigste untersuchte Stadt für Dieselfahrer ist derzeit Mannheim. Allerdings ist dort ein Liter des Selbstzünderkraftstoffs mit 1,504 Euro auch nur um 1,9 Cent billiger als in München.

München ist auch bei den Benzinpreisen das traurige Schlusslicht im Städte-Ranking. Ein Liter Super E10 kostet hier 1,563 Euro. Mit 1,533 Euro ist Mainz bei Benzin die günstigste der untersuchten Städte. Laut ADAC ist Mainz auch diejenige Stadt mit dem geringsten Preisunterschied zwischen beiden Kraftstoffsorten. So liegt der durchschnittliche Dieselpreis hier bei 1,511 Euro und damit lediglich um 1,9 Cent unter dem dortigen Benzinpreis.

Trotz der derzeit relativ geringen regionalen Preisunterschiede bieten sich den Autofahrern häufig Sparmöglichkeiten beim Tanken. So schwanken die Kraftstoffpreise im Wochenverlauf immer wieder, auch bestehen innerhalb von Städten teils erhebliche Preisunterschiede zwischen den Anbietern.

Detaillierte Informationen zu den Kraftstoffpreisen an den deutschen Tankstellen sowie im Ausland findet man unter www.adac.de/tanken.
Autor: nnz

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Kommentare
Wolfi65
15.11.2011, 15:17 Uhr
Endlich!
Der Mobile LKW Wahnsinn wird so langsam aber sicher für manche Speditionen unbezahlbar. Heute bestellt und morgen früh erhalten, wird auf Dauer nicht mehr möglich und finanzierbar sein.

Herrn Ex- Verkehrsminister und Ex- Bahnchef Wissmann`s Bahn-Lüge wird sich bald grausam rächen. Noch mehr Verkehr auf den Autobahnen wird den Dieselpreis nicht nach unter bringen, sondern auch für PKW Dieselfahrer ein böses Erwachen bescheren.
Auch eine Lüge eines Verkehrsministers,(wir müssen mehr Verkehr von der Strasse auf die Schiene bringen), hat auf kurz oder lang keine Beständigkeit.

Es müßte ein Gesetz geben, wonach man auch noch für den nachträglich angerichteten Schaden an der Volkswirtschaft haftbar gemacht werden kann. Da wird so manche Minister-Abfindung sich nicht mehr lange auf einem Schweizer Konto tummeln können.
Auch müßten sich einige LKW Hersteller nach neuen Personal in den Aufsichtsräten umschauen müssen, da die alten Lobbyisten keine Handlungen mehr vornehmen könnten.
Leider ist es bis jetzt einer gewissen Klientel gelungen, den Bürgern Sand in die Augen zu streuen.

Wenn der LKW Verkehr wirklich um das doppelte in den nächsten Jahren auf Deutschlands Autobahnen zunimmt, ist sowieso mit einem Verkehrskollaps zu rechnen. Parkplätze auf Autobahnen und Rastätten reichen heute schon nicht mehr aus, um den Truckern die vorgeschriebenen Ruhezeiten zu ermöglichen. Da wird heute schon in Zweierreihen auf den Parkplätzen gestanden und die Polizei kann nur machtlos zusehen. Des öfteren haben sich auch schon in der Not, LKW`s in den Einfahrten zu den Raststätten eingefunden.
Flitzpiepe
15.11.2011, 18:04 Uhr
Dieselpreis ist noch zu gering
im Vergleich zum Benzinpreis. Diesel muss teurer als Benzin werden, da in 1 Liter Diesel mehr Energie steckt als in 1 Liter Benzin.

Dann regelt sich der steigende LKW Verkehr von selbst. Blöd ist nur, dass unsere Regierenden den Schienenverkehr zu sehr vernachlässigt haben.
Pe_rle
15.11.2011, 20:19 Uhr
Dieselpreise
liebe Flitzpiepe, Sie vergessen, dass der Fahrer eines Dieselfahrzeuges, natürlich PKW, mehr KFZ Steuer zahlt als der Fahrer eines Benziners.
Norbert
15.11.2011, 22:21 Uhr
@Flitzpiepe
Sie vergessen, dass die Endverbraucherpreise für überregionale Produkte unter anderen auch von den Transportkosten abhängig sind. Das heißt, wird der Transport respektive der Diesel teurer somit auch das Harry-Brot oder sonstige Lebensmittel im Discount.

Es ist leicht gesagt, dass der Preis zu gering ist, aber man sollte auch hinter die Kulissen schauen und bedenken was alles an einem Liter Diesel dran hängt ;)
E20
16.11.2011, 07:11 Uhr
Norbert - z.B. Brot
...warum muß es denn Harry sein? Einheimische Produkte kann man doch bestimmt auch konsumieren ...
Flitzpiepe
16.11.2011, 07:26 Uhr
Das habe ich schon bedacht
Die höhere KFZ-Steuer für Dieselfahrzeuge ist doch für deren höhere Umweltverschmutzung. Oder? Das ist also nicht für den Dieselpreis relevant. Die anderen steigenden Kosten sind doch auch OK. Dann besinnt man sich wenigstens wieder auf regionale Produkte, wie es E20 bereits sagte.
Viele Grüße aus dem ICE...
Wolfi65
16.11.2011, 12:49 Uhr
Kann doch nicht war sein...
daß hier ein Kommentator sich öffentlich als Bahnfahrer outet. Ich habe immer gedacht, dass es ohne PKW und LKW nicht mehr läuft. Aber man wird immer eines Besseren belehrt.

Das freut mich, auch wenn ich zugeben muß, dass die derzeitigen Fahrpreise ohne Grundlage erhöht wurden, denn die Bahn bekommt super Energie-Konditionen eingeräumt, da man ja Großabnehmer ist.
Aber irgendwann fällt auch Herr Bahnchef Grube in eine solche.

Ein Blick nach Österreich und die Schweiz lässt hoffen, denn dort werden auch noch Eisenbahngroßprojekte geschaffen, während man in Deutschland noch auf die falsche Pferde setzt.

Ich fahre auch gerne Auto, aber ein Blick an die Tanksäule lässt einem den Athem stocken. Kaum ein Tag ohne neue Preisrunden. Wer soll sich denn das noch leisten können? Ich wäre auch nicht abgeneigt, wenn wieder mehr regionale Produkte in den Regalen liegen würden.
Dies wäre gut für die Region und deren Einwohner. Nicht nur von Aufschwung reden, sondern Aufschwung konkret schaffen, das wäre ein Schritt nach vorn.

Dies scheint aber in der freien Marktwirtschaft ein Unding zu sein.
Dann doch lieber die billige Milch durch Deutschland karren.
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