eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Mi, 12:48 Uhr
09.11.2011

Probe geblitzt

Schlechte Nachrichten für Raser in Nordhausen: Ab der kommenden Woche wird geblitzt. Eine Probephase wurde erfolgreich abgeschlossen...

Probehalber geblitzt (Foto: psv) Probehalber geblitzt (Foto: psv)

Die Stadtverwaltung Nordhausen hatte im September mit der Stadt Sondershausen vereinbart, dass man künftig gemeinsam im Rahmen einer Zweckvereinbarung die Aufgabe zur Geschwindigkeitsüberwachung wahrnehmen wird. Jetzt wurden letzte Probemessungen durchgeführt.

„Am letzten Montag wurde erstmals die angemietete Messtechnik in Nordhausen eingesetzt“, berichtete Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD). Vor dem Kindergarten Lohmarkt wurde die Blitztechnik direkt neben dem Fahrzeug des Ordnungsamtes aufgestellt.

Obwohl diese Messstelle durch das auffällige Ordnungsamtsfahrzeug im Prinzip nicht zu übersehen gewesen sei und sich in diesem Straßenbereich auch eine Fußgänger-Überquerungshilfe befinde, sind binnen einer halben Stunde von 70 Fahrzeugen immerhin 17 Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit erfasst wurden."

Diese Fahrzeugführer werden allerdings vergeblich auf die Post von unserer Bußgeldstelle warten, da es sich um die letzten Probemessungen handelte. Die Bescheide laufen dieses Mal zwar vollständig durch unsere Computersysteme, werden dann aber vernichtet", erklärte der Bürgermeister.

Ab der nächsten Woche wird jedoch die Technik im regulären Einsatz sein und somit sollte das Motto gelten "Fuß vom Gas, wenn man im Bereich von Schulwegen oder Kindergärten unterwegs ist", so Jendricke.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare
wossi
09.11.2011, 14:42 Uhr
Bitte am Taschenberg...
blitzen-und zwar täglich zu den Zeiten in der die Kinder zur Schule müssen,Denn auch der dortige Zebrastreifen ist "Lebensgefährlich"...und an die 30 kmh zwischen 7 und 16 Uhr hält sich auch nur jeder 10.
Bodo Schwarzberg
09.11.2011, 17:50 Uhr
Blitzen: neue Abzocke oder zur Verkehrssicherheit?
Ich bin generell für alle Maßnahmen, die Rasern das Handwerk legen. Allerdings zeigt die Realität zweierlei: Erstens werden Geschwindigkeitskontrollen all zu oft an fragwürdigen Stellen unternommen, wo zumindest offensichtlich keinerlei Gefährdungen drohen und zweitens wird man als Bürger gerade wegen Punkt 1 den Verdacht nie ganz verdrängen können, dass es hier wieder nur um die Abzocke der Bevölkerung geht. Auffällig ist doch, dass das neue Blitzersystem ausgerechnet jetzt, also im Zuge der Kürzungen von Zuweisungen von Landesmitteln, installiert wird.
Ich fordere daher die Bürger auf, das Ordnungsamt stets kritisch zu fragen, wenn der Blitzer künftig an lukrativen, das heißt potentiellen Schnellfahrstellen steht, statt an wirklich gefährlichen, unübersichtlichen Stellen, z.B. vor Schulen und in den 30er-Zonen der Wohngebiete.

Alle Mittel, mit denen die Verwaltungen versuchen, dem Bürger Geld aus der Tasche zu ziehen, sollten stets kritisch betrachtet und öffentlich sowie direkt in Kommunikation mit den Behörden besprochen werden. Denn vergessen wir nicht: Die Behörden sind für den Bürger da und nicht zum Selbstzweck! Daher stehen Bürger und Medien in der Verantwortung, keinen Staat Verwaltung innerhalb des Freistaates Thüringen zuzulassen.

Die nnz bietet ein wichtiges Podium für die Publizierung diesbezüglicher Beobachtungen und Erfahrungen und zwar gerade für jene, die sich oft genug eingeschüchtert sehen und Angst vor den Behörden haben.
abc123
09.11.2011, 21:58 Uhr
Blitzen
Die Geschwindigkeitskontrollen werden schon seit Ewigkeiten vorbereitet, da war noch nicht einmal an die massiven Kürzungen vom Land zu denken. Aber es ist wie immer in dieser schönen Stadt, durchdachte Kommentare findet man selten, Kritik an der Stadt und das Fördern von Gerüchten und Vorurteilen sind dafür an der Tagesordnung.
Herr Taft
10.11.2011, 08:24 Uhr
vollkommen egal - wo geblitzt wird
es gibt nunmal Verkehrsregeln, an die sich jeder zu halten hat. Wer das tut, muss keine Angst vor dem Blitzer haben. Deshalb ist es vollkommen "Wurscht" wo in der Stadt das Ding aufgestellt wird. Am effektivsten in meinen Augen täglich an wechselnden Stellen.

Die Geschwindigkeitsregelungen dienen zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer - und das in der gesamten Stadt. Und ja - ich bin auch für ein Tempolimit auf der Autobahn - welches überwacht gehört. Die meisten Nichtdienstwagenfahrer sind ja im regelfall gesittet unterwegs - schließlich kostet der Sprit ja ihr Geld.
Retupmoc
10.11.2011, 09:59 Uhr
Eben nicht egal
Es ist eben nicht egal, wo man eine Radarkontrolle aufstellt. Denn nur der Volksmund sagt Radarfalle. Es soll jedoch keine Falle sein, wie in einigen westlichen Orten wie Barbis, Osterhagen und Co. vorgeführt. Zur Abzocke des "dummen" Autofahrervolkes haben sich die Gemeinden ein paar Blitzer geleistet.

Da wird mal kurzerhand auf derselben Straße ein 30 km - Schild aufgestellt (mit der Begründung, das dann weniger Emmissonen wären) und 100 m weiter ist dann 50 km erlaubt (da sind dann also mehr Emmissionen?).

Volksverdummung nenne ich das! Wollen Sie @ Nussbaum, das derartige Idiotie auch in Nordhausen Einzug hält? Oder wollen wir das die Radargeräte zum Schutz unserer Kinder vor Schulen und Kindergärten aufgestellt werden. Was bitte ist denn wichtiger? Die Kinder oder das Stadtsäckel?

Aber Sie haben schon Recht. Um 7 Uhr früh, wenn die Kinder in die Schule gehen arbeitet die Polizei noch nicht. Die stellt sich lieber nachmittags hin, wenn die Autofahrer von der Arbeit nach Hause wollen, zum Beispiel in die lustige 30 km - Zone in Buchholz. Die ist nämlich auch unsinnig, für die 5 - 10 Menschen, die dort wohnen oder den Bürgersteig benutzen.

Vor Schulen und Kindereinrichtungen sieht man die Blitzer so gut wie nie. Und schon garnicht, Freitag oder Samstag nachts, wenn sich die Diskotheken leeren und das Gaspedal durchgetreten wird.

Ich bin dafür, vor Kindereinrichtungen und Nachts rigoros durchzugreifen. Für sinnlose Abzocke bin ich nicht!
-Insider-
10.11.2011, 10:18 Uhr
nicht
korrekt, werter rwe62. ich kann mittlerweile nicht mehr an zwei händen abzählen, wie oft ich samstagnacht kontrolliert wurde von der polizei, auf dem weg nach hause. dort wird also etwas getan - aus meiner sicht um geld zu machen.

ich muss aber zustimmen, ich bin für blitzen in der stadt, wenn man sich dabei auf wirkliche gefahrenzonen beschränkt. ich wäre sogar für festinstallierte blitzer vor schulen. kinder sind unsere zukunft und unsere zukunft sollte oberste priorität im schutz und in der unterstützung finden.
Steuerzahler
10.11.2011, 11:15 Uhr
Blitzen in 30er Zonen? Ja bitte!!!
Wo bitte ist die 30er Zone in Buchholz denn lustig? Sie ist natürlich notwendig und gut so! Schon mal an Kinder und ältere Leute gedacht die die Straße überqueren wollen?? Schon mal dran gedacht, wenn dort 50km/h erlaubt ist wieviele dann mit gefühlten 80 km/h dort langfahren.

Ich wohne selber an einer Straße die auf 30km/h reglementiert ist und weiß sehr gut was abgeht. Vielleicht werde ich mal einen (leeren) Kinderwagen auf die Straße rollen lassen wenn so eine Gehirnamputierter wieder mal mit über 60 km/h hier reinbrettert und mir das blöde Gesicht dann ansehen....
Blitzen in 30er Zonen? Ja bitte!!!
Harzer_Wolf
10.11.2011, 13:15 Uhr
Widerspruch
Und genau das ist der Grund @ Steuerzahler, warum sich Autofahrer auch gegängelt fühlen. Wenn Sie zum Beispiel in Buchholz von Nordhausen kommend hereinfahren, dürfen Sie das mit 50 km/h. Da stehen auch Häuser, da sind sogar zwei, nein 3 abbiegende Straßen und die Bushaltestelle.

Da wäre eigentlich die 30 km - Zone angebracht. Komischerweise :Hat man die passiert, kommt das 30 km/h - Schild. An einer gut ausgebauten und ohne Schlaglöcher zu befahrenden Straße, die sogar Parkbuchten und einen Gehweg aufweist. Nun frage ich mich, ob ältere Leute und Kinder diese Straße eher an der Bushalte oder in der 30 km - Zone queren.

Also entweder gilt für den ganzen Ort die 30 oder man lässt es. Aber wie schon jemand sagte, in der 30 - Zone steht die Polizei gern, vornehmlich bei Berufsverkehr. Und das ist nicht richtig.

Fährt man dagegen durch die Stadt, wie auch schon eine Userin feststellte, am Taschenberg in der 30/km - Zone (die völlig richtig ist, weil da eine Menge Menschen die Straße queren), da sehen Sie keinen Blitzer. Aber es wird gerast und gerast. Der Taschenberg ist ja eh ein beliebter Ort für Auffahrunfälle. Ich fahre auch sehr oft an der KKS vorbei. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann dort das letzte Mal Polizei den Weg der Kinder überwachte.

Ich hoffe deshalb auch, das die Stadt die Radargeräte nicht gekauft hat um die klammen Kassen zu füllen. Ich gehe daher mit Herrn Schwarzberg einer Meinung, das die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt ruhig ein Auge darauf haben sollten, wo und vor allem wann die Starenkästen dann stehen werden.
Adi
10.11.2011, 13:36 Uhr
5-10 Leute???
Lieber rwe,
sonst ist es mir ja ziemlich egal was sie hier von sich geben. Als Buchholzer muss ich ihnen aber in diesem Fall einmal widersprechen. Wir sind knapp über 200 Leute, davon in letzter Zeit wieder sehr viele Kinder. Da macht es schon Sinn eine 30km/h Zone zu haben! Auch wenn sie dadurch 20 Sekunden länger durch den Ort fahren.

Das ist das typische Beispiel, wo ich wohne sollen alle langsam fahren, woanders möchte ich aber rasen. Die 30km/h Zone ist so OK, es müßten sich nur alle dran halten, dass wird leider nur durch regelmäßige Kontrollen erreicht. Nach meiner Auffassung wird diese in Buchholz viel zu wenig durchgeführt.
Steuerzahler
10.11.2011, 14:10 Uhr
Widerspruch zum Widerspruch
@HarzerW.

nö sehe ich nicht so. Zum einen ist die Straße(innerorts Buchholz) bedingt durch einen leichten Bogen stellenweise nicht sehr gut einsichtig und zum Anderen ist dort der LPG-Hof, wo man schön auch mal mit einem Traktor etc. rechnen kann....
Denke mit den 30km/h ist dort nichts was man als Gängelung auffassen sollte.

Warten wir doch mal ab wo geblitzt wird...

Gruß
Harzer_Wolf
10.11.2011, 14:16 Uhr
@ adi aus Buchholz
Ich gebe Ihnen ja völlig Recht, nur erklären Sie mir mal, wieso man in den Ort mit 50 reinfahren kann? Da sind 4 abgehende Straßen ( einmal nach Steigerthal, einmal nach Hermannsacker und 2 x Richtung Neustadt ), sowie die Bushaltestelle. Und das alles im 50 km / h - Bereich. Mal ganz ehrlich, müsste da nicht die 30 Zone sein?

Wissen Sie warum , die da nicht ist? Weil man erst (wenn ich richtig liege) 150 m hinter dem Ortsschild blitzen darf. Würde man das 30er Zeichen direkt nach dem Ortseingangsschild setzen, dann hätte ein Bussgeldbescheid vor Gericht keinen Bestand. Deshalb die Idee mit der 30 Zone etwas später.

Und ja, sie haben Recht. Dem Schutz der Kinder und älteren Menschen muss und soll genüge getan werden. Ich würde da zum Beispiel in Höhe der Bushaltestelle einen Zebrastreifen oder eine Ampel empfehlen. Aber keine Abzockzonen bitte.
Herr Taft
10.11.2011, 14:19 Uhr
Umkehrschluss
wenn ich Ihre Kommentare richtig deute, dürfen die Autofahrer also überall, wo Ihrer Meinung nach NICHT geblitzt werden sollte, so schnell fahren wie sie wollen...? Die Begrenzung der Geschwindigkeit erfolgt nicht durch den Blitzer, sondern die Verkehrsschilder. Wenn also ein Autofahrer nicht sicher sein kann - wo er geblitzt wird, sollte er sich (wenn er wenigstens eine halbwegs funktionierende Hirnwindung hat) ÜBERALL an die Begrenzung halten und nicht nur in Buchholz... liebster RWE .
Herzlichst
Paulinchen
10.11.2011, 14:46 Uhr
Was gibt es denn eigentlich gegen Blitzer im Straßenverkehr?
In jedem Land gibt es eine Straßenverkehrsordnung und die gilt es eben einzuhalten PUNKT. Dabei sollte es doch wohl keine Rolle spielen, ob es nun in einem Ort einen, oder keinen Gehweg gibt. Es gibt und es gilt eben die StVO.

Ich gehöre zu denen, die die Strecke NDH – Rottleberode sehr häufig befährt. Dabei muss und kann ich mich amüsieren, wenn man mich mit recht hohen Geschwindigkeiten überholt und kurz darauf hängt das Fahrzeug dann hinter dem nächsten LKW. Was hat es gebracht außer Adrinalin beim teilweise riskanten Überholen NICHTS. Kürzlich fuhr vor mir im Bereich Iberg Talsperre ein Transporter und davor „Dein Freund und Helfer“.

Nach dem Hohlweg setzte dann der Golf, welcher mir schon seit Buchholz im Kofferraum stand, zum Überholen in der 70er Zone an. Als er mit dem Transporter auf einer Höhe war und das Polizeiauto sah, hatte er die Hose voll! Er bremste unverhältnismäßig scharf ab, drängte sich in meinen Sicherheitsabstand und setzte ganz brav seine Fahrt mit 70 km/h fort, wie alle Anderen. „Was für ein Feigling“, sagte ich mir da.

Es sollte doch wohl keine Rolle spielen, wo gemessen wird. Es wurde schon in einem der Artikel erwähnt, wer sich an die StVO hält, der muss sich nicht ärgern über die Messstelle und deren Aufstellungsort.
Nun will ich aber auch nicht der Klugschei… sein.

Ich bin letztlich auf der Strecke von Bad Harzburg nach Braunlage geblitzt worden. Dumm gelaufen, in der 60er Zone mit 67 km/h das war eben zu viel. Der Ärger kam aber mit dem Bescheid aus Goslar. Die schrieben mir, dass ich dies innerhalb geschlossener Ortschaft gefahren sei! Einspruch Euer Ehren per Telefon. „Oh – da haben sich die Kollegen sicher geirrt. Dann kommt noch mal Post und dann müssen Sie eben nur noch 10,-€ zahlen, wären Sie damit einverstanden?“ Das sollte in NDH vielleicht nicht passieren, meint Paulinchen.
hennie1979
10.11.2011, 14:55 Uhr
... ist doch eigentlich eine sinnfreie Diskusion ...
Wenn ich mir die ganzen Kommentare und Auffassungen durchlese, ist diese hier geführte Diskusion doch vollkommen überflüssig. Fakt ist, es gibt in Deutschland eine eindeutige StVO, an die sich jeder Fahrzeugführer (egal welches Fahrzeug) zu halten hat. Diese StVO behandelt nun auch mal die Regelung bzw. Begrenzung von Geschwindigkeiten.

Fakt ist auch, dass es ebenso Regelungen gibt, wo und in welcher Form eine Gemeinde Geschwindigkeiten begrenzen darf bzw. dieses auch "zur Abwehr von Gefahren" (so steht es geschrieben) begrenzen muss.

Wenn ich als Autofahrer in einen Bereich komme, in dem die Geschwindigkeit begrenzt ist und ich diese trotzdessen nicht einhalte, nuss ich mich überhaupt nicht wundern, wenn ich durch blanken Zufall geblitzt, gelasert oder was auch immer werde. Frei nach dem Motto "Dummheit muss bestraft werden!".

Und machen wir uns doch mal nichts vor: Wenn schon mal ein Blitzer am Staßenrand aufgestellt ist, dann sieht man ihn doch in der Regel schon von weitem, wenn man nicht ganz "blind" im Auto sitzt. Desweiteren legt doch so ziemlich fast jeder die Geschwindikeitsbegrenzung, sagen wir mal, etwas großzügiger aus. Ich mache dabei keine Ausnahme.

Fazit: Wenn ich mit meinem Auto zu schnell unterwegs bin, muss ich damit rechnen, dass ich geblitzt werde. Sollte dass der Fall sein, darf ich mich hinterher nicht aufregen, wenn ich dann mal tatsächlich geblitzt worden bin. Und dabei spielt es absolut keine Rolle, wo es passiert ist; ob vor Schulen, Kindergärten, in Buchholz (wie hier auch viel diskutiert wird) oder wo auch immer.

Wie gesagt, man muss immer davon ausgehen, dass es auch für Gerschwindigkeitsbegrenzungen innerhalb einer Gemeinde gesetzliche Grundlagen gibt. Demzufolge ist eine Diskusion über Sinn und Unsinn von Tempo-30-Zonen vollkommen hinfällig...
NDHler
10.11.2011, 16:17 Uhr
Blitzer
Das „Blitzen“ grenzt schon manchmal an „Wegelagerei“. Einige Beispiele: die berühmte Blitzanlage an den Kassler Bergen, die Aufhebung der (berechtigten) Geschwindigkeitsbegrenzung ist extra hinter die folgende Brücke verlegt worden, sonst dürfte die Anlage dort nicht stehen.

Das Beispiel Barbis ist auch richtig, warum macht man nicht für die gesamte Ortsdurchfahrt 30 km/h, ich hätte dafür Verständnis, aber 100 m für einen stationären Blitzer, lächerlich! Oder nehmen wir die Tunnel auf der A 38, im Tunnel keine Blitzer aber am Tunnelausgang, da stehen die Teile und das Aufhebungsschild für die Geschwindigkeitsbegrenzung schön nach hinten verlegt.

Innerhalb des Stadtgebietes finde ich es richtig das geblitzt wird, nicht nur vor Schulen und vor Kindergärten auch in Wohngebieten oder an „bekannten Rennstrecken“ wie die Stolberger Straße, dem Taschenberg usw. Und warum soll die Stadt das nicht selber übernehmen?
Harzer_Wolf
11.11.2011, 10:20 Uhr
Liebe Buchholzer,
ich verstehe ja, das Sie meinen, das es wichtig ist gerade in Ihrem Ort diese 30 - Zone zu haben. Bitte, kein Problem - von mir aus dürfen Sie auch eine 20 - Zone haben. Meine Frage hat mir aber noch keiner beantwortet.

Ich hatte angemerkt, das man dort, wo wirklich viele Kinder und Jugendliche über die Straße gehen ( Bushaltestelle ) noch 50 km fahren darf. Wenn es also um den Schutz der Kinder geht, warum dann die 30 km erst danach? Und noch besser wenn Sie aus Richtung Stempeda kommen, da dürfen Sie kurz vor der Bushalte und den Einmündungen dann von 30 auf 50 beschleunigen. Wieso das denn?
Und ich sagte, das man die ersten 150 m nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung nicht blitzen darf. Solange mir also niemand erklären kann, warum an der gefährdeten Stelle eine 50 ist und an der eher nicht gefährdeten Stelle eine 30 - solange sage ich das es durch die Gemeinde Buchholz bzw. die Polizei eine Abzockregelung ist.

Und genau das befürchten hier viele User, das die neuen Blitzer der Stadt benutzt werden, um das Stadtsäckelzu füllen. Die Sicherheit der Kinder ist da vielleicht nur zweitrangig. Schauen wir also, wo die Teile ab Montag stehen ( vor Schulen und Kindergärten oder an Stellen wo man viel Verkehr hat). Ich bin gespannt.

PS: Ich rase nicht, und ich bin nicht gegen Tempobegrenzung. Ich bin sogar für höchstens 120 auf Autobahnen und 80 auf Bundesstraßen. Aber ich bin gegen Abzocke und sinnfreie Verkehrschilder.

Schönes Wochenende Nordhausen!
siebertchen
11.11.2011, 10:33 Uhr
Ganz einfach
Diese Diskussion ist völlig fehl am Platz.

Fahrt vernünftig dann passiert Euch nix!
Harzer_Wolf
11.11.2011, 10:47 Uhr
Man will oder man kann nicht...
@ siebertchen, das sagte ich doch, von mir aus noch weniger Tempo. Meine Frage war aber: Wieso werden die Buchholzer Kinder an der Bushaltestelle nicht durch Überweg oder 30km - Zone geschützt! Bitte einen Beitrag vor der Antwort auch mal lesen.
Herr Taft
11.11.2011, 11:44 Uhr
@Harzer_Wolf: Ihre Frage...
...hat jetzt nicht wirklich etwas mit dem Blitzer zu tun. der ist dafür da, zu kontrollieren, ob das jeweils gültige Limit eingehalten wird. WARUM und IN WELCHEM UMFANG dort eine Geschwindigkeitsbegrenzung existiert ist dem Blitzer zunächst egal. Dem Autofahrer kann es eigentlich auch egal sein, da es eine eindeutige Regelung gibt - er hat sich einfach daran zu halten, basta. Die Regelungen für die Begrenzung von Geschwindigkeiten (wann auf welche Geschwindigkeit reduziert werden soll und darf) sind mir nicht bekannt. Ich bin aber zu 100% sicher, dass es dafür Regelungen (wie für alles in unserem schönen Land) gibt, so dass für Willkür kein (oder nur wenig) Platz ist...und ganz sicher keine Begrenzungen eingeführt werden nur um Blitzer aufzubauen und "Erlöse" zu generieren...Ich habe auch mal irgendwo gelesen, dass zumindest bei mobilen Blitzern, die Kosten in aller Regel die Einnahmen übersteigen.
Harzer_Wolf
11.11.2011, 12:15 Uhr
Schutz der Kinder
Alles richtig, ich will ja eigentlich nur wissen, warum die Kinder und Rentner die in Buchholz aus dem Bus steigen nicht durch Geschwindigkeitsbegrenzung oder Zebrastreifen geschützt werden, wenn Sie aus dem Bus aussteigen und die Straße queren müssen.

Denn dafür ist die Radarfalle ja angeblich da, zum Schutz der Bürger. Deshalb...wieso schützt man die Bürger dann dort nicht?
NDHler
11.11.2011, 12:26 Uhr
Der schwere Unfall heute...
...in Görsbach zeigt, warum die Blitzer in der Stadt richtig und wichtig sind! Das Thema kann eigentlich nach diesem Ereignis geschlossen werden, denn jede weitere Diskussion erübrigt sich beim Betrachten der Bilder!
Herr Taft
11.11.2011, 12:45 Uhr
nochmal...
Nicht die "Radarfalle" schützt den Bürger (wenn die nämlich auslöst, war das auto zu schnell - somit ist es für den schutz zu spät), sondern die Geschwindigkeitsbegrenzung. Warum jetzt in Buchholz die Beschilderung so ist, wie sie ist müssten Sie beim Straßenverkehrsamt (glaube zumindest das die sowas wissen) erfragen...

So eine blitzanlage dient letzten Endes der Verkehrserziehung. Ist ein Raser oft genug geblitzt wurden, wird er (solange geistig nicht völlig umnachtet) im Interesse seines Geldbeutels künftig langsamer fahren. Das klappt aber nur, wenn die Kontrollen häufig und an verschiedenen Orten durchgeführt werden. Der Schutz der Bürger, tritt dann ein, wenn der Raser begriffen hat, dass er was falsch macht.

Wenn die Beschilderung in Buchholz tatsächlich so ist, wie Sie beschreiben, erschliesst sich wirklich kein Sinn. Wenden Sie sich doch mal an die entsprechenden Behörden - kann ja nicht so schwer sein, die beiden Schilder umzutauschen.
Paulinchen
11.11.2011, 13:00 Uhr
In der Bücherstube gibt es die StVO zu kaufen
Es ist mir unverständlich, dass man in Buchholz, oder sonst wo Zebrastreifen für aus/einsteigende Kinder vermisst. Wie hat man es doch in der Fahrschule gelernt wenn ein Bus mit dem Kinderschild (vorn und hinten angebracht) mit eingeschalteter Warnblinkanlage hält? In beiden Richtungen heisst es dann einfach STOPP!Erinnert Paulinchen
ente aus ndh
18.11.2011, 16:59 Uhr
abzocke
wenn es der verkehrssicherheit dient ist ja gegen das blitzen nichts einzuwennden aber meistens stehen die ja nicht vor schulen oder ähnlichen sondern nur an stellen wo die kasse klingelt damit die chronisch klamme stattkasse aufgefüllt werden kann
Janko
19.11.2011, 00:57 Uhr
ich äußere...
...mal wieder unverständnis der mehrzahl der kommentatoren gegenüber. 'schuldigung, wenn ich immer dagegen bin, aber:
wenn jemand geblitzt wird, hat er eine geschwindigkeitsübertretung begangen. er wäre nicht geblitzt worden, wenn er sich an die geschwindigkeitsbegrenzung gehalten hätte. ergo ist der fahrer, und ganz allein nur er selbst, daran schuld, geblitzt worden zu sein. nicht die blitzanlage, nicht die stadt, nicht das land, nicht der liebe gott oder sonst wer, sondern der fahrer selbst.
wer immer sich darüber aufregt, geblitzt worden zu sein, regt sich eigentlich über sich selbst auf.
in diesem sinne: diskutiert weiter.
Wolfi65
19.11.2011, 10:10 Uhr
Frankfurter Verhältnisse
So langsam nähert sich das Ordnungsamt NDH an Frankfurt/M. Jetzt fehlen nur noch die Dienstpistolen und dann ist man gleich.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)