Tödlicher Unfall (2)
Zu dem tödlichen Unfall in der vergangenen Nacht zwischen Kleinbodungen und Lipprechterode gibt es weitere Erkenntnisse...
Erste Ermittlungen noch am Unfallort sollen ergeben haben, dass der 20jährige Fahrer aus Lipprechterode Alkohol im Blut gehabt haben soll. Nach Informationen der nnz sollen es bei einem ersten Test 1,57 Promille gewesen sein. Allerdings soll der junge Mann zu Protokoll gegeben haben, dass er Alkohol nach dem Unfall getrunken habe.
Zu dieser Angabe gibt es weitere Untersuchungen. Ob der Getötete ebenfalls unter Einwirkung von Alkohol gestanden hat, das soll die Ergebnisse einer rechtsmedizinischen Untersuchung ergeben.
Autor: nnz
Kommentare
Bodo Schwarzberg
12.11.2011, 18:35 Uhr
Saufen am Unfallort???
Wenn das wirklich so stimmt, wie hier beschrieben, dann stand der junge Fahrer bestimmt unter Schock bei seiner Aussage! Denn bekannterweise braucht Alkohol ca. 20 Minuten, um nach Aufnahme ins Blut zu gelangen. Bei 1,5 Promille müsste er also erstens eine Pulle Schnaps mit sich geführt und sofort nach dem Crash auf Ex hinuntergekippt haben! (Bier hätte er wohl in den Minuten bis zum Eintreffen der Polizei nicht in der für 1,5 Promille erforderlichen literweisen Menge, hier ca. fünf große Gläser schaffen können!).
Doch selbst bei Schnaps kann ich mir nicht vorstellen, dass man innerhalb von sagen wir 20 Minuten bereits von 0 auf 1,5 Promille kommt. Somit halte ich seine Aussage, die er ja laut Beitrag tatsächlich noch am Unfallort getroffen hat, für sehr fragwürdig.
Hinzu kommt ja noch, dass sich ein Autofahrer wohl kaum so selbstzerstörerisch verhalten wird, zwischen Unfall und Eintreffen der Polizei Alkohol zu trinken, wo er doch wissen muss, dass er den Beweis wohl kaum wird antreten können, vor dem Unfall nichts getrunken zu haben. Aber wie gesagt: Der 20-jährige stand vielleicht unter Schock. Und was tut man da nicht alles!
Wolfi65
13.11.2011, 03:49 Uhr
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Paulinchen
13.11.2011, 15:22 Uhr
Wann endlich kommt das generelle Alkoholverbot für Fahrzeugführer?
Es ist für mich durchaus vorstellbar, dass es nicht so ganz einfach ist, seinen Alkoholgehalt im Blut vor Fahrtantritt, gemäß dem Gesetz entsprechend selbst zu bestimmen. Auch - und das haben viele Tests bewiesen, sind die im Handel erhältlichen Prüfgeräte dafür nicht verlässlich genug.
Was soll`s – ich vertrete die Meinung, dass der Konsum von Alkohol vor und während der Fahrt mit einem Kraftfahrzeug generell verboten sein muss. (incl. Drogen jedweder Art!)
Wenn man sich die Erfolgsbilanzen einiger erwischter Alkoholfahrer näher betrachtet, so wird einem dabei schlecht. Da hat ja mancher schon kein Blut mehr im Alkohol. Oder gibt es demnächst mildernde Umstände ab einem Pomillegehalt von 3,5% und der Fahrer aussagt, dass er sich an nichts mehr erinnern kann? Der Gesetzgeber ist hier gefordert, das generelle Alkoholverbot im Straßenverkehr schnellstens einzuführen. Dabei sollte er sich aber nicht von den Brauereien und sonstigen Spirituosenherstellern beeinflussen lassen.
Deutschland wäre in Europa auch nicht allein, sondern in guter Gesellschaft, meint Paulinchen.
pappe89
13.11.2011, 15:33 Uhr
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Theresa54
13.11.2011, 16:31 Uhr
generelles Alkoholverbot
Das hatten wir alles schon, aber das waren ja Reste der DDR und ging gar nicht! Es wäre auch gut, wenn bei Alkohol im Spiel genauso streng verfahren würde bzw. noch strenger, als ohne Alkohol. Denn irgendwann war auch der Alkoholisierte mal nüchtern und müßte einschätzen können, was passiert!
89Kathrin
14.11.2011, 19:26 Uhr
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